
DUH lässt nicht locker
Nach dem angekündigten Stopp des Verkaufs von Einwegglasflaschen durch Lidl fordert die Deutsche Umwelthilfe die Rückzahlung von bis zu drei Millionen Euro „unrechtmäßiger Pfandgewinne".
David WöllensteinRedakteurNach einer Abmahnung durch die DUH sowie einer Klage gegen eine Einweg-Brauerei vor dem Landgericht München stoppte Lidl den Verkauf der kritisierten Produkte, um „Irritationen und Verwechslungen bei Kunden und im mehrwegorientierten Getränkehandel zu vermeiden".
Für den Abverkauf des Lagerbestandes gestand die DUH eine Frist bis Ende 2008 zu. Betroffen sind Markenbiere und Biermischgetränke der Marken Franziskaner, Veltins, und Wernesgrüner in Einwegglasflaschen.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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