„Wer früh mit KI die Wertschöpfung erhöht, setzt sich entscheidend vom Wettbewerb ab“

„Wer früh mit KI die Wertschöpfung erhöht, setzt sich entscheidend vom Wettbewerb ab“

Agentische KI hat Marketing und Vertrieb erreicht. Jetzt gilt es, rasch und konsequent intelligente interne Plattformen zu nutzen, mahnt Bernhard Haas. Im Gespräch mit etailment erläutert der Geschäftsführer von salestech Studio, dass es dabei nicht bloß um Technik geht: Entscheidend sei der Mut, Wertschöpfung neu zu denken.

Björn Böer5 Min.

Aktuelle Beiträge

Mittwoch, 15. Juli 2026

Ingenieur arbeitet konzentriert an Schuhprototyp, Symbolbild für Eigenleistung trotz KI-Einsatz
© Black Forest Labs / Flux

Der KI-Malus: Ehrlichkeit kostet die Beförderung

Wer im Job offenlegt, dass KI mitgeholfen hat, büßt bei Vorgesetzten an Anerkennung ein, berichtet Businessinsider.de. Eine Metaanalyse der Northeastern University zeige, dass Chefs die Eigenleistung ihrer Mitarbeiter systematisch abwerteten, sobald diese ihre KI-Hilfe zugäben – in der Annahme, die Maschine habe die Arbeit erledigt. Bei Adidas beispielsweise mieden Ingenieure KI-Tools, um ihre Arbeit nicht mit „Unterstützt durch KI“ abwerten zu müssen.

Björn Böer15.07.263 Min.
Thailändischer Kleinhändler verpackt Waren unabhängig von internationalen Plattformen
© Black Forest Labs / Flux

Thailands Händler flüchten vor den internationalen Plattformen

Steigende Gebühren ausländischer Mega-Plattformen treiben in Thailand die Entstehung lokaler E-Commerce-Alternativen voran, berichtet Bangkokpost.com. Händler flüchteten vor Kommissionen, Servicegebühren und faktisch verpflichtender Werbung, die bis zu 50 Prozent ihres Umsatzes verschlängen. Zwar bildeten Plattformen wie beispielsweise Munkonggadget.com ein Refugium für KMU und Nischenanbieter, doch für große Marken fehle noch der Traffic. Gefordert sei staatliches Eingreifen gegen Preisdumping, sonst drohe ein ausländisch kontrolliertes Monopol.

David Wöllenstein15.07.262 Min.
Arbeiter kontrolliert Metallrohstoffe im Großhandelslager, Symbolbild für steigende Großhandelspreise
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Großhandel im Juni um 4,9 Prozent teurer

Die Großhandelsverkaufspreise lagen im Juni um 4,9 Prozent über dem Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Der Auftrieb schwäche sich allerdings ab, nach 5,9 Prozent im Mai und 6,3 Prozent im April. Verantwortlich seien die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, die Energie und Rohstoffe verteuerten. Mineralölerzeugnisse kosteten 21,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, Nicht-Eisen-Metalle sogar 31,0 Prozent. Billiger als im Vorjahr wurden dagegen lebende Tiere, Kaffee und Milchprodukte.

Björn Böer15.07.263 Min.
Techniker überwacht automatisierten Roboterarm in modernem KI-gestütztem Reifenlager
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Delticom setzt neben Reifen auch auf Künstliche Intelligenz

Der Online-Reifenhändler Delticom will sich zu einer automatisierten, KI-gestützten Serviceplattform wandeln, meldet Reifenpresse.de. Auf der Hauptversammlung habe das Unternehmen, das Shops wie Reifendirekt und Autoreifenonline betreibt, Bilanz für 2025 gezogen: Der Umsatz sei mit 483,7 Mio. Euro nur um 0,4 Prozent über den Vorjahreswert geklettert, das Ebitda sei um 11,4 Prozent auf 20,1 Mio. Euro gesunken. Beim Jahresergebnis verzeichne Delticom ein Plus von zweieinhalb Prozent auf 4,1 Mio. Euro.

