3D-Illustration: Marktplatz, Pakete und Chart symbolisieren E-Commerce-News zu Otto, Ebay und Geschäftsklima

Vom Shop zum Marktplatz: Warum Payment plötzlich komplex wird

Marktplätze prägen den deutschen Onlinehandel inzwischen stärker als klassische Onlineshops. Der HDE Online-Monitor 2025 weist für 2024 einen Marktplatzanteil von 57 Prozent am deutschen Onlinehandel aus. Im Vorjahr waren es noch 54 Prozent. In der öffentlichen Diskussion dominieren Reichweite, Sortiment und Logistik. Die Skalierungsfrage entscheidet sich jedoch dort, wo Zahlungsflüsse, Compliance und Händler-Onboarding zusammenlaufen.

Marcel Moll3 Min.

Aktuelle Beiträge

Freitag, 17. Juli 2026
Frau demonstriert Alltagsprodukte im Homestudio für Live-Shopping via Social Commerce
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok Shop rückt in Malaysia zu Shopee auf

Tiktok Shop verkürzt in Malaysia den Abstand zu Marktführer Shopee, zitiert Malaymail.com eine Ipsos-Studie. 62 Prozent der Online-Käufer nutzten die Plattform, nach 43 Prozent im Jahr 2024, während Shopee mit 71 Prozent leicht nachgegeben habe. Der Markt reife insgesamt: Statt sporadischer Einkäufe wanderten mittlerweile auch Lebensmittel, Kosmetik und Gesundheitsprodukte in die Warenkörbe.

Thomas Rehm17.07.263 Min.
Online-Händlerin filmt Produktvideo allein im Studio, Agenturteam-Plätze im Hintergrund leer
© Black Forest Labs / Flux

Tiktok macht seinen Agenturpartnern Konkurrenz

Tiktok testet in den USA ein „Managed-Services-Programm“, das dem Konzern nahezu die komplette Kontrolle über das Geschäft ausgewählter Shop-Händler gibt, berichtet Businessinsider.com. Übernommen würden Marketing, automatisierte Werbung, Produktlistings, Influencer-Anwerbung und Content, inklusive hunderter von KI-Videos. Händler zahlten dafür 10.000 Dollar plus 10 bis 20 Prozent Provision. Damit übernehme Tiktok die Strategie seiner Schwester-App Douyin und konkurriere direkt mit den eigenen Agenturpartnern.

Thomas Rehm17.07.263 Min.
Frau unterhält sich entspannt mit KI-Finanzassistenten auf dem Smartphone zuhause
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Visa bietet Banken einen plaudernden Finanzberater

Visa bringt einen „AI Financial Assistant“ auf den Markt, mit dem Banken KI-Funktionen unter eigener Marke in ihre Apps integrieren können, meldet Digitalcommerce360.com. Kunden könnten im Chat Ausgabenübersichten abrufen, Finanzfragen in Alltagssprache stellen und geführte Aktionen, wie beispielsweise das Prüfen von Abonnements, ausführen. Die zugrundeliegende Plattform greife auf mehrere KI-Modelle zu, der Pilot starte im August in den USA.

Thomas Rehm17.07.262 Min.
Kundin sammelt an der Kasse Treuepunkte statt Werbebotschaften zu erhalten
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Treuepunkte: Ja, Werbebotschaften: Nein

53 Prozent der Verbraucher halten Treueprogramme wichtig für ihre künftige Markenbindung, aber nur 15 Prozent hielten die damit verbundenen Werbebotschaften für „sehr relevant“, so eine Dotdigital-Studie laut Pressemitteilung. Punktebasierte Modelle seien mit 62 Prozent am beliebtesten. Auf der Wunschliste stünden kostenloser Versand (53 Prozent), Cashback (52 Prozent) und Gratisproben (45 Prozent). 43 Prozent würden sich aber auch über Prämien zum Geburtstag freuen.

Björn Böer17.07.263 Min.
Frau verlässt Fitnessstudio durch offene Glastür als Symbol für einfache Online-Kündigung
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Kündigungsseiten dürfen nur der Kündigung dienen

Fitnessketten dürfen auf der Bestätigungsseite einer Onlinekündigung nicht mehr für das Pausieren des Vertrags werben, berichtet Spiegel.de. Der Bundesgerichtshof gab dem Verbraucherzentrale Bundesverband recht, der gegen den Essener Anbieter FitX geklagt hatte. Die Seite habe allein der Kündigungserklärung zu dienen, so der erste Senat, und müsse leicht zugänglich bleiben. Der zweitgrößte deutsche Fitnessanbieter habe die Kündigungsseite bereits angepasst.

