Abstrakte 3D-Illustration von durchscheinenden Glasschichten symbolisiert digitale Kundenerlebnisebenen im Onlinehandel

Die Rollen, die man am Umsatz merkt

Higgsfield / Soul

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Montag, 19. Oktober 2026
Foto: Person vergleicht zwei gefaltete Outdoorjacken auf einem Holztisch neben einem Smartphone.
© OpenAI

Patagonia holt Second-Hand in den Hauptshop

Patagonia schließt nach neun Jahren die separate Website seiner Second-Hand-Linie „Worn Wear“ und verkauft Gebrauchtes im regulären Online-Shop direkt neben der Neuware, berichtet Trellis.net. Kunden könnten beides vergleichen und im selben Warenkorb kaufen, auch die Garantie gelte für beide. Dafür habe Patagonia mehr Artikelnummern für Einzelstücke angelegt und ausgelaufene Modelle nachverfolgt. Im Geschäftsjahr 2026 habe das Unternehmen knapp 160.000 gebrauchte Teile für rund 13 Mio. Dollar verkauft. Der Umzug ins Schaufenster solle Kunden erreichen, die bislang nicht nach Gebrauchtem gesucht hätten.

Redaktion19.10.262 Min.
Foto: Lieferperson stellt Lebensmittel und Isoliertaschen vor einer sauberen Wohnungstür ab
© OpenAI

US-Lebensmittel: Jeder fünfte Dollar fließt in den Online-Einkauf

Mehr als jeden fünften Lebensmittel-Dollar geben US-Haushalte inzwischen online aus, berichtet Progressivegrocer.com. Im dritten Quartal sei der Anteil auf den Rekordwert von 20,9 Prozent gestiegen, der Umsatz um 20,7 Prozent. Dies sei das achte Quartal in Folge mit über 20 Prozent Plus. Der stationäre Handel verliere dagegen Umsatz. Die Lieferung habe um mehr als 30 Prozent zugelegt, die Abholung nur im mittleren einstelligen Bereich. Die Online-Kundschaft umfasse im September knapp 64 Prozent der Haushalte.

Redaktion19.10.263 Min.
Foto: Person hält Smartphone neben Kleidung, Kaffee, Box, Karte und Wallet auf einem hellen Tisch.
© OpenAI

Googles Universal-Warenkorb: Shoppen ohne Tab-Chaos

Google bündelt in den USA Produkte verschiedener Online-Shops in einem gemeinsamen Warenkorb, berichtet Caschys Blog. Der „Universal Cart“ ersetze das Sammeln von Tabs und Screenshots und folge dem Nutzer über alle Geräte. Er melde Preissenkungen und Nachschubbedarf, blende Promo-Codes ein und kenne über Google Wallet die Vorteile der hinterlegten Kreditkarten. Bezahlen lasse sich per Google Pay oder über UCP, einen offenen Standard für Einkäufe durch KI-Agenten. Der mögliche Einsatz in Europa sei noch ungeklärt.

Redaktion19.10.262 Min.
Foto: Person klebt ein weißes Etikett auf ein Paket, daneben ein Pullover und ein offener Karton.
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Retouren auf dem Weg zum nächsten Rekord

Online-Kunden schicken 2026 voraussichtlich 560 Mio. Pakete zurück, so viele wie nie, berichtet Tagesschau.de. Laut der Forschungsgruppe Retourenmanagement der Universität Bamberg liege die Quote unverändert bei 24,1 Prozent; die Menge steige nur durch das Wachstum des E-Commerce an. Shopping-Apps verleiteten zu Impulskäufen und könnten die Quote sogar noch steigern. Die Gratis-Rücksendung im Angebot vieler Online-Händler halte das Volumen hoch. Doch ausgerechnet Vielretournierer seien die profitabelsten Kunden: Sie bestellten häufig und behielten am Ende mehr, als sie zurückschickten.

Redaktion19.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiter übergibt einem Besucher an einem Infostand im hellen Einkaufszentrum ein Blatt.
© OpenAI

Zalando sucht Lagerpersonal im Ladenlokal

Zalando hat Personal für sein neues Lager in Gießen per Pop-up-Store in einem Einkaufszentrum der Innenstadt rekrutiert, berichtet Textilwirtschaft.de. In vier Tagen seien über 300 Kontakte und 50 Einstellungen zusammengekommen; jede habe rund halb so viel gekostet wie in der Logistik üblich. Gießen ersetze den Standort Erfurt, an dem rund 2700 Menschen ihren Job verlören, und solle bis Ende 2027 auf 1700 Beschäftigte wachsen.