David Wöllenstein15.07.264 Min.
Zusteller hebt schweren Karton aus Lieferwagen – Debatte um Paketgewichtslimit
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23 Kilogramm Schluss: Post drängt auf gesetzliches Paketlimit

Die Deutsche Post drängt laut Pressemitteilung auf eine maximale gesetzliche Gewichtsgrenze von 23 Kilogramm pro Paket. Für Händler mit schweren Sendungen rückt damit ein Kostenthema näher: Was heute in einem Karton reist, müsste künftig gesplittet oder als Sperrgut verschickt werden. Der Konzern begründet den Vorstoß mit dem Gesundheitsschutz seiner Zusteller und flankiert ihn mit dem bundesweit ausgerollten Programm „Ergo²“, das Zustellkräften unter anderem auch Übungen gegen Rücken- und Sturzbeschwerden vermittelt.

Björn Böer15.07.264 Min.
Frau bezahlt bar am Kiosk und erhält ein Paket, im Hintergrund ein Kuriermotorrad
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Kiosk statt Kreditkarte: Afrikas Umweg zum Online-Handel

Afrikanische Kunden kaufen zunehmend bei Amazon oder Walmart, obwohl beide in weiten Teilen Subsahara-Afrikas keinen eigenen Auftritt haben, berichtet Reuters.com. Möglich machen es „Paketweiterleiter“, wie das senegalesische Afrety oder der größere Rivale Aramex, die Lieferadressen in Frankreich, den USA und China bereitstellten, die Sendungen bündelten und im Zweifel per GPS zustellten, wo Straßennamen fehlten. Bezahlt werde bar am Kiosk mit „Mobile Money“, wie beispielsweise über M-Pesa, Wave und Orange Money.

David Wöllenstein15.07.263 Min.
Nigerianische Online-Händlerin verpackt Bestellung neben leuchtendem Smartphone-Display
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Nigeria kauft bei Facebook und fragt die KI

Nigerias Online-Shopper kaufen häufiger über Facebook und greifen öfter zu KI als fast alle 29 untersuchten Märkte, berichtet Businessday.ng. 86 Prozent bestellten über Facebook, global seien es nur 63 Prozent. 46 Prozent nutzten KI-Chat-Tools beim Einkauf, was Rang vier hinter Indien, den VAE und China bedeute. Bei den Händlern setzten 88 Prozent auf KI. Der wichtigste Marktplatz in Nigeria bleibe Jumia mit 84 Prozent der Käufer.

Thomas Rehm15.07.263 Min.
Verkäuferin räumt morgens allein Regale ein – Sinnbild für angespannte Handelsstimmung
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Zwei Prozent Plus trotz Katerstimmung im Einzelhandel

Die Stimmung im deutschen Einzelhandel ist auf das Niveau des zweiten Corona-Lockdowns gesackt, meldet der HDE. 42 Prozent von 600 befragten Unternehmen bezeichneten ihre Geschäftslage als schlecht, 69 Prozent verzeichneten sinkende Gewinne. Schuld seien steigende Kosten für Energie, Personal und Wareneinkauf, während die Umsätze stagnierten. Trotzdem halte der Verband an seiner Prognose für dieses Jahr fest: 697,4 Mrd. Euro Umsatz, davon 96,3 Mrd. online, ein nominales Plus von zwei Prozent.

Thomas Rehm15.07.262 Min.

Gerade angesagt

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Kundin vertieft im stationären Einkauf ohne Smartphone-Nutzung im modernen Modegeschäft
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Weniger Omni-Channel: Wie sich das Einkaufsverhalten im DACH-Raum verändert

Die Diskussion im Detailhandel dreht sich darum, ob Händler ihre Verkaufs- und Informationskanäle noch enger verzahnen müssen. Dieser sogenannte Omni-Channel Ansatz verlangt nach hohen Investitionen und beruhte in der Vergangenheit auf einem Kaufverhalten, das auf der Nutzung mehrerer Kanäle im Verlauf eines Kaufs setzt: Etwa erst im Laden informieren und dann online bestellen oder umgekehrt. Doch erstmals gehen diese Omni-Channel Einkäufe in der Schweiz zurück.

