Kulturstudie zu Frontline-Kräften

Kulturstudie zu Frontline-Kräften

Wer an der Kasse, im Lager oder auf der Verkaufsfläche arbeitet, vertraut der eigenen Führungskraft seltener als Kolleginnen und Kollegen im Büro. Das legen Daten des US-Anbieters O.C. Tanner nahe, der am Mittwoch seinen „Global Culture Report 2027" vorstellt.

David Wöllenstein4 Min.

Aktuelle Beiträge

Mittwoch, 23. September 2026
Foto: Frau bereitet an einem Schreibtisch ein Sammlerstück mit Paketen, Laptop und Waage für den Versand vor
© Black Forest Labs / Flux

Whatnot staffelt Provision: Wer mehr verkauft, zahlt weniger

Whatnot staffelt seine Verkaufsprovision nach dem Gesamtumsatz über vier Wochen. Nach Angaben des Unternehmens für Deutschland wird Stufe 1 bereits ab 10.000 Euro erreicht. Der Basissatz beträgt 6,67 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer; die Sätze können bis auf 3 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer sinken. Die konkrete Provision hängt von Stufe und Kategorie ab. Berechnet wird sie auf den Artikelpreis inklusive der darin enthaltenen Mehrwertsteuer, nicht auf Versand- und weitere Kosten. Zahlungsabwicklungs- und sonstige Verkäufergebühren bleiben bestehen.

Redaktion23.09.263 Min.
Foto: Palettierte Kartons mit Hubwagen und Kabelrollen in einer hellen Logistikhalle.
© Black Forest Labs / Flux

Vom Paket zur Cloud: Amazon bindet Kuehne+Nagel enger

Kuehne+Nagel und Amazon vertiefen ihre Zusammenarbeit für sieben Jahre, berichtet Haendlerbund.de. Der Schweizer Logistikkonzern setze mit Amazon bereits mehrere hundert Mio. Euro um und rechne mit langfristig mehreren Mrd. Euro. Kuehne+Nagel übernehme künftig auch die Logistik für die Infrastruktur von AWS, vom Bau über die Wartung bis zu Erweiterungen. Amazon erhalte zudem eine Kaufoption auf Kuehne+Nagel-Aktien, gekoppelt an kommerzielle Meilensteine.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Frau prüft an einem Packtisch einen Beleg neben einem Paket in einem hellen Büro
© Black Forest Labs / Flux

Sieben Prozent der Online-Shops bleiben von Betrug verschont

Jeder siebte deutsche Online-Händler verliert jährlich mehr als 100.000 Euro durch Betrug, meldet Bevh.org. Nur sieben Prozent seien bisher von Betrug oder Betrugsversuchen verschont geblieben, fast jeder zweite Händler registriere mehr Fälle als im Vorjahr. Häufigste Masche bleibe der Identitätsbetrug, oft mit manipulierten Namens- und Adressdaten. Schon eine einzelne Bestellung könne teuer werden: Knapp ein Drittel habe dabei mehr als 2.500 Euro eingebüßt.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Offene Serverkomponente, Laptop, Barcodescanner und Pakete auf einem hellen Arbeitstisch
© Black Forest Labs / Flux

Deutschlands KI-Rechnung steigt auf 28,7 Mrd. Euro

Deutsche Unternehmen stecken 2026 voraussichtlich 28,7 Mrd. Euro in künstliche Intelligenz, 48 Prozent mehr als im Vorjahr, berichtet Zeit.de. Ein wesentlicher Treiber sei generative KI: Ihr Volumen verdopple sich auf 11,5 Mrd. Euro, rund 40 Prozent des Markts. Software lege um 65 Prozent auf 16 Mrd. Euro zu, bei Dienstleistungen und Hardware betrage das Plus jeweils rund 30 Prozent. Für 2027 rechne der Marktforscher IDC mit weiteren 40 Prozent auf 40,3 Mrd. Euro.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Goldfisch im Glasbecken neben geschlossenem Laptop und technischen Ausdrucken auf hellem Schreibtisch
© Black Forest Labs / Flux

Warum LLMs keine AGI sind

Große Sprachmodelle sind mächtig, aber nicht intelligent, kommentiert Golem.de. Die Warnungen von Elon Musk, Sam Altman und Dario Amodei vor einer Superintelligenz seien vor allem Getöse von Marktschreiern, das durch die Medien noch verstärkt würde. Yann LeCun definiere Intelligenz als Fähigkeit, neue Probleme zu lösen. Genau dort hinke KI sogar Goldfischen hinterher. Benchmarks könnten Fähigkeiten messen, aber keine Intelligenz. OpenAI bescheinige seinen Astra-Modellen AGI, fasse den Begriff aber so weit, dass stellenweise schon ein Buchhaltungsprogramm die Kriterien erfülle.