Redaktion19.10.263 Min.
Foto: Kundin mit Einkaufszettel greift im Supermarkt nach einer Packung im Aktionsregal.
© OpenAI

Impulskäufe passieren fast nur im Laden

Nur sechs Prozent der Befragten halten sich strikt an ihren Einkaufszettel, zitiert Retail-News.de eine Studie der Initiative Digitale Handelskommunikation unter Nutzern von Shopping-Apps. Der Rest kaufe gelegentlich oder regelmäßig spontan zu, meist im Laden: Überwiegend online tue das nur jeder Fünfzigste. Den stärksten Impuls gebe die gut sichtbare Aktionsfläche (46 Prozent), gefolgt vom Coupon (41 Prozent). Eine personalisierte Empfehlung in App oder Online-Shop erreiche mit rund zehn Prozent den niedrigsten Wert aller abgefragten Anreize.

Redaktion19.10.263 Min.
Foto: Arbeiter prüft einen Pullover mit Handscanner an einer Retourenstation im Lager
© OpenAI

Black Week: Abgerechnet wird erst im Februar

Wer die Black Week im Dezember bilanziert, rechnet ohne die Retouren, die erst nach Weihnachten eintrudeln, mahnt Toern in einer Pressemitteilung. Mehr als die Hälfte der Kunden kaufe am Black Friday Weihnachtsgeschenke. Laut US-Daten seien fast zwei Drittel der Black-Friday-Käufer Neukunden. Ihr zweiter Kontakt mit dem Shop sei oft die Retoure, und die entscheide: Knapp drei Viertel der deutschen Online-Shopper kauften nicht bei Marken, denen sie bei Retouren misstrauen.

Redaktion19.10.263 Min.
Foto: Frau am Küchentisch prüft Smartphone und hält eine Zahlungskarte neben Lebensmitteln.
© OpenAI

American Express will KI-Einkäufe protokollieren

American Express hat mit „Intent Intelligence“ ein Framework veröffentlicht, das Einkäufe von KI-Agenten nachprüfbar machen soll, berichtet Digitalcommerce360.com. Der Kunde gebe vorab frei, was der Agent wo und für wie viel kaufen dürfe. Daraus erzeuge das System ein Token, mit dem der Agent statt mit der echten Kartennummer bezahle. Das helfe Kartenherausgebern gegen Betrug und Händlern bei Streitfällen: Es belege, ob ein Fehlkauf auf das Konto des Bots gehe. Live-Integrationen gebe es bislang keine.

Redaktion19.10.262 Min.
Foto: Labormitarbeiterin legt ein Kunststoffprodukt aus Paketen in eine Analysewanne.
© OpenAI

US-Server, Code-Check, Produkttests: Temus Deal mit Texas

Temu zahlt Texas drei Mio. Dollar und speichert die Daten texanischer Kunden künftig auf US-Servern, berichtet Retail-News.de. Nach China dürfe der Marktplatz nur noch Daten schicken, die etwa die Bestellabwicklung erfordere. Ein externer Sicherheitsdienstleister solle außerdem den App-Code nach Spionagefunktionen durchkämmen. Würden bei den künftigen jährlichen Tests gefährliche Chemikalien auffallen, verliere der entsprechende Händler samt verbundenen Shops seinen Zugang zu Temu.

Redaktion19.10.262 Min.
Foto: Person bedient Laptop an hellem Schreibtisch, daneben liegen gestapelte ausgedruckte Artikel.
© Black Forest Labs / Flux

Google spendiert seinen KI-Antworten mehr Links

Google stattet die KI-Antworten seiner Suche mit mehr Links zu den Originalquellen aus, berichtet ITMagazine.ch. Der Konzern habe deren Zahl bereits schrittweise erhöht und wolle sie künftig häufiger weiter oben platzieren. Liefern nur wenige Treffer eine passende Antwort, hebe Google diese in einem eigenen Bereich am Anfang hervor, samt Erklärung ihres Nutzens. Ans Ende der Antworten setze Google zudem Links zu verwandten Artikeln.

