Foto: Geschäftsinhaberin steckt eine Karte an einen Wandplaner neben Laptop, Paketen und Produktregalen.
© OpenAI

Kleine US-Firmen mit KI planen eher Neueinstellungen

Kleine US-Firmen, die KI einsetzen, blicken zuversichtlicher auf ihre Personal- und Umsatzentwicklung als der Rest, zitiert Techradar.com eine Studie der New York Fed. Fast die Hälfte setze bereits KI ein, aber nur jede zweite dieser Firmen habe sie fest in die Abläufe eingebaut. Der Saldo der Einstellungserwartungen erreiche bei KI-Nutzern 33 Prozentpunkte, bei Nicht-Nutzern 15. Die KI-Fraktion rechne zwar eher mit mehr Umsatz, wirklich gesteigert wurde er aber erst bei knapp einem Drittel.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Person bestellt am Küchentisch Drogerieartikel per Smartphone neben Stofftasche.
© Black Forest Labs / Flux

dm schickt KI-Einkaufshelfer in die App

Die Drogeriekette dm baut Anfang 2027 einen KI-Einkaufsagenten in ihre App ein, berichtet Businessinsider.de. Der Helfer namens „dm-mitgedacht“ solle zunächst Einkaufslisten führen, Produkte finden und den Warenkorb nach Vorgaben umbauen, später auf Wunsch auch selbst zur Kasse gehen. In Deutschland biete bislang nur der Lieferdienst Knuspr einen Agenten an, der den kompletten Bestellprozess übernehme.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Person am hellen Waschtisch betrachtet Smartphone neben Nagellack, Kamm und Haarclip.
© Black Forest Labs / Flux

Pinterest übersetzt Beauty-Bilder per KI in Anleitungen

Pinterest macht in den USA aus Haar- und Nagel-Pins per KI konkrete Anleitungen, berichtet Retail-News.de. Die Funktion „Beauty Guides“ erkenne Frisuren, Haarfarben, Nagelformen und Finishes und liefere über die Schaltfläche „Get the Guide“ einen Spickzettel: Fachbegriffe für den Salontermin, den Ablauf der Behandlung, ähnliche Looks, passende Produkte und eine Anleitung für zu Hause. Wer weiß, was ihm gefällt, aber nicht, wie es heißt, bekomme so das Vokabular geliefert.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Zwei Personen ordnen leere Karten auf einem Bürotisch, eine schreibt in ein Notizbuch.
© OpenAI

Britische Chefs sehen durch KI Jobs entstehen

Drei von fünf britischen Führungskräften sehen durch KI neue Stellen oder ganze Teams entstehen, zitiert Techradar.com eine Umfrage von HP. Nur jeder zehnte Manager beobachte vor allem Stellenabbau. Mehr als jeder zweite britische Büroangestellte nutze KI-Tools vom Arbeitgeber mindestens einmal die Woche. Bei KI-Agenten zeige sich ein Gefälle: 71 Prozent Nutzung unter IT-Entscheidern, 38 Prozent unter Wissensarbeitern.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Person prüft am Küchentisch Smartphone und Verpackung, daneben liegt unbenutzte Zahlungskarte.
© OpenAI

Kaum Vertrauen in Händler-KI

Kunden lassen KI-Agenten gern recherchieren, das Bezahlen erledigen sie lieber selbst, zeigt eine Studie des EHI. Beim Smartphone-Kauf etwa sinke die Bereitschaft von 72 Prozent bei der Informationssuche auf 45 Prozent beim Bezahlen. Gehe es um Objektivität, bevorzuge eine Mehrheit von 64 Prozent allgemeine generative KI, nur sieben Prozent trauten der KI von Händlern oder Herstellern. Die größte Sorge gelte der systematischen Bevorzugung bestimmter Händler und der unerwünschten Nutzung persönlicher Daten.

