Marketing

Mitarbeiter im Großhandelslager bereitet Online-Bestellung für Kundenabholung vor
© Black Forest Labs / Flux

Costco wächst online 17,7 Prozent

Im Juli konnte der amerikanische Omnichannel-Großhändler Costco seinen Umsatz um 10,7 Prozent auf 23,12 Mrd. Dollar steigern, meldet Boerse-Express.de. Besonders gebrummt habe das Geschäft online, wo die Umsätze um 17,7 Prozent zulegten. Das sei vor allem der Kundentreue zu verdanken; über 92 Prozent der zahlenden Kunden hätten ihre Karte verlängert. Dieses Fundament erlaube Costco eine aggressive Preisgestaltung, was sich unlängst in einem branchenweiten Butter-Preiskampf bewährt habe.

Thomas Rehm18.08.263 Min.
Abstrakte Glaspanels symbolisieren Werbung im ChatGPT-Chatverlauf in Europa
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ChatGPT jetzt auch in Europa mit Werbung

In den Tarifen „Free“ und „Go“ (7,99 Euro monatlich) erscheinen auch in Europa noch in diesem Monat Anzeigen im Chatverlauf von ChatGPT, berichtet Trendingtopics.eu. In den USA wäre das schon seit Februar so, allerdings bislang mit mäßigem Erfolg. Die Anzeigen seien, je nach Chat-Thema, Standort und Uhrzeit, streng kontextbezogen, eine Personalisierung nur mit ausdrücklicher Einwilligung möglich. Wann auch europäische Händler Anzeigen schalten könnten, lasse OpenAI noch offen, allerdings könnten sich Interessierte hier registrieren lassen.

Thomas Rehm18.08.263 Min.
Content-Creatorin präsentiert Korean-Beauty-Produkte während einer Live-Shopping-Session
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K-Beauty wächst um 22 Prozent

Kosmetik aus Südkorea hat im weltweiten E-Commerce im vergangenen Jahr 15 Mrd. Dollar umgesetzt, eine Steigerung von 22 Prozent, berichtet Retail-News.de. Mit 54 Prozent seien die USA mit Abstand der wichtigste Markt, doch auch in Westeuropa sei der Anteil von drei auf zehn Prozent gewachsen. Dafür sei die Nachfrage aus China von 66 auf 21 Prozent geschrumpft. In den USA habe sich vor allem Tiktok Shop zur wichtigen Drehscheibe entwickelt. Die Plattform sei im Beauty-Segment in zwei Jahren von Rang 27 auf Platz sieben aufgestiegen.

Björn Böer18.08.263 Min.
Content-Moderatorin prüft Anzeigen in modernem Büro, Symbolbild für Betrugs-Anzeigen in sozialen Medien
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Social Media USA: Betrugsanzeigen kosten 95 Mio. Dollar

Laut der FTC haben betrügerische Anzeigen in sozialen Medien die amerikanischen Verbraucher in diesem Jahr bereits 95 Mio. Dollar gekostet, berichtet Ad-Hoc-News.de. Die Verbraucherschutzbehörde habe ihre Kritik erneuert, dass die Plattformen Anzeigen meist ohne Prüfung durchwinken würden. Allgemein hätten besonders sogenannte Imposter-Scams, Betrugsversuche unter falscher Identität, um 387 Prozent zugenommen, die innerhalb von Familien sogar um 454,2 Prozent.

Thomas Rehm17.08.262 Min.
Fulfillment-Center mit ruhigem Betrieb nach dem Prime-Day-Ansturm im Juli
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Prime Day drückt US-E-Commerce ins Minus

Der amerikanische Online-Handel hat im Juli mit 136,9 Mrd. Dollar im Monatsvergleich ein Minus von 2,2 Prozent zu verkraften, berichtet Digitalcommerce360.com. Im Vergleich zum Juli 2025 allerdings beträgt das Plus 7,7 Prozent. Schuld ist die Verlegung des Prime Day in den Juni, was für den Monat ein Plus von 14,2 Prozent produziert habe. Allerdings schrumpfte auch der gesamte Einzelhandel zum ersten Mal seit der Pandemie wieder.

Björn Böer17.08.263 Min.
Mitarbeiter sortiert Tiernahrung-Pakete im Fulfillment-Lager des neuen Online-Shops Petkomfort
© Black Forest Labs / Flux

Petkomfort geht an den Start

Mit Petkomfort ist laut Pressemitteilung ein neuer Online-Shop für Tiernahrung und Zubehör für Hund und Katz live gegangen. Zum Start seien bereits Marken wie Bosch, Brit Care, Docas und Applaws an Bord. Das Koblenzer Unternehmen veröffentliche neue Artikel, Fotos und Beschreibungen erst nach offizieller Freigabe durch die Hersteller. Die Suche solle durch eine dreistufige Navigation und Filter für Alter, Größe oder bestimmte Eigenschaften des Futters besonders zugänglich seien.

David Wöllenstein17.08.262 Min.
3D-Illustration verzweigter Datenpfade als Symbol für KI-Sichtbarkeit ohne Umsatzbezug
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KI-Suche wird zu Wahrscheinlichkeitsrechnung

Vermarkter stehen zunehmend unter Druck, die KI-Sichtbarkeit belastbar mit Umsatzzahlen zu verknüpfen, berichtet Digiday.com. 73 Prozent hätten zwar in Tools wie Profound, Scrunch oder Semrush investiert, um ihre KI-Sichtbarkeit zu überwachen, doch eine Verbindung zum Umsatz entstehe so nicht. So würden Shopper oft KI-Ergebnisse lesen, aber trotzdem woanders kaufen; kein Tool stelle das Gesamtbild dar. Es bleibe nur die Möglichkeit, eigene Modelle zu entwickeln und sich dabei auf Wahrscheinlichkeiten zu stützen.

Thomas Rehm14.08.263 Min.
Creator verpackt Bestellungen im Homestudio, Symbolbild für TikTok Shops Aufstieg im US-Handel
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Tiktok Shop USA zieht an Target vorbei

Im Juli gelang es Tiktok Shop in den USA online mehr umzusetzen als Target, Costco oder Home Depot, berichtet Businessinsider.com. Mittlerweile entfielen rund zwei Prozent des amerikanischen Online-Handels auf die Plattform, ein deutlicher Sprung von den 1,2 Prozent im Vorjahr. Rund ein Drittel des Umsatzes seien von nur fünf Prozent besonders ausgabefreudigen Kunden generiert worden. Der Abstand zu den Großen wie Amazon (35 Prozent Marktanteil) und Walmart (ca. sieben Prozent) bleibe aber immer noch beachtlich.

David Wöllenstein14.08.263 Min.

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