Gemeinsame Prüfregeln für Shopping-Agenten angekündigt

Gemeinsame Prüfregeln für Shopping-Agenten angekündigt

Ant International, Mastercard und Visa wollen KI-Agenten, die im Auftrag von Kunden bezahlen, künftig nach gemeinsamen Grundsätzen prüfen. Ein in einem Netzwerk geprüfter Agent soll leichter auch in anderen zugelassen werden. Zeitplan und technische Details nennen die Unternehmen nicht.

David Wöllenstein3 Min.

Aktuelle Beiträge

Montag, 14. September 2026
Foto: Graue Over-Ear-Kopfhörer hängen auf einem Metallständer in hellem Verkaufsraum.
© Black Forest Labs / Flux

Technikmarkt wächst um 5,1 Prozent

Der weltweite Technikmarkt wächst 2026 um 5,1 Prozent auf 1,4 Bio. Dollar, zeigt eine Studie von NIQ. Der Zuwachs entstehe trotz kühlen Kaufklimas: 56 Prozent der Befragten hätten einen Technikkauf schon aufgeschoben, um auf ein günstigeres Angebot zu warten. In Deutschland zählten Langlebigkeit (81 Prozent) und Energieeffizienz (77 Prozent) zu den wichtigsten Kaufargumenten. Premiumpreise setzten sich nur noch mit erkennbarem Mehrwert durch.

Redaktion14.09.262 Min.
Foto: Junge nutzt Smartphone neben Mann in Elektronikladen; mehrere Kopfhörer stehen auf Ausstellungstisch.
© Black Forest Labs / Flux

Jugendliche nutzen KI doppelt so oft wie ihre Eltern

Deutsche Jugendliche greifen bei Produktsuche und Kaufentscheidung etwa doppelt so oft zu KI wie ihre Eltern, zeigt eine Studie von Mastercard. 79,9 Prozent hätten in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal per KI recherchiert, 29,8 Prozent erwarteten sie binnen fünf Jahren als eine ihrer wichtigsten Einkaufsformen – in Großbritannien 45,7 Prozent. Bis 2030 werde in Europa mehr als jeder zehnte Online-Käufer Routinekäufe an Agenten abgeben.

Redaktion14.09.262 Min.
Frau blickt auf ein zu ihr gerichtetes Smartphone; die Kamera sieht die Rückseite des Geräts.
© Black Forest Labs / Flux

Passwort vergessen, Warenkorb verwaist

Ein klemmender Login vertreibt Kunden zuverlässiger als ein hoher Preis: Mehr als die Hälfte der Amerikaner hat schon einen Online-Kauf abgebrochen, weil das Passwort nicht mehr einfiel, berichtet Wwd.com. Bei der Generation Z liege die Quote sogar bei 72 Prozent. Sie erwarteten Fingerabdruck oder Gesichtsscan statt Tastatur-Eingaben. Als größtes Ärgernis hätten 32 Prozent das Erinnern selbst genannt, knapp ein Viertel die Zeichenvorgaben der Shops.

Redaktion14.09.263 Min.
Mann mit dunklen Locken arbeitet an einem Laptop in einem hellen Büro.
© Black Forest Labs / Flux

Chinesische KI findet kaum deutsche Kunden

Chinesische KI-Modelle liefern gute Werte, kosten nur ein Bruchteil der amerikanischen Konkurrenz, spielen in deutsche Unternehme aber trotzdem kaum eine Rolle, berichtet T3n.de. Nur zwei Prozent der KI-nutzenden Firmen würden zu Deepseek greifen, ein weiteres Prozent zu Alibabas Qwen. Die Gründe seien Bedenken bei Datenschutz und Cybersicherheit. Stattdessen setzten 76 Prozent auf OpenAI, 35 Prozent auf Microsoft Copilot, 28 Prozent auf Googles Gemini. Das europäische LLM Mistral erreiche null Prozent Nutzung.

Redaktion14.09.263 Min.
Foto: Mann packt Kleidung in Karton an Versandtisch mit Förderband und Lagerregalen.
© Black Forest Labs / Flux

Primark einen Schritt weiter online

Primark liefert erstmals Pakete nach Hause, berichtet FR.de. Der Mutterkonzern ABF kündigte den Schritt am Donnerstag an, ohne einen konkreten Starttermin zu nennen. Zunächst gehe der Dienst in Großbritannien an den Start. Bisher beschränkte sich die Billigmodekette seit 2022 auf „Click and Collect“; erst seit letztem Jahr gebe es eine App. Die Aufträge solle ein automatisiertes Logistikzentrum in Sheffield abwickeln. Auslöser sei der Druck chinesischer Billiganbieter wie Shein.