Redaktion09.10.263 Min.
Foto: Lagerarbeiter scannt Kartons neben verpackten Servern in einer hellen Frachtlagerhalle
© OpenAI

WTO: KI-Boom hievt den Handel über die Krise

Die Welthandelsorganisation WTO rechnet 2026 mit 3,9 Prozent Wachstum im Warenhandel statt der bisher erwarteten 1,9 Prozent, berichtet Stern.de. Den Schub liefere vor allem die KI-Nachfrage nach Halbleitern, Rechenzentren und digitaler Infrastruktur. Sie wiege die Folgen der zeitweise gesperrten Straße von Hormus mehr als auf. Den Handel mit Dienstleistungen sehe die WTO dagegen bei 3,3 statt 4,8 Prozent. Vor allem das Geschäft mit Transport und Reisen leide unter den hohen Spritkosten und Flugbeschränkungen.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Techniker prüft ein Serverrack in einem hellen, modernen Rechenzentrum.
© OpenAI

Alibabas KI-Cloud wächst über 50 Prozent

Analysten trauen Alibabas KI-Cloud-Sparte im Septemberquartal ein Umsatzplus von mehr als 50 Prozent zu, berichtet Scmp.com. Schon im Quartal davor wuchs sie um 45 Prozent auf 7,2 Mrd. Dollar. Auch die Marge solle auf rund 15 Prozent steigen, nach zwölf Prozent im Vorquartal. Die getrennt geführte Sparte für KI-Modelle und -Apps bleibe zwar defizitär, ihr Quartalsverlust solle aber auf 1,5 bis 1,7 Mrd. Dollar schrumpfen.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Zwei Büroangestellte ordnen Haftnotizen an einer Glaswand in einem hellen Besprechungsraum.
© OpenAI

Otto schickt 37 KI-Lotsen in die Fachabteilungen

Otto bildet 37 Mitarbeiter zu „GenAI-Enablement-Partnern“ aus, meldet Otto.de. Die per Nominierung oder Bewerbung ausgewählte Truppe absolviere in zwei Kohorten eine fünftägige Bitkom-Schulung mit Zertifizierung. Danach dürfe sie mindestens ein Fünftel ihrer Arbeitszeit darauf verwenden, Fachbereichen beim Aufspüren, Priorisieren und Umsetzen von KI-Anwendungsfällen zu helfen. Die bisherigen „GenAI-Ambassadoren“ hätten vor allem Wissen und Inspiration vermittelt. Nun gehe es ans Eingemachte: KI solle dauerhaft im Arbeitsalltag landen.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Techniker prüft Kabel in einem Serverschrank eines sauberen Rechenzentrums.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Risiken: Versicherer zwischen Schadensfall und Geschäftsfeld

Versicherer rechnen durch, welche Kosten KI-Schäden ihnen künftig aufbürden, berichtet Heise.de. Der Makler Aon habe mehr als 300 KI-Gerichtsverfahren ausgewertet: Die Fälle reichten von gehackten Firmen über verletztes geistiges Eigentum bis zu technischen Fehlern. Wer am Ende hafte, sei offen; die EU habe einen Gesetzesentwurf 2025 als „verfrüht“ beerdigt. Zugleich steige die Branche tiefer ins KI-Geschäft ein und sichere Kredite, Chip-Wertverluste und Rechenzentrumsausfälle ab. Nvidia verhandle sogar über eine Police gegen Kreditausfälle von Start-ups, etwa beim Rechenzentrumsbau.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: IT-Mitarbeiter prüft Kabel an einem Serverschrank in einem sauberen Rechenzentrum
© Black Forest Labs / Flux

KI-Ausgaben klettern auf 28,7 Mrd. Euro

Die KI-Ausgaben in Deutschland klettern 2026 auf rund 28,7 Mrd. Euro, berichtet Golem.de. Der Posten für generative KI verdopple sich auf 11,5 Mrd. Euro. Der sinkende Tokenpreis treibe die Nutzung stärker nach oben, als er die Rechnung entlaste. Goldman Sachs erwarte bis 2030 den 24-fachen Tokenverbrauch. Dabei benötige nur jede zehnte Aufgabe ein Spitzenmodell, doch lande mehr als die Hälfte der Anfragen dort. Gegenmittel seien Model-Routing, Prompt-Caching, Nutzungslimits und Schulungen.

Redaktion07.10.263 Min.
Foto: Person auf Sofa hält Smartphone, davor liegen gefalteter Pullover und Paket auf einem Couchtisch
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok stellt KI-Verkäufer und Kasse direkt in den Feed

Tiktok kündigt für US-Nutzer einen KI-Einkaufsberater und eine Kasse direkt im Feed an, berichtet Retail-News.de. Der „Shopping Assistant“ merke sich im Gespräch Vorlieben, kläre Fragen zu Größen, Lieferung und Verfügbarkeit und begleite den Kauf aus dem Dialog heraus. Per „Buy Direct“ bestelle der Nutzer aus seinem For-You-Feed direkt bei Marken, ohne in einen externen Shop wechseln zu müssen.

Redaktion07.10.262 Min.

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