Björn Böer17.07.262 Min.
Content-Creatorin filmt kurzes Video mit Smartphone auf Stativ im hellen Studio
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Youtube Shorts: Je kürzer, desto besser

Bei Youtube Shorts gewinnt Kürze in fast jeder Kategorie, zitiert Channelx.world eine Adobe-Express-Umfrage. Die 507 befragten Youtuber berichteten, Clips unter 30 Sekunden würden am häufigsten gesehen (53 Prozent), lockten Zuschauer am ehesten zu längeren Formaten (49 Prozent) und würden am meisten geteilt (49 Prozent). Nur beim Abonnentenwachstum schlügen sich 30- bis 60-Sekünder mit 34 Prozent gleich gut. 70 Prozent der Creator hätten bereits einen viralen Short gelandet, 40 Prozent mit Clips unter 30 Sekunden.

Thomas Rehm17.07.263 Min.
3D-Illustration: gleichwertige Module treten durch offenes Gateway in Plattform-System ein
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Brüssel öffnet Android für fremde KI-Assistenten

Die EU-Kommission verpflichtet Google zu mehr Wettbewerb bei KI und Suche, wie Zeit.de meldet. Zwei verbindliche Maßnahmen unter dem Digital Markets Act sollen konkurrierenden KI-Assistenten ab Juli 2027 dieselben Systemrechte auf Android-Geräten verschaffen, die bislang dem hauseigenen, vorinstallierten Gemini vorbehalten sind – vom Aufruf per Sprachbefehl bis zum Ausführen von Aufgaben innerhalb fremder Apps. Ab Januar 2027 müsse Google außerdem Drittanbieter-Suchmaschinen anonymisierten Zugriff auf seine Suchdaten gewähren. Der Konzern warne vor Risiken für die Gerätesicherheit und die Privatsphäre der Nutzer.

Thomas Rehm17.07.262 Min.
Verkäuferin präsentiert Produkt live vor Smartphone-Kamera mit Ringlicht im Livestream-Setup
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Whatnot kauft sich Ranking-Expertise für den Live-Marktplatz

Die Live-Commerce-Plattform Whatnot übernimmt den Machine-Learning-Spezialisten Shaped, meldet Retail-News.de. Das von Ex-Meta-Ingenieuren gegründete Shaped bringe Erfahrung mit Echtzeit-Ranking-Systemen mit – nützlich für eine Plattform, die wöchentlich Hunderttausende Stunden Livestreams verarbeite. Im Zentrum stehe die Verbesserung des Empfehlungsalgorithmus, um den Einkauf deutlicher als spontanes Entdecken zu gestalten.

Thomas Rehm17.07.262 Min.
Junge Frau lacht beim Blick aufs Smartphone, Symbolbild für Emoji-Nutzung
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Neun von zehn nutzen Emojis

12 Prozent der Nutzer nennen die Emojis rund um Lachen und Freude als ihre beliebtesten Motive, meldet Bitkom.org. Darauf folgten Herzen (11 Prozent) und Handgesten (neun Prozent). Insgesamt griffen 89 Prozent zu Emojis, ein Viertel sogar in jeder Nachricht, obwohl 43 Prozent einzelne Symbole gar nicht verstünden . Außerdem hielten sie 39 Prozent im Berufsleben für fehl am Platz.

Björn Böer17.07.262 Min.
Postbote wirft Einschreiben in Briefkasten und bestätigt Einwurf digital per Scanner
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Zusätzliche Unterschrift soll Einwurf-Einschreiben retten

Die Deutsche Post hat ihr Einwurf-Einschreiben nach einer juristischen Schlappe umgestellt, meldet Haendlerbund.de. Das Bundesarbeitsgericht hatte dem Verfahren den Status als sicherer Zustellnachweis aberkannt, weil Zustellkräfte die Unterschrift schon vor dem eigentlichen Einwurf leisteten. Laut Neuer Juristischer Wochenschrift verlange die Post nun eine zweite digitale Bestätigung des tatsächlichen Einwurfs per Unterschrift. Ob das reparierte Verfahren nun gerichtsfest sei, müssten künftige Urteile zeigen.

Thomas Rehm17.07.262 Min.
Mitarbeiterin prüft Pakete im Fulfillment-Center, verdächtige Sendungen werden aussortiert
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Temu schließt 16.000 Fälscher-Shops

Temu hat sein System zum Schutz geistigen Eigentums ausgebaut und überwacht inzwischen laut eigenem Bericht über 15.000 Marken, das sind dreimal so viele wie im Vorjahr, meldet Haendlerbund.de. Das Verhältnis proaktiver zu reaktiver Entfernungen sei von 200:1 auf 331:1 gestiegen, man habe über 16.000 Shops wegen Marken- oder Urheberrechtsverstößen geschlossen. Der Zeitpunkt des Berichts spreche Bände: Ende Mai habe die EU-Kommission 200 Mio. Euro Bußgeld wegen mangelhafter Risikobewertung verhängt; bis Ende August müsse Temu einen akzeptablen Aktionsplan liefern.

