Gemeinsame Prüfregeln für Shopping-Agenten angekündigt

Gemeinsame Prüfregeln für Shopping-Agenten angekündigt

Ant International, Mastercard und Visa wollen KI-Agenten, die im Auftrag von Kunden bezahlen, künftig nach gemeinsamen Grundsätzen prüfen. Ein in einem Netzwerk geprüfter Agent soll leichter auch in anderen zugelassen werden. Zeitplan und technische Details nennen die Unternehmen nicht.

David Wöllenstein3 Min.

Aktuelle Beiträge

Mittwoch, 16. September 2026
Foto: Frau mit Einkaufskorb betrachtet Haushaltswaren in einem hellen Supermarktgang
© Black Forest Labs / Flux

Peking verfehlt sein Wachstumsziel

Chinas Einzelhandelsumsatz legte im August nur um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu, berichtet Manager-Magazin.de. Ökonomen hätten mit 0,8 Prozent gerechnet. Die Investitionen in Sachanlagen seien bis Ende August um 7,2 Prozent geschrumpft, die in Immobilien um rund ein Fünftel. Noch stützten die Exporte die Konjunktur, diese hätten im August um ein Viertel zugelegt. Für das Gesamtjahr strebe Peking ein Wachstum von 4,5 bis 5,0 Prozent an, was aber ohne weitere Stützmaßnahmen ein wackeliges Ziel sei.

Redaktion16.09.262 Min.
Foto: Mann recherchiert am Laptop neben zwei Produktdosen an einem hellen Esstisch.
© Black Forest Labs / Flux

Zwei Ebenen der Suche: KI berät, Google prüft

Generative KI schiebt sich vor den Kaufklick: In mehr als elf Prozent der untersuchten Shopping-Reisen taucht sie vor der Transaktion auf, zitiert Retail-News.de den „State of E-Commerce“-Report von Similarweb. Vor zwei Jahren seien es keine fünf Prozent gewesen. Die klassische Suche behalte ihren Platz: In 89 Prozent der untersuchten Fälle griffen die Verbraucher zusätzlich zur Suchmaschine. Für Händler werde damit die zweite Sichtbarkeitsfrage, nämlich ob die KI ihre Produkte überhaupt erwähne, noch dringlicher.

Redaktion16.09.263 Min.
Foto: Lagerarbeiter prüft Pakete auf einem Förderband in einem hellen Verteilzentrum
© Black Forest Labs / Flux

Shein investiert in Indiana

Shein hat in Lebanon, Indiana, ein hochautomatisiertes Verteilzentrum mit rund 68.500 Quadratmetern eröffnet, berichtet Digitalcommerce360.com. Damit komme der Modehändler im Bundesstaat auf gut 232.000 Quadratmeter und momentan 1.300 Beschäftigte, doch hunderte weitere Stellen sollen noch folgen. Der Ausbau folge knapp zwei Wochen nach dem Börsengang in Hongkong, bei dem Shein mit 26,5 Mrd. Dollar bewertet worden sei.

Redaktion16.09.262 Min.
Foto: Mann mit Brille prüft eine Hautcreme-Dose an hellem Schreibtisch neben Laptop und Flaschen.
© Black Forest Labs / Flux

KI-Suche ignoriert Luxus-Hautpflege

Luxusmarken für Hautpflege tauchen in KI-Empfehlungen kaum auf, berichtet Retailasia.com. Sechs der zehn größten Premiummarken im Online-Handel lägen bei KI-Verweisen jenseits von Platz 300. Helena Rubinstein beispielsweise rangiere im E-Commerce auf Platz 15, bei KI-Referrals auf Rang 1.531. Allerdings liefere Markenkunstsprache wie „Miracle Broth“ der KI auch wenig Verwertbares. Nur acht Prozent von 36.917 analysierten Marken erzielten überhaupt messbare KI-Verweise.

Redaktion16.09.263 Min.
Foto: Offener Versandkarton mit Kleidung, Kosmetik und Elektronik auf Packtisch im Lager.
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok Shop setzt in den USA 15 Mrd. Dollar um

Tiktok Shop setzte 2025 in den USA 15,1 Mrd. Dollar um, 68 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet Retailnews.asia. Für 2026 peile Bytedance 20 Mrd. Dollar an. Mode, Kosmetik und Unterhaltungselektronik hätten den Großteil der Bestellungen ausgemacht. Niedrige Provisionen und subventionierter Versand lockten Händler weg von Amazon. Partnerlager in Kalifornien und Texas verkürzten die Versandwege. Zu erwarten sei, dass die Werbekosten für die Händler weiter steigen werden.