Redaktion23.09.263 Min.
Foto: Paketfächer, Rückgabetheke und Kartons in einem modernen Filialbereich ohne Personen
© Black Forest Labs / Flux

Neun Szenarien, eine Hausaufgabe: Filiale neu denken

In einem von neun Szenarien für das Jahr 2036 werden Filialen zu Abhol- und Retourenstellen, womöglich sogar zu Fulfillment-Knoten, skizziert eine Studie des EHI. Ein zweites Szenario verlagere die Kaufentscheidung in digitale Erlebniswelten, während die Logistik die Ware unsichtbar im Hintergrund nachschiebe. Das verlange automatisiertes Fulfillment, schnelle Bestandsreaktionen und ein belastbares Retourenmanagement. Händlern rät das EHI zu interoperablen Datenstrukturen, die Online-Shop und Filiale verzahnen, zu flexiblen Lager- und Transportkapazitäten – und dazu, die künftige Rolle ihrer Filialen zu prüfen.

Redaktion23.09.263 Min.
Foto: Isolierte Liefertasche mit Smartphone neben einem Fahrrad vor einem Restaurant
© Black Forest Labs / Flux

DoorDash zahlt New Yorker Kurieren 131,5 Mio. Dollar

DoorDash zahlt 131,5 Mio. Dollar, um eine Lohnuntersuchung der Stadt New York beizulegen, berichtet Businessinsider.com. Die Behörden hatten geprüft, ob der Lieferdienst das Mindestlohngesetz für Kuriere von 2023 einhält. Allein 83 Mio. Dollar betreffen die Wartezeit auf Aufträge, die New York vergüten lässt. Rund 6,6 Mio. Dollar habe DoorDash nie ausgezahlt, 5,7 Mio. verspätet, nach eigenen Angaben versehentlich. Jeder der 264.000 betroffenen Fahrer erhalte mindestens zehn Dollar, obwohl fast zwei Drittel um weniger als einen Dollar zu kurz gekommen seien.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Packtisch mit Smartphone, kleinen Waren, Papiertüte und Etikettendrucker ohne sichtbare Personen
© Black Forest Labs / Flux

Alipay baut sich für den Einkauf per KI-Agent um

Chinas Bezahlkonzern Ant Group verschmilzt drei Sparten zu einer neuen Alipay-Einheit, berichtet Scmp.com. Die Neuordnung ziele auf Einkäufe, die KI-Agenten für ihre Nutzer erledigen. Sie solle Technik und Produkte bündeln und den Händlerservice stärken. Der Handel per Agent stehe vor rasantem Wachstum. Die Werkzeuge liegen bereit: Ende Mai startete eine KI-Wallet, in der Nutzer Agentenaufträge freigeben könnten. Im Juni folgte mit dem Assistenten „Ah Bao“ der größte Alipay-Umbau seit zwei Jahrzehnten.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Mann mit Brille arbeitet an einem Laptop an einem hellen, aufgeräumten Büroschreibtisch.
© Black Forest Labs / Flux

Gmail beantwortet jetzt Fragen

Google schaltet die KI-Suche in Gmail weltweit für zahlende Nutzer frei, berichtet ITMagazine.ch. Die Funktion beantworte Fragen in natürlicher Sprache und fasse Informationen aus mehreren Konversationen zusammen; etwa zu offenen Rechnungen oder anstehenden Geschäftsreisen. Der Haken: Gmail müsse auf Englisch eingestellt sein. Berechtigt seien die Business- und Enterprise-Tarife von Workspace sowie Privatkunden mit Google AI Plus, Pro oder Ultra. In Unternehmen müsse zudem ein Administrator Gemini für Gmail freischalten.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: KI-Chip auf Leiterplatte vor Serverracks und Kartons in einem modernen Rechenzentrum
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Alibabas neuer KI-Chip kommt 2027

Alibaba hat auf seiner Apsara-Konferenz in Hangzhou einen neuen KI-Chip vorgestellt und ein Sprachmodell mit bis zu zehn Bio. Parametern angekündigt, berichtet Scmp.com. Der Zhenwu V900 leiste laut Alibaba das Dreifache seines Vorgängers und gehe im ersten Quartal 2027 in Serie. Zum Vergleich: Das aktuelle Flaggschiff Qwen 3.8-Max komme auf 2,4 Bio. Parameter. Bis 2032 wolle der Konzern seine Rechenzentrumskapazität auf mehr als 20 Gigawatt ausbauen.

Redaktion23.09.262 Min.

Gerade angesagt

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Illustration: Drei transparente Blisterformen mit Symbolen für Schuh, Tasse und Lampe, davor ein Puzzleteil.
© Black Forest Labs / Flux

Agentic Commerce: Warum Agenten Produktkataloge nicht verstehen

Agenten vergleichen Produkte über Marken- und Händlergrenzen hinweg und lesen dabei strukturierte Daten statt Marketingtexte. Matthias Schmidt-Pfitzner, Managing Director DACH bei der Digitalberatung Publicis Sapient, erklärt, warum Suchmaschinenoptimierung dafür nicht reicht und woran es in den Produktdaten der Marken hakt.

etailment06.09.264 Min.

