Agentic Commerce beginnt mit den Grundlagen

Agentic Commerce beginnt mit den Grundlagen

Aktuelle Beiträge

Donnerstag, 24. September 2026
Foto: Mann sortiert Arzneimittelpackungen neben einem aufgeklappten Laptop am Küchentisch
© Black Forest Labs / Flux

Apotheke oder Drogerie-Ecke? Gericht prüft dm-med

Die Wettbewerbszentrale will dm vor dem Landgericht Karlsruhe den Online-Verkauf rezeptfreier, aber apothekenpflichtiger Arzneimittel verbieten lassen, berichtet Tagesspiegel.de. Die Kammer prüft, ob dm-med eine mit dm kooperierende Apotheke ist oder bloß eine verbotene Apothekenecke im Drogeriemarkt. Die Drogeriekette verweist auf getrennte Warenkörbe und Rechnungen – und wirbt zugleich bundesweit für den gemeinsamen Einkauf in einem Bestellvorgang. Das Urteil soll am 9. Dezember fallen, ein Gang bis zum BGH gilt als wahrscheinlich.

Redaktion24.09.263 Min.
Foto: Menschenlose Einkaufsstraße mit Schaufenster, Einkaufstüten, Fahrrädern und Cafébereich.
© Black Forest Labs / Flux

Der Einkauf lockt in die Innenstadt

83,3 Prozent der Befragten wollen ihre Innenstadt künftig mindestens so oft besuchen wie heute, der beste Wert seit sechs Jahren, meldet der Handelsverband. Für die „Deutschlandstudie Innenstadt 2026/27“ habe die Beratung CIMA im Mai und Juni mehr als 5000 Bundesbürger befragt. Der Handel bleibe Magnet Nummer eins: Das Einkaufen locke knapp zwei Drittel in die City, das Bummeln 46 Prozent, die Gastronomie 45 Prozent.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Mann am Küchentisch bedient ein Smartphone neben Ausweishülle und Getränkepaket.
© Black Forest Labs / Flux

„d-you“: Datensparsamkeit statt Selbstbedienung

Anbieter sollen über die digitale Brieftasche „d-you“ nur die Daten abrufen dürfen, die sie im Einzelfall brauchen, fordert Vzbv.de. Ab Januar 2027 bringt die Wallet Ausweis und Führerschein aufs Smartphone. Dem Regierungsentwurf fehle es aber an Schutzvorkehrungen: Für eine Altersprüfung genüge ein „über 18: ja“, ohne Geburtsdatum, Name oder Anschrift. Der Verband wolle aber die Verknüpfung von Nutzungsdaten über mehrere Dienste verbieten lassen, ebenso Rabatte, mit denen Anbieter sich diese Daten erkaufen.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Mann im hellen Flur prüft ein Paket und blickt auf sein Smartphone
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Fünf Kundentypen, fünf Erwartungen an den Versand

Bei jeder fünften britischen Online-Bestellung hapert die Kommunikation nach dem Kauf, berichtet Channelx.world. 62 Prozent genüge eine einzige missglückte Lieferung, um dem Händler den Rücken zu kehren. Die Kundschaft zerfalle in fünf Typen: Der gehetzte Millennial wolle Flexibilität, der Gen-X-Kunde fürchte Funkstille mehr als schlechte Nachrichten, der Jüngere verfolge sein Paket lieber selbst. Dem Pragmatiker reiche eine klare Versandbestätigung, der Babyboomer wolle Kosten und Lieferzeiten an der Kasse sehen.

Redaktion24.09.263 Min.
Foto: Palette mit verpackten Elektronikgeräten in heller Lagerhalle vor offenem Ladetor und Lkw.
© Black Forest Labs / Flux

1,1 statt 0,7 Prozent: OECD wird optimistischer

Die OECD rechnet für Deutschland in diesem Jahr mit 1,1 Prozent Wachstum statt der im Juni erwarteten 0,7 Prozent, berichtet Tagesschau.de. Den Schub liefere vor allem der Export von Elektronik und Ausrüstung im Sog des KI-Booms, hinzu komme öffentliches Geld für Verteidigung und Infrastruktur. Für 2027 bleibe es bei 1,1 Prozent. Den Haken sehe die OECD im Iran-Krieg: Dauere er an oder eskaliere er, verteuere sich Energie, was den privaten Konsum weiter belasten werde.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Pakete auf Förderband und Waage in einer hellen Sortierstation ohne Personen
© Black Forest Labs / Flux