Thomas Rudolph12.07.263 Min.
Verkäuferin berät Kundin persönlich im modernen Store als Sinnbild für Vertrauen in Loyalty-Programme
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Kundenbindung im Spagat: Wie Loyalty-Programme Umsatz schaffen, ohne Kunden zu verprellen

Loyalty-Programme werden für Händler und Marken zunehmend zum strategischen Vermögenswert. Sie bündeln Kundendaten, schaffen direkte Zugänge, ermöglichen personalisierte Angebote und öffnen neue Erlösquellen. Doch je stärker Kundenbindung monetarisiert wird, desto deutlicher tritt ein Konflikt zutage: Wie lässt sich daraus ein wirtschaftlicher Wert schöpfen, ohne genau das Vertrauen zu beschädigen, auf dem diese Loyalität beruht?

André Schmidt18.06.265 Min.
Frau prüft ihr Smartphone vor einer Kaufentscheidung im modernen Store
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Drei von zehn Deutschen fragen Chatbots vor dem Shoppen

Künstliche Intelligenz wird für Konsumenten eine immer wichtigere Informationsquelle: Knapp ein Drittel lesen die KI-Zusammenfassungen von Google, und ebenfalls fast jeder Dritte greift auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück. Dabei haben Frauen die Nase vorn, wie eine aktuelle Studie des Brand Management Unternehmens Celum zeigt.

Björn Böer29.06.263 Min.
Neues Design von etailment.de
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etailment.de: Das ist neu!

Frische Farben, übersichtliche Rubriken und eine klare Navigation: Mit einem umfassenden Relaunch präsentiert sich etailment.de moderner, nutzerfreundlicher und noch stärker auf die Informationsbedürfnisse der E-Commerce-Branche ausgerichtet.

Björn Böer14.07.261 Min.

Top der letzten Woche

Kundin zögert beim Scannen ihres Smartphones an einem Self-Checkout-Terminal im Supermarkt
© Black Forest Labs / Flux

Loyalty-Programme: Vertraut der Kunde dem KI-Agenten?

Agentic Commerce stellt die traditionellen Programme zur Kundenbindung auf eine ernste Probe: Was nützt die mühsam aufgebaute Loyalität zu Brand und Produkt, wenn ein Konsument der KI Suche, Vergleich, Priorisierung und am Ende auch den Kauf überlässt? Doch Experten sind sich uneins, ob der letzte Schritt wirklich so leicht getan wird. Denn blind vertrauen wollen die Menschen der maschinellen Intelligenz offenbar noch nicht.

André Schmidt21.05.265 Min.
Automatisiertes Distributionszentrum symbolisiert autonome KI-Prozesse im B2B-Handel
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So profitiert der B2B-Handel von Autonomous Commerce

KI-Agenten handeln Preise aus, schließen Lieferverträge, steuern Beschaffung: autonom, rund um die Uhr. Was nach Zukunftsszenario klingt, ist technisch längst möglich. Warum gerade der B2B-Handel jetzt handeln sollte, welche Hürden noch bremsen und wie der Einstieg gelingt, erklärt Markus Rohmeyer, CPO bei novomind, in seinem Gastbeitrag.

Markus Rohmeyer02.04.265 Min.
Regal mit gezielt beleuchteten Produkten als Sinnbild für Preis-Sichtbarkeit im KI-Shopping
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Wer nicht im Budget liegt, wird nicht angezeigt: Wie Preise und Sichtbarkeit beim KI-Shopping zusammenhängen.

KI-Assistenten filtern Produkte nach Budgetvorgaben – was nicht ins Preisfenster passt, wird Kunden gar nicht erst angezeigt. Felix Hoffmann, CEO des Berliner Pricing-Softwareanbieters 7Learnings, erklärt in seinem Gastbeitrag, warum Preisstrategien im Zeitalter von Agentic Commerce zum Sichtbarkeitsfaktor werden – und welche Fragen sich Händler jetzt stellen sollten.

