WLW – Wer liefert Wo in E-Grocery Deutschland? Die große Übersicht oder warum die 3,6 Prozent Marktanteil nur eine verzerrte Wahrnehmung sind

WLW – Wer liefert Wo in E-Grocery Deutschland? Die große Übersicht oder warum die 3,6 Prozent Marktanteil nur eine verzerrte Wahrnehmung sind

Deutschland ist ein Flächenland, E-Grocery jedoch ein Ballungsraum-Business kleiner Königreiche. Dieser Deep Dive zeigt, warum die derzeitigen 3,6 Prozent nationaler Marktanteil im deutschen E-Grocery Markt nur wenig Aussagekraft haben und wer tatsächlich wo liefert.

Matthias Schu8 Min.

Aktuelle Beiträge

Mittwoch, 22. Juli 2026
Anwälte verhandeln in modernem Konferenzraum über Apple Kartellstreit und außergerichtliche Einigung
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Kartellstreit: Apple sucht außergerichtliche Einigung

Apple lotet eine außergerichtliche Einigung im US-Kartellverfahren um sein iPhone-Ökosystem aus, wie Heise.de berichtet. Die Initiative gehe, mit mehrfachen Angeboten, von Apple selbst aus, doch zuletzt lägen von beiden Seiten konkrete Vorschläge auf dem Tisch. Eine Garantie für eine Einigung gebe es nicht, auch ein Gerichtstermin fehle. Das 2024 unter Biden eingereichte Verfahren werfe Apple vor, den Markt für High-End-Smartphones zu monopolisieren und Konkurrenten auszubremsen.

David Wöllenstein22.07.263 Min.
Präsentatorin zeigt refurbished Technikgeräte in kompaktem Live-Shopping-Studio im Lager
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Preloved Tech bietet „Live Commerce as a Service“

Die britische Recommerce-Plattform Preloved Tech startet mit ExcessFlow einen Dienst namens „Live Commerce as a Service“, meldet Channelx.world. Firmen sollten damit ins Live-Shopping einsteigen können, ohne ein eigenes Team aufzubauen. ExcessFlow übernehme den kompletten Ablauf von der Warenvorbereitung über die Live-Präsentation bis hin zu Fulfilment und Reporting. Preloved Tech gelte als umsatzstärkster Technik-Verkäufer auf Ebay Live und bringe ein eigenes, kauffreudiges Auktionspublikum mit.

David Wöllenstein22.07.262 Min.
Techniker geht durch modernen europäischen Rechenzentrumsflur mit GPU-Serverracks
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Microsofts Milliarden für Mistral

Microsoft steckt Milliarden in Mistrals Recheninfrastruktur in Europa, berichtet Reuters.com. Azure-Kunden könnten künftig Software über Mistrals französische Rechenzentren entwickeln, was regulierten Branchen eine Alternative zur US-kontrollierten Infrastruktur biete. Mistral bringe seine Modelle Medium 3.5 und OCR 4 in Microsofts Foundry ein, Medium 3.5 zusätzlich in Copilot Studio. Das Streben nach einer „souveränen“ europäischen KI sei durch die jüngste US-Entscheidung, den Zugang zu zwei Anthropic-Modellen zu pausieren, noch dringlicher geworden.

Thomas Rehm22.07.262 Min.
Mitarbeitende sortieren Pakete in modernem Logistikzentrum als Symbol für Allegros Auslandswachstum
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Allegros Auslandsgeschäft wächst um 82 Prozent

Vor dem geplanten Aktienrückkauf an der Börse Warschau hat der polnische Marktplatz Allegro vorläufige Q2-Zahlen veröffentlicht, meldet Ecommercenews.eu. Das konsolidierte Gruppen-GMV sei im zweiten Quartal um 14,4 Prozent gewachsen; das polnische um 12 Prozent, das internationale Segment gar um 82,4 Prozent. Im ersten Halbjahr habe das bereinigte Ebitda der Gruppe um 16,9 Prozent zugelegt. Anfang 2026 hatte der Konzern die Töchter Slowenien und Kroatien abgestoßen.