Björn Böer16.07.263 Min.

Gerade angesagt

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Kundin vertieft im stationären Einkauf ohne Smartphone-Nutzung im modernen Modegeschäft
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Weniger Omni-Channel: Wie sich das Einkaufsverhalten im DACH-Raum verändert

Die Diskussion im Detailhandel dreht sich darum, ob Händler ihre Verkaufs- und Informationskanäle noch enger verzahnen müssen. Dieser sogenannte Omni-Channel Ansatz verlangt nach hohen Investitionen und beruhte in der Vergangenheit auf einem Kaufverhalten, das auf der Nutzung mehrerer Kanäle im Verlauf eines Kaufs setzt: Etwa erst im Laden informieren und dann online bestellen oder umgekehrt. Doch erstmals gehen diese Omni-Channel Einkäufe in der Schweiz zurück.

Thomas Rudolph12.07.263 Min.
Neues Design von etailment.de
© etailment

etailment.de: Das ist neu!

Frische Farben, übersichtliche Rubriken und eine klare Navigation: Mit einem umfassenden Relaunch präsentiert sich etailment.de moderner, nutzerfreundlicher und noch stärker auf die Informationsbedürfnisse der E-Commerce-Branche ausgerichtet.

Björn Böer14.07.261 Min.
Verkäuferin berät Kundin persönlich im modernen Store als Sinnbild für Vertrauen in Loyalty-Programme
© Black Forest Labs / Flux

Kundenbindung im Spagat: Wie Loyalty-Programme Umsatz schaffen, ohne Kunden zu verprellen

Loyalty-Programme werden für Händler und Marken zunehmend zum strategischen Vermögenswert. Sie bündeln Kundendaten, schaffen direkte Zugänge, ermöglichen personalisierte Angebote und öffnen neue Erlösquellen. Doch je stärker Kundenbindung monetarisiert wird, desto deutlicher tritt ein Konflikt zutage: Wie lässt sich daraus ein wirtschaftlicher Wert schöpfen, ohne genau das Vertrauen zu beschädigen, auf dem diese Loyalität beruht?

André Schmidt18.06.265 Min.
Frau prüft ihr Smartphone vor einer Kaufentscheidung im modernen Store
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Drei von zehn Deutschen fragen Chatbots vor dem Shoppen

Künstliche Intelligenz wird für Konsumenten eine immer wichtigere Informationsquelle: Knapp ein Drittel lesen die KI-Zusammenfassungen von Google, und ebenfalls fast jeder Dritte greift auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück. Dabei haben Frauen die Nase vorn, wie eine aktuelle Studie des Brand Management Unternehmens Celum zeigt.

Björn Böer29.06.263 Min.

Top der letzten Woche

Kundin zögert beim Scannen ihres Smartphones an einem Self-Checkout-Terminal im Supermarkt
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Loyalty-Programme: Vertraut der Kunde dem KI-Agenten?

Agentic Commerce stellt die traditionellen Programme zur Kundenbindung auf eine ernste Probe: Was nützt die mühsam aufgebaute Loyalität zu Brand und Produkt, wenn ein Konsument der KI Suche, Vergleich, Priorisierung und am Ende auch den Kauf überlässt? Doch Experten sind sich uneins, ob der letzte Schritt wirklich so leicht getan wird. Denn blind vertrauen wollen die Menschen der maschinellen Intelligenz offenbar noch nicht.

André Schmidt21.05.265 Min.
Automatisiertes Distributionszentrum symbolisiert autonome KI-Prozesse im B2B-Handel
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So profitiert der B2B-Handel von Autonomous Commerce

KI-Agenten handeln Preise aus, schließen Lieferverträge, steuern Beschaffung: autonom, rund um die Uhr. Was nach Zukunftsszenario klingt, ist technisch längst möglich. Warum gerade der B2B-Handel jetzt handeln sollte, welche Hürden noch bremsen und wie der Einstieg gelingt, erklärt Markus Rohmeyer, CPO bei novomind, in seinem Gastbeitrag.