Björn Böer12.03.264 Min.
Frau öffnet erfreut ein geliefertes Paket zuhause im natürlichen Licht
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E-Commerce zwischen Preisfokus und Spontankauf: Was Händler aus dem aktuellen Kaufverhalten lernen können

Deutsche Online-Shopper gelten als ausgemachte Schnäppchenjäger. Eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag von Coupons.de zeigt: Was tatsächlich zum Kauf bewegt, ist differenzierter als viele Händler annehmen. Marcel Schöne, Gründer der Performance-Partnership-Agentur uppr, erklärt, was das für Rabatt- und Kanalstrategien bedeutet.

Marcel Schöne23.04.264 Min.
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Zwei identische Produktfotos, nur eines trägt ein Etikett – Sinnbild für die KI-Kennzeichnungspflicht
© Black Forest Labs / Flux

KI-Label im Online-Handel: Ein Etikett am falschen Problem

Die ab 2. August geltende Kennzeichnungspflicht für KI-Bilder nach Art. 50 der KI-Verordnung greift bei Produktfotos ins Leere, kritisiert Haendlerbund.de. Entscheidend sei nicht, ob ein Bild täusche, sondern welches Werkzeug es erzeugt habe: Ein händisch getauschter Hintergrund bleibe frei, ein identisch aussehender KI-Hintergrund müsse gekennzeichnet werden. Eine Erheblichkeitsschwelle fehle. Gewährleistungsrecht und § 5 UWG schützten längst ergebnisorientiert vor irreführenden Abbildungen. Schwarze Schafe kennzeichneten ohnehin nicht; der Dokumentationsaufwand laste also allein auf den Ehrlichen.

Thomas Rehm15.07.263 Min.
Modernes Büro mit vereinzelt leeren Arbeitsplätzen als Sinnbild für KI-bedingten Wandel der Bürojobs
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200 Ökonomen zur KI: Jetzt handeln, nicht abwarten

Fast 200 Wirtschaftswissenschaftler, darunter 16 Nobelpreisträger. sowie die Chefökonomen von OpenAI und Anthropic, warnen in der Erklärung „We Must Act Now“ vor einer unvorbereiteten wirtschaftlichen Transformation durch KI, berichtet Golem.de. Die Technologie verbreite sich womöglich schneller als jede frühere Neuerung, weshalb die Politik zügig gegensteuern müsse. Kurzfristig drohe die Verdrängung von Millionen Bürojobs, für die soziale Sicherungssysteme kaum gerüstet seien.

Thomas Rehm15.07.263 Min.
Kundin vergleicht im Geschäft ein Produkt mithilfe ihres Smartphones
© Black Forest Labs / Flux

KI shoppt bei der Hälfte mit

Mehr als die Hälfte der europäischen Konsumenten nutzt beim Einkaufen inzwischen KI, zitiert Retail-News.de eine Deloitte-Studie. Besonders in Deutschland sei der Nutzeranteil stark gewachsen, trotzdem bewege man sich europaweit nur im Mittelfeld. Digitale Assistenten dienten vor allem dem Preisvergleich und dem Auswerten von Bewertungen; die Kaufentscheidung selbst überließen nur wenige der KI. Für den Handel heiße es trotzdem, künftig auch die Assistenten mitzudenken, die Kaufentscheidungen prägen würden.

Björn Böer13.07.263 Min.
Geschäftsführer präsentiert Investoren die Börsenpläne vor der Skyline Hongkongs
© Black Forest Labs / Flux

Shein zielt auf eine Bewertung von bis zu 50 Mrd. Dollar

Shein könnte bereits im August in Hongkong an die Börse gehen, meldet Retail-News.de. Angestrebt sei ein Emissionsvolumen von zwei bis drei Mrd. Dollar bei einer Bewertung von 40 bis 50 Mrd. Dollar, was allerdings nur rund der Hälfte des Werts von 2022 entspreche. Vor dem Sprung räume Chairman Donald Tang seinen Posten, Gründer Sky Xu übernehme den Vorsitz und führe die Roadshow selbst.

Thomas Rehm13.07.262 Min.

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