David Wöllenstein22.07.262 Min.
Weitläufiges, licht­durchflutetes Bürogebäude-Atrium mit wenigen Menschen als Sinnbild für Stellenabbau bei Zalando
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Zalando schrumpft den Berliner Sitz

Zalando will erneut Stellen an seinem Berliner Sitz abbauen, wie Zeit.de berichtet. Ein Sprecher habe entsprechende Pläne gegenüber dpa bestätigt. Das Handelsblatt beziffere den Abbau auf rund 200 Stellen. Schon 2024 seien in Berlin 450 Jobs weggefallen; der Erfurter Standort mit 2.100 Beschäftigten schließe bis Ende September. Parallel baue Zalando in Bukarest 60 Arbeitsplätze auf und plane wohl auch, Prozesse dorthin zu verlagern.

Thomas Rehm22.07.262 Min.
Kundin durchstöbert nachhaltige Modeboutique mit natürlichen Materialien und kuratierter Kleiderstange
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Reformation strebt an die Börse

Die amerikanische Modemarke Reformation strebt an die New Yorker Börse, berichtet Retail-News.de. Rund 90 Prozent ihres Umsatzes zögen die Nachhaltigkeits-Spezialisten aus dem Online-Handel und dem D2C-Geschäft der eigenen Läden. Unter dem Kürzel „REF“ wolle man bis zu 239 Mio. Dollar einsammeln und eine Bewertung von einer Mrd. Dollar erreichen. Im Geschäftsjahr 2025 habe Reformation 507 Mio. Dollar umgesetzt und 12,6 Mio. Dollar verdient.

Björn Böer22.07.263 Min.
Mitarbeiter ordnet Anzüge im minimalistischen Flagship-Store einer Premium-Modemarke
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Frasers zwingt Hugo Boss zum Pflichtangebot

Die Frasers Group hält mittlerweile 30,28 Prozent an Hugo Boss und hat damit die im deutschen Übernahmerecht verankerte Pflichtangebotsschwelle überschritten, meldet Fashionnetwork.com. Das noch bis 27. Juli laufende Angebot liege bei 38 Euro je Aktie. Frasers wolle es auch nicht erhöhen; Hugo Boss rate seinen Aktionären bei diesem Preis jedoch zur Ablehnung. Erst 2024 sei Frasers bei Mulberry trotz eines Anteils von 37 Prozent ohne Kontrolle geblieben.

Björn Böer22.07.263 Min.
Person geht durch engen Gang zwischen hohen Warenstapeln im Lager als Sinnbild der Zahlungs-Zwickmühle
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Händler in der Zahlungs-Zwickmühle

Deutsche Unternehmen warten immer länger auf ihr Geld, zitiert Haendlerbund.de eine Untersuchung der Allianz Trade. Kunden ließen sich durchschnittlich 55 Tage Zeit, während Betriebe ihre Lieferanten schon nach 35 Tagen bezahlten. Der Kapitalumschlag dauere in Deutschland 79 Tage, zwölf mehr als im globalen Schnitt, und könne in diesem Jahr sogar auf 83 Tage steigen. Zusätzlich binde die Vorratshaltung gegen Lieferengpässe Kapital, das dann bei Investitionen fehle.

Björn Böer22.07.262 Min.
Zollmitarbeiterin prüft einzelnes Paket vor endlosem Fließband mit Paketen
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EU: 97 Prozente aller Pakete aus dem E-Commerce

Der EU-Zoll ächzt unter der Paketflut aus dem Online-Handel, warnt ein aktueller Kommissionsbericht für 2025. Rund 6 Mrd. Artikel seien in den freien Verkehr gelangt, dreimal so viel wie 2022, angetrieben von Importen aus Drittstaaten. E-Commerce-Sendungen machten inzwischen über 97 Prozent des Aufkommens aus. Die Kontrollrate sei auf 65 Artikel pro Mio. Pakete gefallen. Bei einer Kommissions-Untersuchung hätten über 60 Prozent der geprüften, außerhalb der EU online gekauften Waren die europäischen Sicherheitsvorgaben verfehlt.

