Social Commerce vor Black Friday: US-Marken binden TikTok Shop kaum in eigene Posts ein

Social Commerce vor Black Friday: US-Marken binden TikTok Shop kaum in eigene Posts ein

David Wöllenstein

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Aktuelle Beiträge

Freitag, 30. Oktober 2026
Foto: Frau blickt in heller Küche auf ihr Smartphone, vor ihr liegen geöffnete Snacktüten und ein Wasserglas.
© OpenAI

Vzbv will Influencer-Werbung für Ungesundes verbieten

Vier von zehn 14- bis 25-Jährigen haben schon Lebensmittel auf Influencer-Empfehlung gekauft, meldet der Verbraucherzentrale Bundesverband. Dass 87 Prozent angeben, Werbung auf Social Media leicht zu erkennen, wertet der Verband als Beleg: Kennzeichnung reiche nicht, Werbung wirke auch durchschaut. Er fordert von der Bundesregierung ein Werbeverbot für Influencer mit überwiegend jungem Publikum, und zwar bei Produkten, die laut WHO-Kriterien für Kinder zu viel Zucker, Fett oder Salz enthalten. 57 Prozent der Befragten gehen noch weiter: Influencer sollten für Ungesundes gar nicht werben dürfen.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: IT-Azubi arbeitet im hellen Labor am Laptop neben Schaltplan und Steckbrett
© OpenAI

KI-Nachhilfe: IT-Azubis lösen Aufgaben von Ingenieuren

Mit ChatGPT lösen IT-Azubis Aufgaben studierter Ingenieure, zeigt eine Studie des Ifo-Instituts. Bei Hochschulaufgaben steige der Punkteanteil mit KI von rund 41 auf 70 Prozent, bei Aufgaben der Abschlussprüfung verdreifache er sich von 22 auf 66 Prozent. Das Verständnis leide darunter zumindest kurzfristig nicht. Am besten schneide ab, wer die eigene KI-Kompetenz hoch einschätze. Die bringe sich die Mehrheit selbst bei: Von den 84 Prozent, die KI in der Berufsschule nutzen, lerne dort nur jeder Sechste den richtigen Umgang.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Frau vergleicht am Küchentisch zwei unbeschriftete Flaschen und hält ein Smartphone in der Hand
© OpenAI

Google will mehr Werbung ins Agenten-Shopping einbauen

Google will KI-Agenten die lästige Routinearbeit beim Einkaufen überlassen, die Markenwahl und den Preisvergleich aber den Nutzern, und genau dort Werbung platzieren, berichtet Businessinsider.de. Nicht jeder Kunde wolle das billigste Angebot, oft entscheide auch Markentreue oder Serviceleistungen, argumentiere Chief Business Officer Philipp Schindler. Der Hintergrund: Der KI-Modus beschere Google mehr Suchanfragen als je zuvor, aber nicht im gleichen Maß Umsatz, was Investoren beunruhige. Der Konzern teste bereits gekennzeichnete gesponserte Links in KI-generierten Listen und Angebote bei der Reiseplanung.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Person hält Smartphone neben E-Reader und Smart Speaker auf einem aufgeräumten Schreibtisch.
© OpenAI

Amazon streicht 250 Jobs bei Echo und Kindle

Amazon streicht bis zu 250 Stellen in der Gerätesparte rund um Kindle und Echo, berichtet Reuters.com. Betroffen seien vor allem Softwareentwickler, die Nachricht sei frühmorgens per E-Mail und SMS eingetroffen. Bereits Anfang Oktober habe der Konzern knapp 1.000 Stellen im Handelsgeschäft gestrichen, darunter im Kundenservice und in der Händlerbetreuung. Amazon begründe die neuen Kürzungen mit Effizienz und der Produktplanung. Das Timing verwundere: Am Mittwoch habe Amazon fünf neue Alexa-Geräte vorgestellt.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Frau bedient Smartphone am Küchentisch neben Paket, Geschenktüte und Bankkarte.
© OpenAI