Redaktion14.09.262 Min.
Foto: Ältere Frau hält Smartphone vor großem Bildschirm mit Wohnzimmerszene und QR-Codes in hellem Geschäft.
© Black Forest Labs / Flux

Amazon macht Prime Video zum Schaufenster

Amazon verzahnt Prime Video mit dem eigenen Marktplatz, berichtet Golem.de. Die X-Ray-Funktion bekomme einen Shop-Bereich: Auf Fire-TV-Geräten könnten Zuschauer per QR-Code die Shopping-App öffnen, die den laufenden Titel erkenne und passende Artikel liste. „Shop the Show“ wachse von 1.300 auf über 8.000 Inhalte, „Shop the Scene“ finde per Bilderkennung optisch ähnliche Ware. Beides starte in den USA; ob die EU folgt, lasse Amazon offen.

Redaktion14.09.262 Min.
Ein Mann und eine Frau prüfen gemeinsam einen Laptop; im Hintergrund stehen Serverschränke.
© Black Forest Labs / Flux

Brüssel schickt KI-Anbietern die erste Fragerunde

Die EU-Kommission macht den KI-Anbietern Druck, berichtet Heise.de. Nach Sicherheitsvorfällen, bei denen Modelle aus ihren Testumgebungen ausbrachen, habe sie bei mehreren Unternehmen formale Informationsanfragen gestellt – oft der Auftakt zu einem Untersuchungsverfahren. Die Behörde setze den AI Act durch; im Extremfall könne sie Modelle einschränken, zurückziehen oder zurückrufen. Zudem baue die Kommission eigene Testumgebungen auf, um die fortschrittlichsten Modelle selbst zu prüfen.

Redaktion14.09.262 Min.
Versandkartons auf einer Rollenbahn vor Lagerregalen in einer hellen Logistikhalle.
© Black Forest Labs / Flux

Logistik führt die Insolvenzstatistik an

Die deutschen Amtsgerichte registrierten im Juni 2.266 beantragte Unternehmensinsolvenzen und damit 15,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, meldet das Statistische Bundesamt. Im ersten Halbjahr summierten sich 12.812 Fälle, ein Plus von 6,7 Prozent und der höchste Stand seit 2013. Die Forderungen der Gläubiger schrumpften trotzdem von 28,2 auf 18,5 Mrd. Euro. Am schlimmsten treffe es die Logistik: 71,6 Fälle je 10.000 Unternehmen.

Redaktion14.09.262 Min.
Foto: Zwei Personen betrachten am Tisch ein Tablet mit Europakarte; daneben Bücher, Smartphone und Pakete.
© Black Forest Labs / Flux

Amazons EU-Reichweite bröckelt

Amazons Reichweite in der EU bröckelt leicht: Im ersten Halbjahr erreichte der Konzern im Schnitt 193,9 Mio. Nutzer pro Monat, nach 195,2 Mio. im Halbjahr davor, berichtet Ecommercenews.eu. Deutschland bleibe mit 52,8 Mio. der größte Markt, verliere aber 1,7 Prozent, Frankreich sogar vier. Zulegen könne Amazon vor allem an den Rändern des Kontinents: Dänemark wachse um 18,4 Prozent, Schweden um 13,9. In Griechenland, wo Skroutz führe, sacke die Reichweite um 20,2 Prozent ab.

Redaktion14.09.263 Min.
Illustration: Smartphone mit schwebenden Shop- und Zahlungskarten, daneben Servergehäuse mit Kabel.
© Black Forest Labs / Flux

Aus KorbKlar wird Korbunio

Die Preisvergleichs-App KorbKlar heißt nach einem Namenskonflikt jetzt Korbunio und kommt ohne zentralen Server aus, berichtet Tarnkappe.info. Weil Händler ihre Webseiten dynamisch aufbauten, Systeme wechselten und zusätzliche Prüfungen einziehen würden, ersticke das bisherige Docker-Backend im Pflegeaufwand. Die native Android-App lade und verarbeitetdie Angebote jetzt auf dem Gerät des Nutzers statt auf einem zentralen Server, Captcha-Abfragen müsse er selber bestätigen. Version 1.34 vergleiche Preise, Grundpreise und Treueprogramme von Rewe bis Lidl.

Redaktion14.09.263 Min.
Foto: Weißer Tisch mit Lampe, Kanne, Sandalen und Smartphone auf Ständer in hellem Raum.
© Black Forest Labs / Flux

„Hässlich“ verdient Taobao 34 Mio. Dollar

Hässliche Produkte sind auf Taobao ein Geschäft, berichtet Scmp.com. Seit die Alibaba-Plattform 2020 ihren „Uglies Award“ ausrief, hätten seltsam geformte Waren mehr als umgerechnet 34,3 Mio. Dollar umgesetzt. Was als „hässlich“ gelte, lasse Taobao dabei offen. In Hangzhou präsentiere die Plattform bis 27. September ihre zweite Ausstellung „Ugly, But Mine“, dieses Jahr fast doppelt so groß wie die erste.

Redaktion14.09.263 Min.