Redaktion19.10.262 Min.
Foto: Mitarbeiter scannt ein Paket auf einem Förderband in einem hellen, modernen Warenlager.
© Black Forest Labs / Flux

Bevh hält KI-Steuer für den falschen Hebel

Digitalminister Karsten Wildberger will Umsätze aus künstlicher Intelligenz besteuern und KI-Firmen an den Kosten für den Umbau der Arbeitswelt beteiligen; der Onlinehandelsverband Bevh hält das laut Pressemitteilung für den falschen Weg. Eine solche Abgabe besteuere Fortschritt und Produktivität, argumentiert Birgit Janik, Leiterin Steuern beim Bevh. Sie bremse Investitionen, statt Unternehmen zum Optimieren ihrer Prozesse zu ermuntern. Der Staat solle in die Weiterbildung der Beschäftigten investieren. Das steigere die Wertschöpfung und verbreitere so die Steuerbasis.

Redaktion19.10.262 Min.

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Foto: Zwei Personen verpacken Kartons an einem Tisch, Regale mit Paketen im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Verpackungsverordnung PPWR: Für kleine Onlinehändler endet das Cross-Border-Geschäft

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsmüll senken und die bislang zersplitterten nationalen Vorschriften durch ein einheitliches Regelwerk ersetzen. In der Praxis berichten Händlerverbände und einzelne Shopbetreiber jedoch von neuen Dokumentations- und Registrierungspflichten – mit der Folge, dass manche kleine Händler den Versand ins EU-Ausland einstellen.

David Wöllenstein12.08.267 Min.

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Die Hintergründe zu den Nachrichten. Mit Antworten, die Ihnen im Handelsalltag weiterhelfen.

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Handscanner ist auf den Barcode des Versandetiketts auf einem Paket gerichtet
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Versandkosten steuern, Sendungen nachvollziehen und Rückgaben sauber abwickeln: eine praktische Entscheidungshilfe für Onlinehändler.

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Passt Wero in Ihren Checkout? Was Onlinehändler zu Einbindung, Konditionen und Rückzahlungen klären sollten – mit Checkliste für den Praxistest.

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3D-Illustration zeigt Verschmelzung von Handelsdaten in einer zentralen Cloud-Struktur — Variante B
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Warum Agentic Commerce die größte Chance für den B2B-Handel seit Jahren ist

Wenn KI-Agenten im B2B-Einkauf Produkte suchen, Konditionen vergleichen und Bestellungen auslösen, dürfte zum Zug kommen, wer seine Daten maschinenlesbar bereitstellt. Stefan Hamann aus dem Expertenrat, Mitgründer von Shopware und dort seit August Chief Agentic Officer, skizziert fünf Schritte, mit denen sich B2B-Händler darauf vorbereiten können.

Stefan Hamann21.09.264 Min.

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Agentic Commerce beginnt mit den Grundlagen

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KI-Agenten sollen Angebote vergleichen und Käufe auslösen – vorausgesetzt, sie finden eindeutige Daten vor. Simon Rabente, Mitgründer und Geschäftsführer der Kölner E-Commerce-Agentur Webmatch, beschreibt, welche Grundlagen Händler klären sollten, bevor der erste Agent auf ihr Sortiment zugreift.

etailment24.09.264 Min.
Geschenkekauf 2.0: Wie Verbraucher mit KI schenken
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Auf Fachkonferenzen gilt der KI-gestützte Umbruch im Handel oft als ausgemachte Sache. Eine eigene Verbraucherbefragung legt nahe, dass der Markt differenzierter ist. Leif-Eric Marx, Managing Director DACH & CEE beim Geschenkkarten-Anbieter BHN (Blackhawk Network), zeigt, welche digitalen Kanäle bereits im Alltag angekommen sind und wo Anbieterversprechen der tatsächlichen Nutzung vorauseilen.

etailment19.09.264 Min.
Produkte schon vor dem Kauf erlebbar machen
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Mit Rabatten und Reichweite allein lassen sich junge Zielgruppen nicht dauerhaft gewinnen. Tim Christiansen, General Manager DACH beim Social-Media-Anbieter Snapchat, erklärt, wie Augmented Reality und Storytelling Kundinnen und Kunden bei der Einschätzung helfen, ob ein Produkt zu ihren Bedürfnissen und ihrem Alltag passt.