Später zahlen bei easyShop: Klarna kommt in 19 Ländern

Der vor wenigen Wochen gestartete Marktplatz easyShop aus der Easy-Markenfamilie bindet Klarna in 19 europäischen Märkten in den Checkout ein, berichtet Channelx.world. Wer dort einkauft, könne sofort zahlen, den Betrag in drei zinsfreie Raten aufteilen oder ihn ebenfalls zinsfrei erst nach 30 Tagen begleichen. Für easyShop stehe mit Black Friday und Weihnachten die erste Hochsaison an; BNPL lande also rechtzeitig vor dem Ansturm an der Kasse.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Frau filmt ein Pflegeprodukt mit Smartphone auf Stativ in einem hellen, aufgeräumten Studio.
© OpenAI

US-Marken verkaufen an Tiktok Shop vorbei

US-Marken nutzen Tiktok als Schaufenster, verkaufen aber anderswo, zitiert Retailtechinnovationhub.com eine Studie von Metricool. Ein organischer Tiktok-Post verweise demnach fünfmal häufiger auf eine externe Webseite als auf Tiktoks hauseigenen Shop. Die meiste Resonanz der 3.234 untersuchten Beiträge von 72 E-Commerce-Marken liefere ohnehin Instagram: 293 Interaktionen pro typischem Post, gegenüber 74 auf Tiktok, neun auf Facebook und acht auf Youtube.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Hände halten einen unscharfen Zahlungsbeleg neben einem Stapel neutraler Karten auf einem hellen Schreibtisch.
© Black Forest Labs / Flux

Quittung genügt: Mastercard testet agentische Zahlung ohne Konto

Bei einer Mastercard-Demonstration auf der Konferenz „Cloudflare Connect“ hat ein KI-Agent neun Zahlungen an zwei Dienstleister selbst ausgelöst, berichtet Retail-News.de. Er habe Social-Media-Daten und acht Werbemotive beschafft, ohne Kundenkonto und innerhalb eines vorab freigegebenen Budgets. Für jede Zahlung habe der Agent einen signierten Beleg erstellt; der Anbieter könne diesen prüfen und liefern, ohne auf das Geld zu warten. Die Belege könnten gesammelt und später gebündelt eingelöst werden, was auch kleine Beträge wirtschaftlich mache.

Redaktion30.10.263 Min.
Foto: Lieferarbeiter packt Gemüse und Lebensmittel in zwei graue Isoliertaschen an einem hellen Abholtresen
© Black Forest Labs / Flux

DoorDash kauft Instacart für 17 Mrd. Dollar

DoorDash übernimmt den Rivalen Instacart für 17 Mrd. Dollar, berichtet Engadget.com. Der Kauf vereine die zwei größten Lebensmittel-Lieferdienste der USA, sofern die Kartellwächter mitspielen. Groß geworden sei DoorDash mit Restaurantessen, liefere jetzt aber auch Lebensmittel; Instacarts Netz könne dieses Geschäft stärken. Für beide sei es der zweite Anlauf: Schon 2021 sei verhandelt worden, damals zu einer höheren Bewertung für Instacart. Diese Gespräche seien an Preis und Kartellbedenken gescheitert.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Hände zeigen am Besprechungstisch auf ein Lizenzdokument neben Zeitungsstapeln in hellem Büro.
© Black Forest Labs / Flux

Leistungsschutzrecht: Meta scheitert mit Berufung in Paris

Meta muss in Frankreich zurück an den Verhandlungstisch: Das Pariser Berufungsgericht hat die Berufung des Konzerns gegen zwei einstweilige Maßnahmen der Wettbewerbsbehörde abgewiesen, berichtet Reuters.com. Die Behörde hatte Meta im Juli außerdem verpflichtet, Plattformumsätze und die Nutzung geschützter Inhalte offenzulegen und Presseinhalte nicht schlechter darzustellen. Hintergrund: Das EU-Recht erlaubt Verlagen, für die digitale Nutzung ihrer Inhalte Geld zu verlangen, das Abkommen mit Meta lief aber 2024 aus. Seit 2025 sei kein Cent mehr an französische Medien geflossen.

Redaktion30.10.262 Min.

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Top der letzten Woche

Foto: Zwei Personen verpacken Kartons an einem Tisch, Regale mit Paketen im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Verpackungsverordnung PPWR: Für kleine Onlinehändler endet das Cross-Border-Geschäft

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsmüll senken und die bislang zersplitterten nationalen Vorschriften durch ein einheitliches Regelwerk ersetzen. In der Praxis berichten Händlerverbände und einzelne Shopbetreiber jedoch von neuen Dokumentations- und Registrierungspflichten – mit der Folge, dass manche kleine Händler den Versand ins EU-Ausland einstellen.