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Foto: Zwei Personen verpacken Kartons an einem Tisch, Regale mit Paketen im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Verpackungsverordnung PPWR: Für kleine Onlinehändler endet das Cross-Border-Geschäft

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsmüll senken und die bislang zersplitterten nationalen Vorschriften durch ein einheitliches Regelwerk ersetzen. In der Praxis berichten Händlerverbände und einzelne Shopbetreiber jedoch von neuen Dokumentations- und Registrierungspflichten – mit der Folge, dass manche kleine Händler den Versand ins EU-Ausland einstellen.

David Wöllenstein12.08.267 Min.
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Illustration: Isometrische Lager- und Ladenmodule, Glasplatte, Lupe und schwebende Farbfelder.
© Black Forest Labs / Flux

JD.coms Übernahme von Ceconomy immer noch ungewiss

JD.coms Zusagen zur Ceconomy-Übernahme kommen bei den Wettbewerbern schlecht an, berichtet Retail-News.de. Die EU-Kommission habe den Konzern in dieser Woche über die negativen Rückmeldungen unterrichtet. Im August habe JD.com Zugang zu seiner europäischen Logistik- und Technologieinfrastruktur zu marktüblichen Konditionen angeboten. Brüssel prüfe den rund 2,5 Mrd. Dollar schweren Deal nach der Verordnung über ausländische Subventionen und werde bis zum 23. Oktober entscheiden.

Redaktion14.09.263 Min.
3D-Illustration: Smartphone mit Einkaufswagen-Symbol, Paket, Geldbörse und Haustür
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Dopamin-Shops simulieren das Shoppen

„Dopamin-Shops“ simulieren das komplette Online-Einkaufserlebnis vom Stöbern über den Warenkorb bis hin zur Sendungsverfolgung, ohne dass am Ende ein Paket ankommt oder der Kontostand belastet wird, berichtet LZ.de. Der Trend käme aus Südkorea und simuliere den Spaß am Online-Shopping, der über das Besitzen eines neuen Produkts hinaus reiche. Allerdings sei dies keine Therapie für Kaufsüchtige, weil die professionellen Produktbilder und Shop-Oberflächen die Sucht sogar anheizen könnten: Ein Klick und schon sei man beim kostenpflichtigen Original.

Redaktion11.09.262 Min.
3D-Illustration: Glaswaage mit Gerät und Zapfsäule, Pfeile zeigen Auf- und Abbewegung
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Inflation bei 2,9 Prozent

Die Inflationsrate kletterte im August auf 2,9 Prozent, meldet das Statistische Bundesamt. Treiber bleibe die Energie mit 10,5 Prozent Aufschlag: Kraftstoffe verteuerten sich binnen Jahresfrist um 27,7 Prozent, leichtes Heizöl sogar um 49,6 Prozent. Für den Online-Handel zählt eher das Kleingedruckte: Gebrauchsgüter legten nur um ein Prozent zu, Haushaltsgeräte kosteten 1,9 Prozent weniger, Unterhaltungselektronik 2,8 Prozent.

Redaktion11.09.263 Min.
3D-Illustration: Smartphone mit Sprung, Bogen und Uhr, verbunden durch Lichtpunkte
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Cyber Resilience Act startet im Dunkeln

Ab heute greift der Cyber Resilience Act, doch nur 29 Prozent der Unternehmen in Deutschland wissen, was das für sie bedeutet, so eine Bitkom-Umfrage. 38 Prozent hätten vom Gesetz gehört, aber ohne die Folgen einschätzen zu können, 28 Prozent kennen es gar nicht. Hersteller von Software und vernetzten Geräten müssen aktiv ausgenutzte Sicherheitslücken und schwere Vorfälle binnen 24 Stunden auf einer zentralen EU-Plattform melden, nach 72 Stunden nachlegen und einen Abschlussbericht liefern. Allerdings starte auch die zentrale EU-Meldeplattform erst heute, Probeläufe würden also ausfallen.

Redaktion11.09.262 Min.
3D-Illustration: durchsichtiges Vorhängeschloss neben Smartphone mit Profilkarte-Symbol
© Black Forest Labs / Flux

Deutsche EUDI-Wallet im Zeitplan

Die deutsche EUDI-Wallet „d-you“ soll nach aktuellem Plan im Januar 2027 starten, meldet BEVH.org. Deutschland liege im Zeitplan. Die einfachere Verifizierung von Identitäten drücke Abbruchraten und Betrugsrisiken rund um den Checkout. Die Akzeptanzpflicht für Händler sehe der Verband zwar durchaus kritisch, erwarte aber langfristig Vorteile: Sicherer Zahlungsverkehr, schlankere Kundenprüfung. Nun müssten vor allem Logistiker die Wallet auf der letzten Meile nutzen, damit beispielsweise Medikamente oder teure Waren sicherer beim Empfänger ankommen könnten.

Redaktion11.09.262 Min.

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