Redaktion16.09.262 Min.
Foto: Frau stellt in einem Supermarkt Gemüse und gekühlte Waren in eine Stofftasche im Einkaufswagen.
© Black Forest Labs / Flux

Rewe liefert auch über Wolt, Uber Eats, Lieferando

Rewe liefert Lebensmittel auch über Wolt, Uber Eats und Lieferando aus, berichtet Retail-News.de. In Köln bringe Wolt Einkäufe aus zunächst fünf Filialen, Uber Eats starte in Frankfurt am Main, Lieferando in Hamburg und Jena. Das Personal kommissioniere im Markt aus 5.000 bis 9.000 Artikeln, die letzte Meile übernehme der jeweilige Dienst. Rewe halte rund ein Fünftel an Flink und öffne sein Filialnetz trotzdem der Konkurrenz. Noch 2026 solle das Angebot weitere Großstädte erreichen.

Redaktion16.09.262 Min.
Foto: Frau mit grauem Kurzhaar nutzt am Esstisch ein Smartphone neben Lebensmitteln und Haushaltsartikeln
© Black Forest Labs / Flux

KI im Alltag: China hängt die USA ab

Beim alltäglichen KI-Einsatz zieht China an den USA vorbei, zitiert Scmp.com eine Morgan-Stanley-Umfrage. 80 Prozent der befragten Chinesen griffen mindestens wöchentlich privat zu KI, in den USA seien es nur 54 Prozent. Die Zahl der Nutzer generativer KI habe sich binnen eines Jahres von 249 Mio. auf 602 Mio. mehr als verdoppelt. Der Vorsprung stamme nicht aus stärkeren Modellen oder Standalone-Chatbots, sondern aus alltäglichen KI-Funktionen, die bereits in Shopping-, Such- und Messaging-Apps integriert seien.

Redaktion16.09.263 Min.
Foto: Mann plant am Küchentisch mit Smartphone und frischem Gemüse einen Einkauf.
© Black Forest Labs / Flux

Kroger: Retail Media legt 24 Prozent zu

Kroger verdient mit Werbung so gut wie seit 2021 nicht mehr, berichtet Digiday.com. Der Gewinn der Retail-Media-Sparte „Kroger Precision Marketing“ sei im zweiten Quartal um 24 Prozent gewachsen; der E-Commerce-Umsatz, im zweiten profitablen Quartal in Folge, um 20 Prozent. Kroger führe das Wachstum auf Werbeplätze im eigenen KI-Einkaufsassistenten und die Werbepartnerschaften mit Google und Tiktok zurück.

Redaktion16.09.263 Min.
Illustration: Token-Blöcke fließen an kleinem Prozessor vorbei in großen roten Prozessor mit Kostenanzeige
© Black Forest Labs / Flux

Unternehmen kaufen zu teure Token

Jedes dritte Unternehmen hat sein Token-Budget schon zur Jahresmitte überzogen, berichtet ITMagazine.ch über eine Accenture-Befragung. Nur 30 Prozent würden die Auswahl der verwendeten Modelle automatisieren, 54 Prozent der Anfragen landeten bei einem stärkeren Modell als notwendig. Nur zehn Prozent der Anwendungsfälle bräuchten die teuren Frontier-Modelle. Außerdem ließen sich in den Unternehmen weniger als 20 Prozent der Token-Ausgaben einem messbaren Geschäftsergebnis zuordnen.

Redaktion16.09.263 Min.
Foto: Paletten mit Metallplatten und Ölfässern in einem hellen Großhandelslager.
© Black Forest Labs / Flux

Großhandelspreise legen um 6,8 Prozent zu

Die Großhandelsverkaufspreise lagen im August um 6,8 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Einen kräftigeren Sprung gab es zuletzt im Februar 2023. Ausschlaggebend seien weiterhin die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die Energie und Rohstoffe verteuern: Mineralölerzeugnisse kosteten 36,1 Prozent mehr als vor einem Jahr, Nicht-Eisen-Metalle 27,4 Prozent, Datenverarbeitungsgeräte 11,1 Prozent.

Redaktion16.09.262 Min.
Foto: Leerer Supermarktgang mit gefüllten Regalen und gestapelten Einkaufskörben in der Mitte
© Black Forest Labs / Flux

Einzelhandel spürt keine Erholung

Das Geschäftsklima im deutschen Einzelhandel verharrt im August bei minus 29,0 Punkten, meldet das Ifo-Institut. Damit stockt die Erholung, die im Mai begonnen hatte. Die Händler bewerten ihre aktuelle Lage schlechter als im Juli, die Erwartungen hellen sich nur leicht auf und bleiben für den Jahresverlauf pessimistisch. Für 2026 rechnet das Institut mit 1,4 Prozent Wirtschaftswachstum, aber nur 0,4 Prozent mehr privatem Konsum.

Redaktion16.09.262 Min.