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© Black Forest Labs / Flux

Amazon: Mittelständler setzen 20 Milliarden um

Kurz vor dem „Invest in Germany Summit“ der Bundesregierung rechnet Amazon vor, seit 2010 mehr als 100 Mrd. Euro in Deutschland investiert zu haben, berichtet Logistik-heute.de. Allein 2025 seien 15 Mrd. Euro geflossen. Der Umsatz kleiner und mittlerer Händler aus Deutschland auf Amazons Marktplatz habe 2025 mehr als 20 Mrd. Euro erreicht, 5,9 Mrd. davon im Export. Die Zahl der Artikel, die diese Händler über den Versandservice FBA verschicken, sei um knapp zehn Prozent gestiegen.

Redaktion19.10.262 Min.
Foto: Lagerarbeiter klebt ein Etikett auf Kartons auf einer Palette in einer hellen Logistikhalle
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Vier von fünf Marktplatz-Euro überqueren eine Grenze

Vier von fünf Euro auf Europas großen Marktplätzen fließen über Landesgrenzen, zitiert Ecommercenews.eu eine Studie von Cross-Border Commerce Europe. Der grenzüberschreitende Anteil am Handelsvolumen der 100 größten Marktplätze erreiche 2026 beinahe 140 Mrd. von insgesamt 175,8 Mrd. Euro. 2027 wachse er wohl um weitere zehn Prozent auf 154 Mrd. Euro und damit auf 81 Prozent des Gesamtvolumens. Die Spitze bilde das Trio Amazon, Temu und AliExpress. Der Wettbewerb bleibe hart, denn internationale Plattformen bauten zunehmend Lager und Logistik in Europa aus.

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Foto: Mann im modernen Lager legt eine kleine Box neben einen Laptop auf einem sauberen Packtisch.
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KI-Agenten an der Leine statt vor der Tür

Das Hannoveraner Start-up ShopAgentic bietet Händlern laut Pressemitteilung einen Mittelweg zwischen Hausverbot und offener Tür für KI-Agenten. Bislang klicke sich ein Agent wie ein Mensch durch den Shop, und der Händler könne kaum nachvollziehen, was er dort tue. ShopAgentic setze stattdessen eine Schnittstelle vor das bestehende Shopsystem, ohne dass der Händler umbauen müsse. Der Händler lege fest, welche Produktdaten, Preise und Bestände ein Agent abrufe und ob er bestellen dürfe. Wie ein Türsteher mit Gästeliste prüfe das System zudem, welcher Agent überhaupt hereindürfe.

Redaktion16.10.263 Min.
Foto: Onlinehändlerin prüft Unterlagen am Laptop in einem sauberen Büro mit Paketregalen.
© OpenAI

Google haftet für die Fantasie seiner KI-Übersicht

Das Landgericht Hamburg hat Google per einstweiliger Verfügung untersagt, eine rufschädigende Falschbehauptung in seinen KI-Übersichten anzuzeigen, berichtet Haendlerbund.de. Die KI habe einem Unternehmen scharfe Kundenkritik angedichtet. Google habe die Löschaufforderung des betroffenen Händlers vorgerichtlich ignoriert und vor Gericht keine stichhaltigen Quellen für die Vorwürfe vorlegen können. Die Kammer rechne die KI-Übersicht unmittelbar Google zu. Eine Haftung für jeden Ausrutscher bestehe nicht, wohl aber eine Reaktionspflicht, sobald ein Betroffener die Unwahrheit konkret nachweise.

Redaktion16.10.262 Min.
Foto: Junger Mann hält am Serviceschalter ein Smartphone zur Identitätsprüfung vor eine Mitarbeiterin.
© OpenAI

Jeder Zweite will d-you, fast jeder Zweite kennt sie nicht

Gut die Hälfte der Deutschen will ab Januar die digitale Brieftasche d-you nutzen, zeigt eine Umfrage des Bitkom. Allerdings habe fast jeder Zweite noch nie von ihr gehört, gut erklären könne sie nur jeder Zwölfte. Zunächst belege die kostenlose Wallet vor allem die Identität, etwa beim Alterscheck oder bei der Kontoeröffnung; Führerschein und elektronische Unterschrift kämen später hinzu. Mehr als 180 Unternehmen hätten bereits zugesagt, die Technik in eigene Angebote einzubauen.

Redaktion16.10.262 Min.

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