HDE: Drei Euro Zoll kratzen Temu und Shein nur

Der HDE erwartet trotz abgeschaffter Zollfreigrenze kein Ende der Billigpakete aus Nicht-EU-Staaten, berichtet Textilwirtschaft.de. Seit Juli kostet jede Warengruppe pro Sendung pauschal drei Euro Zoll, ab November kommt eine EU-Bearbeitungsgebühr hinzu. In Frankreich sei das Paketaufkommen bereits um 30 bis 40 Prozent geschrumpft, für Deutschland gebe es noch keine Zahlen – doch selbst ein Drittel weniger bedeute weiterhin Hunderttausende Pakete täglich. Die Pauschale treffe Temu und Shein zwar, stoppen werde sie die beiden nicht.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Mann prüft Netzwerkkabel an einem Serverrack in einem hellen Rechenzentrum
© Black Forest Labs / Flux

Schweizer Web: heimisch gehostet, amerikanisch zertifiziert

Nur 0,15 Prozent der Sicherheitszertifikate auf .ch-Domains stammen von Schweizer Anbietern, berichtet ITMagazine.ch. Ein Vertrauensentzug aus den USA könne demnach fast das gesamte Schweizer Web lahmlegen. Auf 77,6 Prozent der Domains laufe mindestens ein US-Dienst, jede fünfte Mail-Domain leite an Microsoft oder Google weiter. Selbst beim Hosting bröckle die Bilanz: Gut die Hälfte der Domains liege auf Schweizer Servern, unter Schweizer Kontrolle seien aber nur 42 Prozent.

Redaktion24.09.263 Min.
Foto: Lieferdrohne mit Paket fliegt über einem eingezäunten Vorstadtgarten mit leerem Terrassentisch
© Black Forest Labs / Flux

Anwohner haben Amazons Drohnen satt

Anwohner im texanischen Testgebiet Richardson klagen über den Dauerlärm von Amazons Lieferdrohnen, berichtet Mashable.com. Mitunter surre eine Drohne nur 46 Meter über Dächern und Gärten. Eine Anwohnerin habe an einem Freitag 52 Überflüge gezählt, nach eigenen Angaben noch ein ruhiger Tag. Unbehagen bereite zudem die Navigationskamera, welche die überflogene Zone aufzeichne. Amazon zufolge liege das Material verschlüsselt vor und diene allein der Verbesserung des Kundenservice.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Pakete, Etikettendrucker und offener Laptop in einem aufgeräumten E-Commerce-Arbeitsbereich
© Black Forest Labs / Flux

Amazon öffnet Seller-Tools für KI-Assistenten

Amazon-Händler in den USA können ihr Geschäft jetzt testweise über Claude von Anthropic oder Amazons Assistenten Quick steuern, ohne Seller Central zu öffnen, berichtet Geekwire.com. Weitere Länder sollen folgen. Ein Plugin gewähre den Assistenten Zugriff auf Angebote, Bestände und Verkaufszahlen und erlaube, Preise direkt anzupassen. Jeder Händler lege fest, welche Daten der Assistent sieht, und gebe jede Aktion einzeln frei. Die Tür öffne Amazon dabei nur einen Spalt: Welche KI-Plattformen andocken dürfen, entscheide der Konzern selbst.

Redaktion24.09.263 Min.
Foto: Pakete und Versandtaschen auf einem Rollenförderer in einem hellen Logistikzentrum
© Black Forest Labs / Flux

China stemmt Asiens Vorsprung im globalen Online-Handel

Mehr als die Hälfte der weltweiten Online-Umsätze entfällt laut ECDB weiterhin auf die Region Asien-Pazifik, berichtet Retail-News.de. Vor der Pandemie waren es rund 60 Prozent, seither pendle der Anteil bei 54 bis 55 Prozent, allerdings weil andere Regionen aufgeholt hätten, nicht weil der Markt in Asien geschrumpft sei. Den Löwenanteil stemme China mit mehr als zwei Bio. Dollar Umsatz 2025, der übrigen Region machten rund 639 Mrd. Dollar aus.