Thomas Rehm22.07.262 Min.
Techniker digitalisiert Bücher in modernem Archiv, Symbolbild zu Anthropic-Urheberrechtsvergleich
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Raubkopierte Bücher: Anthropic zahlt 1,5 Mrd. Dollar

Eine Bundesrichterin in San Francisco hat Anthropics Vergleich über 1,5 Mrd. Dollar im KI-Urheberrechtsstreit genehmigt, meldet Engadget.com. Autoren hätten dem Unternehmen 2024 vorgeworfen, raubkopierte Werke zum Training seiner Claude-Modelle genutzt zu haben. Das Training selbst gelte zwar durchaus als Fair Use, doch die Speicherung von 7 Mio. Büchern in einer zentralen Bibliothek als Rechtsverletzung. Der Vergleich decke über 480.000 Werke ab; Autoren erhielten rund 3.000 Dollar pro Werk, Anthropic müsse außerdem die Kopien vernichten.

Björn Böer22.07.263 Min.
Manager prüft Warenlieferung mit Tablet als Symbol für KI-gestützte B2B-Beschaffung
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Amazon Business erreicht 60 Mrd. Dollar Jahresumsatz

Amazon Business hat im zweiten Quartal einen Bruttoumsatz von 60 Mrd. Dollar erreicht, meldet Channelx.world. Weltweit kauften inzwischen mehr als elf Mio. Organisationen über die Beschaffungsplattform ein, vom Krankenhaus bis zum Hotelkonzern. Zwei neue KI-Werkzeuge sollen helfen: „Savings Insights“ durchleuchte das Ausgabeverhalten und schlage Mengenrabatte oder Nachbestellungen vor, während „Spend Anomaly Monitoring“ bei ungewöhnlichen Käufen Alarm schlage.

David Wöllenstein22.07.262 Min.

Gerade angesagt

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Kundin vertieft im stationären Einkauf ohne Smartphone-Nutzung im modernen Modegeschäft
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Weniger Omni-Channel: Wie sich das Einkaufsverhalten im DACH-Raum verändert

Die Diskussion im Detailhandel dreht sich darum, ob Händler ihre Verkaufs- und Informationskanäle noch enger verzahnen müssen. Dieser sogenannte Omni-Channel Ansatz verlangt nach hohen Investitionen und beruhte in der Vergangenheit auf einem Kaufverhalten, das auf der Nutzung mehrerer Kanäle im Verlauf eines Kaufs setzt: Etwa erst im Laden informieren und dann online bestellen oder umgekehrt. Doch erstmals gehen diese Omni-Channel Einkäufe in der Schweiz zurück.

Thomas Rudolph12.07.263 Min.
Neues Design von etailment.de
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etailment.de: Das ist neu!

Frische Farben, übersichtliche Rubriken und eine klare Navigation: Mit einem umfassenden Relaunch präsentiert sich etailment.de moderner, nutzerfreundlicher und noch stärker auf die Informationsbedürfnisse der E-Commerce-Branche ausgerichtet.

Björn Böer14.07.261 Min.
Frau prüft ihr Smartphone vor einer Kaufentscheidung im modernen Store
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Drei von zehn Deutschen fragen Chatbots vor dem Shoppen

Künstliche Intelligenz wird für Konsumenten eine immer wichtigere Informationsquelle: Knapp ein Drittel lesen die KI-Zusammenfassungen von Google, und ebenfalls fast jeder Dritte greift auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück. Dabei haben Frauen die Nase vorn, wie eine aktuelle Studie des Brand Management Unternehmens Celum zeigt.