Top der letzten Woche

Foto: Zwei Personen verpacken Kartons an einem Tisch, Regale mit Paketen im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Verpackungsverordnung PPWR: Für kleine Onlinehändler endet das Cross-Border-Geschäft

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsmüll senken und die bislang zersplitterten nationalen Vorschriften durch ein einheitliches Regelwerk ersetzen. In der Praxis berichten Händlerverbände und einzelne Shopbetreiber jedoch von neuen Dokumentations- und Registrierungspflichten – mit der Folge, dass manche kleine Händler den Versand ins EU-Ausland einstellen.

David Wöllenstein12.08.267 Min.
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Weitere Beiträge

Foto: Mann sitzt in heller Küche am Tisch und bedient ein Smartphone, daneben Schlüssel und gefaltete Karte
© Black Forest Labs / Flux

Irland verhängt DSGVO-Strafe gegen Google

Die irische Datenschutzbehörde DPC hat Google wegen der Verarbeitung von Standortdaten eine ihrer höchsten Strafen aufgebrummt: 403 Mio. Euro, berichtet Fastcompany.com. Zwischen Mai 2018 und Februar 2020 habe der Konzern über drei Kontoeinstellungen, darunter den Standortverlauf, gegen die DSGVO verstoßen. Wer sie nutzte, habe womöglich nicht gewusst, dass Google seinen Aufenthaltsort für Werbung und Interessenprofile auswertete und länger speicherte als nötig. Binnen sechs Monaten müsse Google nachbessern.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Smartphone, Paket, Karte und Beleg liegen nachts auf einem beleuchteten Nachttisch.
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Großbritannien: Shoppen zwischen Mitternacht und zwei Uhr

Fast die Hälfte der 25- bis 34-Jährigen kauft regelmäßig zwischen Mitternacht und zwei Uhr online ein, zitiert Aktien.news Zahlen der britischen Vergleichsplattform Moneysupermarket. Bei den über 55-Jährigen sei es fast jeder Fünfte. Rund ein Viertel der nächtlichen Einkäufe laufe über Kreditkarte, Dispokredit oder BNPL. Das Smartphone sei längst der Geldbeutet: Im britischen Weihnachtsgeschäft 2025 seien 16,5 Mrd. Pfund über mobile Geräte geflossen, 14 Prozent mehr als 2024 und damit fast zwei Drittel aller Online-Ausgaben.

Redaktion22.09.262 Min.
Foto: Mann mit Mappe und Papieren steht in einem hellen Gang zwischen Serverracks.
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Tech-Konzerne halten KI-Milliarden aus der Bilanz

Meta, Nvidia und Broadcom lagern Schulden für KI-Infrastruktur per Restwertgarantie in Zweckgesellschaften aus, berichtet Golem.de. Nvidia garantiere 105 Mrd. Dollar für einen Campus in Ohio, der dafür 20 Jahre lang ausschließlich Nvidia-Hardware nutze. Dies summiere sich bei sieben Hyperscalern und Chipherstellern auf über 3,1 Bio. Dollar. Die Ratingagentur S&P Global schlage Differenzen auf die Verschuldung auf, wenn eine Garantie den Notverkaufswert übersteige. Die Aufschläge fielen bislang gering aus, weil Chips und Rechenzentren die abgesicherten Schulden meist decken.

Redaktion22.09.263 Min.
Foto: Kartons und graue Versandtaschen in einem Paketlocker vor hellen Wohnhausfenstern
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Koreaner bummeln bei Temu und Co. und kaufen bei Coupang

Aliexpress und Temu gewinnen in Südkorea Nutzer, setzen aber weniger um, berichtet Chosun.com. Zusammen mit Shein seien die geschätzten Kartenzahlungen der Plattformen im August um 19,6 Prozent auf umgerechnet rund 91 Mio. Euro geschrumpft. Bei Aliexpress stehe einem Nutzerplus von 15,9 Prozent ein Zahlungsminus von 27,9 Prozent gegenüber. Marktführer Coupang habe dagegen um 12,6 Prozent auf rund 3,1 Mrd. Euro zugelegt. Analysten verweisen auf einen gesättigten Markt, den starken Dollar und die Schadstoffe in chinesischer Billigware.

Redaktion22.09.263 Min.
Foto: Frau prüft Formulare an einem Schreibtisch neben einem aufgeklappten Laptop im Büro.
© Black Forest Labs / Flux

B2B-Vertrieb: Kunden drängeln, Formulare bremsen

Fast drei Viertel der Großhändler und Hersteller fürchten, Kunden zu verlieren, wenn sie Anfragen nicht am selben Tag beantworten, zitiert Retail-News.de das „B2Best-Barometer“ von ECC Köln, Synaigy und Intershop. Zugleich verschlinge Verwaltungsarbeit bei 39 Prozent der Unternehmen mehr als 40 Prozent der Vertriebszeit. Als größte Bremse gelte das manuelle Erfassen von Angeboten und Aufträgen. Nur rund jedes dritte Unternehmen biete Kunden umfassenden Self-Service, die Mehrheit beschränke sich auf einfache Bestellfunktionen.

Redaktion22.09.263 Min.

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