Redaktion24.09.262 Min.

Gerade angesagt

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Illustration: Drei transparente Blisterformen mit Symbolen für Schuh, Tasse und Lampe, davor ein Puzzleteil.
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Agentic Commerce: Warum Agenten Produktkataloge nicht verstehen

Agenten vergleichen Produkte über Marken- und Händlergrenzen hinweg und lesen dabei strukturierte Daten statt Marketingtexte. Matthias Schmidt-Pfitzner, Managing Director DACH bei der Digitalberatung Publicis Sapient, erklärt, warum Suchmaschinenoptimierung dafür nicht reicht und woran es in den Produktdaten der Marken hakt.

etailment06.09.264 Min.

Top der letzten Woche

Foto: Zwei Personen verpacken Kartons an einem Tisch, Regale mit Paketen im Hintergrund.
© Black Forest Labs / Flux

Verpackungsverordnung PPWR: Für kleine Onlinehändler endet das Cross-Border-Geschäft

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Verpackungsmüll senken und die bislang zersplitterten nationalen Vorschriften durch ein einheitliches Regelwerk ersetzen. In der Praxis berichten Händlerverbände und einzelne Shopbetreiber jedoch von neuen Dokumentations- und Registrierungspflichten – mit der Folge, dass manche kleine Händler den Versand ins EU-Ausland einstellen.

David Wöllenstein12.08.267 Min.

Dossiers für die Praxis

Die Hintergründe zu den Nachrichten. Mit Antworten, die Ihnen im Handelsalltag weiterhelfen.

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Handscanner ist auf den Barcode des Versandetiketts auf einem Paket gerichtet
© Black Forest Labs / Flux · KI-bearbeitet

Versand & Retouren

Versandkosten steuern, Sendungen nachvollziehen und Rückgaben sauber abwickeln: eine praktische Entscheidungshilfe für Onlinehändler.

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7 Min. Lesezeit

Symbolbild: Kundin mit Smartphone neben einem geöffneten Versandkarton
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Wero im Handel

Passt Wero in Ihren Checkout? Was Onlinehändler zu Einbindung, Konditionen und Rückzahlungen klären sollten – mit Checkliste für den Praxistest.

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6 Min. Lesezeit

Expertenrat

Einordnung und Empfehlungen von Fachleuten aus Handel, Wissenschaft und Beratung.

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3D-Illustration: Zwei kleine Schaufenster mit Smartphone und Monitor hinter Milchglas, davor eine Lupe.
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Produktdaten auf Marktplätzen: Was KI-Agenten korrigieren dürfen – und was nicht

Produktdaten verlassen das PIM-System – und auf Marktplätzen entscheidet danach oft nicht mehr der Anbieter, wie sie aussehen. Markus Rohmeyer, CPO bei novomind und Mitglied des Etailment.de-Expertenrats, erklärt, wie Digital Shelf Analytics diese Lücke sichtbar macht, wie KI-Agenten sie schließen – und wo sie es nicht dürfen.

Markus Rohmeyer18.09.265 Min.
Reddit & AI Visibility und die aktuelle Bedeutung für Marken & Händler
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Reddit & AI Visibility und die aktuelle Bedeutung für Marken & Händler

Reddit galt als sicherste Karte für Sichtbarkeit in KI-Antworten – bis ChatGPT die Plattform im August fast aus seinen Zitaten strich. Markus Caspari, Managing Partner bei Dentsu und Mitglied des Etailment.de-Expertenrats, ordnet ein, was an dem Bedeutungsverlust dran ist und warum Händler ihre GEO-Strategie nicht an einer einzelnen Plattform ausrichten sollten.

Markus Caspari09.09.269 Min.

Gastbeiträge

Erfahrungen, Standpunkte und Impulse von Gastautorinnen und Gastautoren.