Björn Böer29.06.263 Min.
Fachkraft prüft konzentriert digitale Nachrichten, um relevante von irrelevanter KI-Kommunikation zu trennen
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Das „Über-KI-reden-vs-KI-verstehen-Paradoxon”

Eine Auswertung von 1.224 Nachrichten aus meinem LinkedIn-Postfach zeigt: Der technische Fortschritt mit KI ist real — die Qualität der Kommunikation sinkt trotzdem. Warum das kein KI-Problem ist, sondern ein sehr menschliches. Und was E-Commerce-Entscheider daraus für ihre eigene Kundenkommunikation lernen sollten.

Christian Maaß23.06.265 Min.

Top der letzten Woche

Verkäuferin berät Kundin persönlich im modernen Store als Sinnbild für Vertrauen in Loyalty-Programme
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Kundenbindung im Spagat: Wie Loyalty-Programme Umsatz schaffen, ohne Kunden zu verprellen

Loyalty-Programme werden für Händler und Marken zunehmend zum strategischen Vermögenswert. Sie bündeln Kundendaten, schaffen direkte Zugänge, ermöglichen personalisierte Angebote und öffnen neue Erlösquellen. Doch je stärker Kundenbindung monetarisiert wird, desto deutlicher tritt ein Konflikt zutage: Wie lässt sich daraus ein wirtschaftlicher Wert schöpfen, ohne genau das Vertrauen zu beschädigen, auf dem diese Loyalität beruht?

etailment18.06.265 Min.
Kundin zögert beim Scannen ihres Smartphones an einem Self-Checkout-Terminal im Supermarkt
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Loyalty-Programme: Vertraut der Kunde dem KI-Agenten?

Agentic Commerce stellt die traditionellen Programme zur Kundenbindung auf eine ernste Probe: Was nützt die mühsam aufgebaute Loyalität zu Brand und Produkt, wenn ein Konsument der KI Suche, Vergleich, Priorisierung und am Ende auch den Kauf überlässt? Doch Experten sind sich uneins, ob der letzte Schritt wirklich so leicht getan wird. Denn blind vertrauen wollen die Menschen der maschinellen Intelligenz offenbar noch nicht.

André Schmidt21.05.265 Min.
Automatisiertes Distributionszentrum symbolisiert autonome KI-Prozesse im B2B-Handel
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So profitiert der B2B-Handel von Autonomous Commerce

KI-Agenten handeln Preise aus, schließen Lieferverträge, steuern Beschaffung: autonom, rund um die Uhr. Was nach Zukunftsszenario klingt, ist technisch längst möglich. Warum gerade der B2B-Handel jetzt handeln sollte, welche Hürden noch bremsen und wie der Einstieg gelingt, erklärt Markus Rohmeyer, CPO bei novomind, in seinem Gastbeitrag.

Markus Rohmeyer02.04.265 Min.
Frau öffnet erfreut ein geliefertes Paket zuhause im natürlichen Licht
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E-Commerce zwischen Preisfokus und Spontankauf: Was Händler aus dem aktuellen Kaufverhalten lernen können

Deutsche Online-Shopper gelten als ausgemachte Schnäppchenjäger. Eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag von Coupons.de zeigt: Was tatsächlich zum Kauf bewegt, ist differenzierter als viele Händler annehmen. Marcel Schöne, Gründer der Performance-Partnership-Agentur uppr, erklärt, was das für Rabatt- und Kanalstrategien bedeutet.

Marcel Schöne23.04.264 Min.
Zwei Fachleute sortieren Produktproben auf einem Tisch, Symbol für Sortimentsbereinigung im Handel
© Higgsfield / Soul

Warum viele E-Commerce-Prognosen für 2026 scheitern werden

KI, Omnichannel, Plattformdominanz – die Branchenprognosen für 2026 klingen vertraut. Dr. Dominik Benner, CEO der The Platform Group AG, hält einen Großteil davon für zu optimistisch. In diesem Gastbeitrag argumentiert er, dass nicht fehlende Technologie das zentrale Problem des Handels ist, sondern fehlende Struktur darunter. Seine Einschätzung basiert auf Erfahrungen aus seiner eigenen Unternehmens- und Beratungspraxis.

etailment12.03.263 Min.
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Weitere Beiträge