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Foto: Zwei Personen verpacken Kartons an einem Tisch, Regale mit Paketen im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Verpackungsverordnung PPWR: Für kleine Onlinehändler endet das Cross-Border-Geschäft

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsmüll senken und die bislang zersplitterten nationalen Vorschriften durch ein einheitliches Regelwerk ersetzen. In der Praxis berichten Händlerverbände und einzelne Shopbetreiber jedoch von neuen Dokumentations- und Registrierungspflichten – mit der Folge, dass manche kleine Händler den Versand ins EU-Ausland einstellen.

David Wöllenstein12.08.267 Min.
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Foto: Mann verpackt an einem hellen Arbeitstisch kleine Ware neben Paketen und Smartphone.
© Black Forest Labs / Flux

Remitly wird Etsy-Auszahler

Remitly wird in 15 Ländern zusätzlicher Auszahlungsdienstleister bei Etsy, berichtet Channelx.world. Ab diesem Herbst könnten neue internationale Verkäufer den Anbieter schon beim Anlegen ihres Shops wählen. Ihre Einnahmen würden zunächst in Dollar gehalten, aber wären jederzeit in die Landeswährung umtauschbar. Für Remitly ist es der Schritt vom Privatkundengeschäft hin zur Zahlungsabwicklung für kleine und mittlere Unternehmen.

Redaktion16.09.262 Min.
Foto: Pakete auf einer Rollenförderanlage in einer hellen Lagerhalle.
© OpenAI / Imagegen

Amazon baut indische Logistik aus

Amazon stockt sein Logistiknetz in Indien vor der Festtagssaison auf, berichtet Dailyexcelsior.com. Für angekündigte 28 Mrd. Rupien (255 Mio. Euro) würden 20 Fulfillment-Center, sechs Sortierzentren und 150 Zustellstationen entstehen; die Lagerkapazität wachse damit um 50 Prozent auf 1,8 Mio. Kubikmeter. Die Standorte würden von externen Logistikdienstleistern betrieben. Alle Sortierzentren und sieben der neuen Lager seien abseits der Metropolen vorgesehen, zwölf Orte bekämen überhaupt erstmals eine Amazon-Station.

Redaktion15.09.262 Min.
Konzeptdarstellung: Laptop mit KI-Einkaufschat, hochgeladenem Gerichtsfoto und bearbeitbarem Lebensmittel-Warenkorb.
© OpenAI / Imagegen · Konzeptdarstellung

Instacart und Shipt lassen KI den Einkaufskorb füllen

Instacart und Shipt schicken KI-Assistenten in den Lebensmitteleinkauf, berichtet Grocerydive.com. Instacarts „Clementine“ und „Ask Shipt“ füllten den Warenkorb auf Basis von Texteingaben oder hochgeladenen Fotos. Clementine ziehe Vorlieben, frühere Käufe und den Lagerbestand des gewählten Ladens heran, liefere Rezepte und bestelle Gewohntes nach. Ask Shipt erkenne Zutaten auf Fotos von Gerichten, plane Partymenüs und halte sich an Budgetgrenzen. Den fertigen Korb könnten Kunden vor dem Bezahlen noch korrigieren.

Redaktion15.09.262 Min.
Konzeptdarstellung: Kassenmonitor mit KI-Shopmanager für Preise, Bestand und Dienstplan in einem kleinen Laden.
© OpenAI / Imagegen · Konzeptdarstellung

KI-Chefin Luna: nett zum Team, teuer im Regal

Seit April führt die KI-Agentin Luna einen Laden in San Francisco, berichtet T3n.de. Nach fünf Monaten sei das Startbudget von 100.000 Dollar auf gut 60.000 zusammengeschmolzen, bei Einnahmen von rund 20.000 Dollar. Luna bestelle, bepreise und plane die Schichten; ein Sachbuch für 48 statt 25 Dollar allerdings dürfte den Absatz bremsen. Beim Personal punkte Luna hingegen: 27 Verspätungen seien ohne Verwarnung geblieben, auch habe sie großzügig freie Tage gewährt.

Redaktion15.09.263 Min.
Foto: Mann im grünen Pullover schreibt am Schreibtisch neben Laptop; Regale mit Kartons im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Von 934 Shops schafft keiner den Rechts-Check

Kein einziger von 934 zertifizierten deutschen Online-Shops kommt ohne Befund davon, zeigt eine Untersuchung von Rechtsklar24.de. Der automatisierte Check auf 23 Pflichten habe durchschnittlich sieben Befunde je Shop ausgemacht. Beim Barrierefreiheits-Grundcheck stolperten 94,6 Prozent, an der Widerrufsbelehrung 60 Prozent, am Widerrufsbutton 38,1 Prozent. Auf die seit Juli 2025 abgeschaltete EU-Streitbeilegungsplattform verlinkten immer noch 39,2 Prozent, aufs abgelöste Telemediengesetz beriefen sich 20,6 Prozent.

Redaktion15.09.262 Min.

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