David Wöllenstein12.08.267 Min.

Dossiers für die Praxis

Die Hintergründe zu den Nachrichten. Mit Antworten, die Ihnen im Handelsalltag weiterhelfen.

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Handscanner ist auf den Barcode des Versandetiketts auf einem Paket gerichtet
© Black Forest Labs / Flux · KI-bearbeitet

Versand & Retouren

Versandkosten steuern, Sendungen nachvollziehen und Rückgaben sauber abwickeln: eine praktische Entscheidungshilfe für Onlinehändler.

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Symbolbild: Kundin mit Smartphone neben einem geöffneten Versandkarton
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Wero im Handel

Passt Wero in Ihren Checkout? Was Onlinehändler zu Einbindung, Konditionen und Rückzahlungen klären sollten – mit Checkliste für den Praxistest.

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6 Min. Lesezeit

Expertenrat

Einordnung und Empfehlungen von Fachleuten aus Handel, Wissenschaft und Beratung.

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3D-Illustration: geordnete Datenmodule als Basis für KI im Handel
© Black Forest Labs / Flux

Teil 2 – Maschinenraum schlägt Showroom: Wo KI im Lebensmittelhandel wirklich Geld verdient

Knuspr, gurkerl und dm öffnen ihre Sortimente für KI-Agenten – ob Haushalte ihren Wocheneinkauf tatsächlich delegieren, ist offen. Im zweiten Teil skizziert Prof. Dr. Matthias Schu aus dem Etailment.de-Expertenrat zwei Szenarien für die Kundenschnittstelle und fünf Handlungsfelder für Lebensmittelhändler. Grundlage ist sein Buch „AI Disrupted“ (2026), das mit Unterstützung des Intralogistikanbieters KNAPP entstanden ist.

Matthias Schu14.10.266 Min.
Illustration gleich großer Glaspanels symbolisiert faire Behandlung im digitalen Markt
© Black Forest Labs / Flux

Teil 1 – Maschinenraum schlägt Showroom: Wo KI im Lebensmittelhandel wirklich Geld verdient

Kassenlose Läden schließen, Prognosesysteme senken messbar Abschriften: Im Lebensmittelhandel rechnet sich KI bislang vor allem im Maschinenraum. Im ersten Teil seines Beitrags zeigt Prof. Dr. Matthias Schu aus dem Etailment.de-Expertenrat, welche KI-Klassen sich belegbar auszahlen – und warum so viele Projekte im Pilotstatus stecken bleiben. Grundlage ist sein Buch „AI Disrupted“ (2026), das mit Unterstützung des Intralogistikanbieters KNAPP entstanden ist.

Matthias Schu13.10.269 Min.

Gastbeiträge

Erfahrungen, Standpunkte und Impulse von Gastautorinnen und Gastautoren.

Alle Gastbeiträge
Lokale Domain, globaler Handel: Was eine .de-Domain internationalen Händlern bringt – und was nicht
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Lokale Domain, globaler Handel: Was eine .de-Domain internationalen Händlern bringt – und was nicht

Rund 2,15 Millionen .de-Domains sind laut DENIC im Ausland registriert. Stephan Schmidt, Geschäftsführer des Domain-Registrars united-domains, ordnet ein, was die Endung internationalen Händlern bringt. Seine zentrale Quelle, der Global Domain Report, stammt von InterNetX und Sedo, die wie united-domains zur IONOS Group gehören.

etailment29.10.264 Min.
Abstrakte 3D-Illustration von durchscheinenden Glasschichten symbolisiert digitale Kundenerlebnisebenen im Onlinehandel
© Higgsfield / Soul

Die Rollen, die man am Umsatz merkt

Für die erste Führungsebene leisten sich Händler einen sorgfältigen Suchprozess, eine Ebene darunter wird oft improvisiert. In ihrem Kommentar argumentiert Chris Höfner, Partner bei der Personalberatung EO Executives, dass gerade dort die Rollen sitzen, an denen der Umsatz hängt.

etailment17.10.266 Min.