Markus Rohmeyer02.04.265 Min.
Frau öffnet erfreut ein geliefertes Paket zuhause im natürlichen Licht
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E-Commerce zwischen Preisfokus und Spontankauf: Was Händler aus dem aktuellen Kaufverhalten lernen können

Deutsche Online-Shopper gelten als ausgemachte Schnäppchenjäger. Eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag von Coupons.de zeigt: Was tatsächlich zum Kauf bewegt, ist differenzierter als viele Händler annehmen. Marcel Schöne, Gründer der Performance-Partnership-Agentur uppr, erklärt, was das für Rabatt- und Kanalstrategien bedeutet.

Marcel Schöne23.04.264 Min.
Regal mit gezielt beleuchteten Produkten als Sinnbild für Preis-Sichtbarkeit im KI-Shopping
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Wer nicht im Budget liegt, wird nicht angezeigt: Wie Preise und Sichtbarkeit beim KI-Shopping zusammenhängen.

KI-Assistenten filtern Produkte nach Budgetvorgaben – was nicht ins Preisfenster passt, wird Kunden gar nicht erst angezeigt. Felix Hoffmann, CEO des Berliner Pricing-Softwareanbieters 7Learnings, erklärt in seinem Gastbeitrag, warum Preisstrategien im Zeitalter von Agentic Commerce zum Sichtbarkeitsfaktor werden – und welche Fragen sich Händler jetzt stellen sollten.

Björn Böer12.03.264 Min.
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Weitere Beiträge

Logistikmitarbeiter überwacht Containerverladung im chinesischen Exporthafen bei robustem Exportwachstum
© Black Forest Labs / Flux

Exportboom trotzt Chinas maroder Binnennachfrage

Chinas Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal nur um 4,3 Prozent und verfehlte damit die Erwartungen, meldet Tagesschau.de. Es sei das schwächste Quartal seit Ende 2022. Zwar hätten Industrie und Exporte (plus 27 Prozent) robust zugelegt, doch würde die Binnennachfrage kränkeln: Der Einzelhandel wuchs im Halbjahr magere 1,3 Prozent, die Immobilieninvestitionen sackten um 18 Prozent ab.

Thomas Rehm16.07.262 Min.
Mitarbeiterin an automatisierter Kommissionierstation mit Robotern im Lagergitter im Hintergrund
© Black Forest Labs / Flux

Wagner automatisiert seine Logistik

Die Wagner eCommerce Group, Betreiberin mehrerer spezialisierter Online-Shops und digitaler Marken, beauftragt Element Logic mit der Automatisierung ihrer Intralogistik, meldet Technische-Logistik.net. Kern der neuen Anlage sei ein Autostore-System mit 50.000 Behälterstellplätzen, in dem 48 Roboter die Lagerbewegungen übernähmen. Kommissioniert werde an acht Stationen, zwei davon als vollautomatische Roboterzellen. Die modular erweiterbare Anlage soll im Frühjahr 2027 fertiggestellt sein.

David Wöllenstein16.07.262 Min.
Kurier holt Bestellung an Ladentheke eines kleinen Einzelhandelsgeschäfts ab
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Doordash macht aus Ladentheken Lieferadressen

Amerikanische Ladenbetreiber, die bereits Shopify nutzen, können ihr Sortiment über einen neuen Verkaufskanal im „Shopify App Store“ auf dem Doordash-Marktplatz anbieten – ohne separates Onboarding, manuelle Uploads oder Betriebsunterbrechung, so das Unternehmen. Kundschaft aus der Nachbarschaft bekäme die Ware dann auf Bestellung geliefert. Die Einrichtung dauere Tage statt Wochen, Bestände glichen sich in Echtzeit ab. Eine internationale Expansion sei in den kommenden Monaten geplant.

Björn Böer16.07.262 Min.
3D-Illustration zweier Traffic-Ströme, die durch ein gläsernes Filter-Tor fließen, Symbol für KI-Bot-Traffic im Handel
© Black Forest Labs / Flux

Fast jeder zweite Klick im Handel kommt von KI

Fast die Hälfte des weltweiten Handels-Traffics im Dezember ging auf KI-Bots zurück, zitiert Ibusiness.de eine Studie von Akamai. Über 70 Prozent davon seien Crawler für Sprachmodelle, vorrangig von OpenAI, Bytedance und Anthropic. Zwischen erwünschten Einkaufsagenten und schädlichen Bots zu unterscheiden falle zunehmend schwerer, zumal autonome Shopping-Agenten menschliches Verhalten so präzise nachahmten, dass klassische Betrugserkennung ins Leere greife. 85 Prozent der Handelsunternehmen meldeten 2025 mindestens einen API-Vorfall; nur 22 Prozent wissen, welche Schnittstellen sensible Daten offenlegen. Von den fast drei Bio. DDoS-Angriffe auf Anwendungsebene hätten 84 Prozent im Handel stattgefunden.

Thomas Rehm16.07.263 Min.

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