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Leere Lagerregale symbolisieren steigende Großinsolvenzen im Handel
© Black Forest Labs / Flux

105 Großinsolvenzen im Quartal

Die Zahl der Großinsolvenzen verharrt auf hohem Niveau, meldet Haendlerbund.de. 105 Unternehmen mit mehr als zehn Mio. Euro Umsatz stellten im zweiten Quartal einen Insolvenzantrag. Das seien knapp zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 40 Prozent über dem Fünfjahresschnitt von 75 Verfahren. Der Schwerpunkt wandere nach oben: Bei Firmen jenseits der 100-Mio.-Marke kletterten die Verfahren von sieben auf zwölf. Die Welle nähere sich aber ihrem Höhepunkt; Krisen würden erst mit Verspätung auf die Insolvenzen durchschlagen.

Thomas Rehm28.08.263 Min.
3D-Illustration: Euro-Münze verwandelt sich in digitalen Stablecoin-Token zwischen zwei Instituten
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Revolut startet Euro-Stablecoin

Revolut legt mit EURR einen eigenen Euro-Stablecoin auf, berichtet Boersen-Zeitung.de. Als Emittent tritt die Neobank nicht auf, diese Rolle übernehme die Stripe-Tochter Bridge, die dafür Infrastruktur und Lizenzen vorhalte. Die Absicht habe Revolut Anfang August angekündigt, nun stehe das Setup. In Großbritannien sei das Unternehmen in der ersten Testrunde der FCA für einen Pfund-Stablecoin dabei.

David Wöllenstein27.08.262 Min.
Kundin bezahlt per Smartphone-App an europäischem Marktstand, Symbolbild für Wero und digitalen Euro
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Digitaler Euro soll bei Wero einziehen

Die Bundesbank will den digitalen Euro als Funktion in die europäische Bezahl-App Wero einbauen, berichtet Cashys Blog. Vorstand Lutz Lienenkämper werbe dafür, parallele Insellösungen zu vermeiden und so die europäische Unabhängigkeit im Zahlungsverkehr zu stärken. Wero zähle in Deutschland, Frankreich und Belgien momentan rund 57 Mio. registrierte Nutzer; Österreich, die Niederlande und Luxemburg sollen bald folgen. Den Start des digitalen Euro peile die EZB für 2029 an.

David Wöllenstein27.08.262 Min.
Kontaktlose Girocard-Zahlung an der Bäckereitheke symbolisiert steigende Nutzung bei kleinen Beträgen
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Girocard: Mehr Nutzung, geringere Beträge

Die Girocard erreichte im ersten Halbjahr mit rund 4,21 Mrd. Transaktionen einen Höchstwert, berichtet Heise.de. Das seien vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg von 150,7 Mrd. Euro auf 151,9 Mrd. Euro, der Durchschnittsbetrag sank auf 36,12 Euro, weil zunehmen auch bei Bäckerei und Kiosk bargeldlos gezahlt werde. Im Frühjahr sollen auch Zahlungen direkt in Händler-Apps möglich sein.

Björn Böer26.08.263 Min.
Kundin schließt Einkauf mobil per Smartphone am Self-Checkout-Terminal ab
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Sechs Wege zum mobilen Verkauf

Mobile Commerce zerfällt in sechs Kanäle mit jeweils eigenen Bruchstellen zwischen Interesse und Kaufabschluss, zitiert Retail-News.de eine ECDB-Analyse. Weltweit legten zwar 11,18 Prozent der Onlinebesucher Artikel in den Warenkorb, aber nur 2,68 Prozent schlössen den Kauf tatsächlich ab; die Abbruchquoten reichten von 66,7 Prozent bei Edelmetallen bis zu 83,8 Prozent bei Möbeln. Die Analyse empfehle Ein-Klick-Zahlungen im Checkout und exklusive Mehrwerte bei Benutzung der Händler-App.

David Wöllenstein20.08.263 Min.
3D-Illustration zeigt verschiedene Vertriebswege und Provisionsmodelle für Apps in der EU
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Apple passt EU-Gebühren an

Apple krempelt ab 1. Oktober seine EU-Geschäftsbedingungen für App-Entwickler um, meldet Maclife.de. Die bisherige „Core Technology Fee“ entfalle; an ihre Stelle trete eine „Core Technology Commission“ von fünf Prozent auf digitale Transaktionen. Im App Store selbst gälten je nach Bezahlweg zwischen zehn und 26 Prozent Provision. Entwickler dürften künftig auch externe Bezahllösungen anbieten. Auch die Hürden für alternative Marktplätze sänken: Die Kreditlinie über eine Mio. Euro sei nicht mehr verpflichtend.

David Wöllenstein20.08.263 Min.
Zwei Freunde teilen beiläufig eine Zahlung per Smartphone-Nachricht im Café
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Tiktok will auch Bezahldienst werden

Tiktok bastelt an einer Funktion, mit der sich Nutzer per Direktnachricht Geld schicken können, berichtet Techcrunch.com. Entsprechende Hinweise seien im Code der aktuellen amerikanischen iPhone-App entdeckt worden. Ähnlich wie bei Venmo könnten Empfänger Zahlungen per Fingertipp annehmen und Absender eine Notiz anhängen. Technisch werde sich das Angebot wohl auf Tiktok Pay stützen, das in Südostasien bereits im Einsatz sei.

David Wöllenstein20.08.263 Min.

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