Weitere Beiträge

Foto: Hände verschließen einen kleinen Karton neben einem Smartphone auf einem hellen Küchentisch.
© Black Forest Labs / Flux

Ebay wächst kräftig, verdient aber weniger

Ebay hat im dritten Quartal seinen Umsatz um 14 Prozent auf 3,2 Mrd. Dollar gesteigert und damit die eigene Prognose übertroffen, berichtet IT-Times.de. Das Handelsvolumen der Plattform sei um 15 Prozent auf 23,2 Mrd. Dollar gewachsen. Der Gewinn halte nicht Schritt: Das Nettoergebnis sei von 593 auf 497 Mio. Dollar geschrumpft, die operative Marge von 20,3 auf 19,2 Prozent gerutscht. Auch lasse der Schwung nach – im ersten Quartal habe das Umsatzplus noch 19 Prozent betragen.

Redaktion30.10.263 Min.
Foto: Person im Büro prüft ein Smartphone neben Notizbuch und geschlossenem Laptop
© Black Forest Labs / Flux

Alphabet wächst kräftig, nur nicht kräftig genug

Alphabet steuert nach Quartalszahlen auf den größten Kursverlust seiner Geschichte zu, berichtet Fastcompany.com. Die Aktie habe nachbörslich mehr als zehn Prozent verloren, vorbörslich setze sich der Rutsch fort. Dabei wuchs der Umsatz im dritten Quartal um 25 Prozent auf 127,6 Mrd. Dollar, Google Cloud legte um 103 Prozent zu. Die Börse hatte allerdings mit 128,2 Mrd. Dollar gerechnet. Noch deutlicher verfehlte der bereinigte Gewinn je Aktie die Prognose: 2,67 statt 3,02 Dollar.

Redaktion30.10.262 Min.
Foto: Person mit Smartphone vor geöffnetem Kühlschrank in heller Küche mit frischen Lebensmitteln
© Black Forest Labs / Flux

„Frag den Guru“: Marktguru hat einen Chatbot

Marktguru stellt Nutzern seiner Prospekt-App in Deutschland und Österreich laut Pressemitteilung einen KI-Chatbot zur Seite, der Angebote mit tatsächlich gezahlten Preisen abgleicht. Grundlage seien Prospekte mit rund 90 Prozent Marktabdeckung im Lebensmittel- und Konsumgüterhandel sowie rund 620.000 Kassenbons, die Nutzer monatlich einreichen. Der Bot beantworte Fragen per Text, Sprache oder Foto – etwa vom Kühlschrankinhalt – mit Angeboten in der Nähe, Rezepten und Vorratstipps.

Redaktion30.10.263 Min.
Foto: IT-Mitarbeiter prüft Netzwerkkabel an einem Serverrack in einem hellen modernen Technikraum
© OpenAI

Digitale Souveränität: Europa fällt zurück

Europa hängt bei Digitaltechnologien stärker am Ausland als 2010, zitiert Zeit.de eine Studie der Universität Bonn. Während China seinen Abhängigkeitswert um 10,8 Prozentpunkte gedrückt habe und die USA mit 0,38 auf einer Skala von null bis eins am unabhängigsten seien, sei der europäische Schnitt sogar leicht gestiegen. Deutschland lande mit 0,73 im Mittelfeld, gleichauf mit Österreich. Beide seien praktisch komplett auf ausländische Anbieter angewiesen, sobald es um Betriebssysteme, Suchmaschinen und Cloud-Dienste gehe.

Redaktion29.10.262 Min.
Foto: Mann prüft Unterlagen neben Laptop, Papierstapeln und Druckerpatronen in einem hellen Lagerraum
© OpenAI

Amazon Business liefert Einkäufern Argumente für die Finanzabteilung

Amazon Business rüstet seinen KI-Assistenten für Firmenkunden in den USA auf, berichtet Digitalcommerce360.com. Statt allgemeiner Auskünfte greife er nun auf Bestellungen und Ausgaben des jeweiligen Kontos zu, verfolge Sendungen, erkläre Freigabeprozesse und spüre Sparpotenzial auf. Neu sei zudem „Value Intelligence“: Das Werkzeug stelle eigene Einkaufsdaten neben externe Vergleichswerte und bündle Einsparungen, gewonnene Arbeitszeit und verhinderte Käufe außerhalb der Richtlinien in einer Übersicht. Damit solle der Einkauf der Finanzabteilung belegen können, dass er mehr liefere als günstige Preise.

Redaktion29.10.262 Min.

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