Mitarbeiter scannt Pakete am Fließband im Fulfillment-Center während der Prime-Day-Flut
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Prime Day USA pusht den gesamten E-Commerce

Der vorgezogene Amazon Prime Day hat den gesamten amerikanischen Online-Handel im Juni auf rund 142,67 Mrd. Dollar gehievt, wie Digitalcommerce360.com berichtet. Das entspreche einem Plus von 14,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vom 23. bis 26. Juni hätten Verbraucher 26,4 Mrd. Dollar ausgegeben und damit in vier Tagen 18,5 Prozent des Monatsumsatzes generiert. Auch Walmart und Target hätten mit eigenen Aktionen mitgezogen. Die Online-Quote am Einzelhandel sei auf 18,56 Prozent gesprungen.

Björn Böer22.07.263 Min.
Lagerarbeiter sortiert importierte Laptop- und Solarmodul-Paletten im Logistikzentrum
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Laptop bis Solarzelle: China importiert 6,2, Prozent mehr

Deutschlands Importe aus China stiegen von Januar bis Mai auf 72,4 Mrd. Euro und damit um 6,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. China bleibe wichtigster Handelspartner. Weil die Exporte zugleich um 14,5 Prozent auf 29,6 Mrd. Euro schrumpften, sei der Importüberschuss auf 42,8 Mrd. Euro geschwollen. So stammten beispielsweise 81,8 Prozent aller eingeführten tragbaren Computer und 86,1 Prozent der Solarmodule aus China.

Thomas Rehm21.07.263 Min.
Inhaberin eines Kleinbetriebs sortiert Papierrechnungen vor digitalem Bildschirm im Hintergrund
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Datev: Mittelständler trödeln bei der E-Rechnung

Viele Mittelständler hinken bei der E-Rechnung hinterher, warnt Datev-Chef Robert Mayr laut Haendlerbund.de. Dieser betone, das Thema stehe besonders bei kleineren Betrieben noch nicht genug im Fokus. Über Datev-Systeme liefen im ersten Halbjahr mehr als 51 Mio. E-Rechnungen, nach gut 64 Mio. im gesamten Vorjahr. Das Wachstum sei zwar erfreulich, der Anteil am Gesamtaufkommen aber noch zu gering. Ab 2027 greift die Versandpflicht für Unternehmen ab 800.000 Euro Umsatz, ab 2028 für alle.

Thomas Rehm21.07.262 Min.
Gastronom blickt nachdenklich auf Tablet wegen gelöschter Google-Bewertungen
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Googles Lösch-Hinweis: Transparent und verdächtig

Google Maps blendet seit April einen Hinweis auf gelöschte Bewertungen ein, berichtet Spiegel.de. So hätten in Hessen 17 Prozent der Gastbetriebe einer Stichprobe Rezensionen entfernen lassen, in Frankfurt, Berlin oder Köln knapp jeder Dritte. Der Hinweis erscheine allerdings nur bei Löschungen wegen Diffamierung – andere blieben unsichtbar, kritisieren Verbraucherschützer. Betriebe mit vielen Löschungen wirkten so schnell verdächtig, obwohl sie sich womöglich nur gegen Fake-Rezensionen wehrten.

Thomas Rehm21.07.262 Min.
Qualitätsprüfer im Fulfillment-Center zwischen unzähligen Paketen als Sinnbild fehlender Kontrolle bei Onlinehändlern
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550 Mio. Euro Strafe für Aliexpress

Die EU-Kommission hat eine Strafe von 550 Mio. Euro gegen Aliexpress verhängt, berichtet Tagesschau.de. Der chinesische Online-Händler habe seine Risiken unzureichend bewertet und zu wenig Personal für die Prüfung illegaler Produkte eingesetzt. Fälschungen, unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetika kursierten wochenlang weiter, rund sieben Mio. gemeldete Produkte blieben abrufbar. Auffällige Händler blieben oft unsanktioniert. Es ist die höchste je unter dem DSA verhängte Buße.

David Wöllenstein21.07.262 Min.

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