Alle Gastbeiträge
Geschenkekauf 2.0: Wie Verbraucher mit KI schenken
© Unsplash

Geschenkekauf 2.0: Wie Verbraucher mit KI schenken

Auf Fachkonferenzen gilt der KI-gestützte Umbruch im Handel oft als ausgemachte Sache. Eine eigene Verbraucherbefragung legt nahe, dass der Markt differenzierter ist. Leif-Eric Marx, Managing Director DACH & CEE beim Geschenkkarten-Anbieter BHN (Blackhawk Network), zeigt, welche digitalen Kanäle bereits im Alltag angekommen sind und wo Anbieterversprechen der tatsächlichen Nutzung vorauseilen.

etailment19.09.264 Min.
Produkte schon vor dem Kauf erlebbar machen
© Unsplash

Produkte schon vor dem Kauf erlebbar machen

Mit Rabatten und Reichweite allein lassen sich junge Zielgruppen nicht dauerhaft gewinnen. Tim Christiansen, General Manager DACH beim Social-Media-Anbieter Snapchat, erklärt, wie Augmented Reality und Storytelling Kundinnen und Kunden bei der Einschätzung helfen, ob ein Produkt zu ihren Bedürfnissen und ihrem Alltag passt.

etailment17.09.264 Min.

Weitere Beiträge

Foto: Frau hält Bankkarte vor einem Laptop am hellen Küchentisch mit Lebensmitteln
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Banken fordern Leitplanken für kaufende KI-Agenten

Banken wie NatWest, Bank of America und ING sehen in KI-Einkaufsagenten ein Einfallstor für Betrug und Datenlecks, berichtet Insurancejournal.com. Die Technik entwickle sich schneller als Standards und Verbraucherschutz. Kunden seien zwar neugierig, fürchteten aber Fehlkäufe, Mehrausgaben und Betrug. Problematisch sei etwa, wenn Agenten Kartendaten eigenhändig auf Websites eintippen oder Nutzer zu Zahlarten mit schwächerem Schutz lotsen würden. Mit der Politik wolle man über Kennzeichnungspflichten, nachvollziehbare Agentenentscheidungen, Datenschutz und kompatible Systeme sprechen.

Redaktion24.09.262 Min.
Foto: Frau bereitet an einem Schreibtisch ein Sammlerstück mit Paketen, Laptop und Waage für den Versand vor
© Black Forest Labs / Flux

Whatnot staffelt Provision: Wer mehr verkauft, zahlt weniger

Whatnot staffelt seine Verkaufsprovision nach dem Gesamtumsatz über vier Wochen. Nach Angaben des Unternehmens für Deutschland wird Stufe 1 bereits ab 10.000 Euro erreicht. Der Basissatz beträgt 6,67 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer; die Sätze können bis auf 3 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer sinken. Die konkrete Provision hängt von Stufe und Kategorie ab. Berechnet wird sie auf den Artikelpreis inklusive der darin enthaltenen Mehrwertsteuer, nicht auf Versand- und weitere Kosten. Zahlungsabwicklungs- und sonstige Verkäufergebühren bleiben bestehen.

Redaktion23.09.263 Min.
Foto: Palettierte Kartons mit Hubwagen und Kabelrollen in einer hellen Logistikhalle.
© Black Forest Labs / Flux

Vom Paket zur Cloud: Amazon bindet Kuehne+Nagel enger

Kuehne+Nagel und Amazon vertiefen ihre Zusammenarbeit für sieben Jahre, berichtet Haendlerbund.de. Der Schweizer Logistikkonzern setze mit Amazon bereits mehrere hundert Mio. Euro um und rechne mit langfristig mehreren Mrd. Euro. Kuehne+Nagel übernehme künftig auch die Logistik für die Infrastruktur von AWS, vom Bau über die Wartung bis zu Erweiterungen. Amazon erhalte zudem eine Kaufoption auf Kuehne+Nagel-Aktien, gekoppelt an kommerzielle Meilensteine.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Frau prüft an einem Packtisch einen Beleg neben einem Paket in einem hellen Büro
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Sieben Prozent der Online-Shops bleiben von Betrug verschont

Jeder siebte deutsche Online-Händler verliert jährlich mehr als 100.000 Euro durch Betrug, meldet Bevh.org. Nur sieben Prozent seien bisher von Betrug oder Betrugsversuchen verschont geblieben, fast jeder zweite Händler registriere mehr Fälle als im Vorjahr. Häufigste Masche bleibe der Identitätsbetrug, oft mit manipulierten Namens- und Adressdaten. Schon eine einzelne Bestellung könne teuer werden: Knapp ein Drittel habe dabei mehr als 2.500 Euro eingebüßt.

Redaktion23.09.262 Min.

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