Frau shoppt entspannt zuhause auf Tablet mit personalisierten Empfehlungen im Onlineshop — Variante B

Personalisierung ohne Creepy-Effekt: Warum Händler ihre Kunden nicht besser kennen sollten als deren beste Freunde

Personalisierung kippt genau dann, wenn Kunden sich beobachtet statt bedient fühlen. Michael Witzenleiter, Gründer von Pryvet und Mitglied des Etailment-Expertenrats, argumentiert, warum die entscheidende Kennzahl im Handel künftig nicht Conversion heißt, sondern Vertrauen.

Michael Witzenleiter4 Min.

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Montag, 3. August 2026
3D-Illustration einer überlaufenden Budgetanzeige als Symbol für explodierende KI-Kosten
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Amazons KI-Projekte: 2,5 Mio. Dollar in den Sand gesetzt

Fehlerhafte KI-Projekte kosteten Amazon rund 2,5 Mio. Dollar, meldet T3N.de. Den größten Brocken habe ein Abgleich von Autoren-Daten mit Shop-Angeboten auf Basis von Anthropics Claude Sonnet gekostet. Fünf Monate sei niemandem aufgefallen, dass das Projekt sein Budget um 860 Prozent überschritt und Kosten von 1,8 Mio. Dollar produzierte. Zum Einsatz sei es nie gekommen. Schuld seien Token-Abrechnung, teure Modelle und zu anfragefreudige KI-Agenten. Amazon verkaufe per AWS selbst Werkzeuge gegen solche Kostenfallen.

David Wöllenstein03.08.263 Min.
Indiens Quick Commerce liefert zu viel Abgelaufenes
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Indiens Quick Commerce liefert zu viel Abgelaufenes

Mehr als jeder zweite Nutzer indischer Quick-Commerce-Apps hat schon abgelaufene oder fast abgelaufene Ware erhalten, meldet Timesnownews.com. 18,9 Prozent hätten bereits verfallene Produkte bekommen, 33,5 Prozent knapp vor Ablauf stehende. Herstellungs- und Ablaufdaten fehlten in vielen Produktlisten komplett. Auf Nachfragen schwiegen Anbieter wie Blinkit, Zepto und Swiggy Instamart bislang.

Thomas Rehm03.08.263 Min.
Kundin nimmt Paket entgegen, Symbolbild für Flipkarts neuen Pay-Later-Dienst
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Flipkart lässt Indiens Kunden jetzt später zahlen

Flipkart hat seinen Kreditdienst „Flipkart Pay Later“ in den Checkout integriert, meldet Tribuneindia.com. Kunden könnten Zahlungen aufschieben oder aufteilen: bis zu 30 Tage Aufschub, drei Raten oder Monatsraten über drei bis zwölf Monate für teurere Anschaffungen wie Smartphones oder Möbel. Der Dienst laufe über Flipkart, Myntra und Flipkart Minutes. Kreditentscheidungen stützten sich auf Transaktionshistorie, Kaufmuster und Plattformverhalten.

Björn Böer03.08.262 Min.
Mitarbeiterin holt Paket im Store, Lieferbote wartet draußen auf Roller
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Blibli: mehr Umsatz, mehr Filialen, schnellere Lieferung

Die indonesische Omnichannel-Plattform Blibli hat seinen Nettoumsatz im ersten Halbjahr um 55 Prozent auf 816 Mio. Dollar gesteigert, meldet Techinasia.com. Der Umsatzanteil je Transaktion sei von 8,6 auf 9 Prozent geklettert. Im zweiten Quartal seien 36 Filialen hinzugekommen, Ende Juni habe das Netz aus 439 Standorten bestanden. Zusätzlich habe Blibli eine Priority-Lieferung gestartet, die innerhalb von 30 Minuten nach der Bezahlung zustelle.

David Wöllenstein03.08.262 Min.
Frau fotografiert gebrauchtes Kleidungsstück für Online-Wiederverkauf in modernem Zuhause
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Online-Fashion verliert an Schwung

Mode bleibt mit rund 20 Prozent der Online-Konsumausgaben in Westeuropa die zweitgrößte E-Commerce-Kategorie hinter Hi-Tech, meldet NielsenIQ.com. Doch: Während der Gesamtmarkt um fünf Prozent zulegen konnte, sei die Online-Mode nur auf drei Prozent gekommen. Vorsichtigere Käufer bremsten das Tempo. Der Markt zersplittere hauptsächlich zwischen Zalando, Amazon, Vinted, Shein, Temu und Tiktok Shop. Second-Hand habe sich mittlerweile vom Nischenphänomen zum strukturellen Treiber gemausert, besonders bei jüngeren Kunden, die Neues und Gebrauchtes selbstverständlich miteinander mischten.

Björn Böer03.08.263 Min.
Bürgerin identifiziert sich per Smartphone-NFC an Behördenschalter für EUDI-Wallet
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Regierung hält am EUDI-Wallet fest

Die Bundesregierung hält am Start der EUDI-Wallet zum 2. Januar 2027 fest und weist Berichte über chaotische Steuerung und drohende Zielverfehlungen zurück, berichtet Heise.de. Das schrittweise, agile Vorgehen sei kein Zeichen von Orientierungslosigkeit, sondern Standard bei IT-Großprojekten. Wichtige Meilensteine seien erreicht. Zunächst könnten Bürger sich online ausweisen und den digitalen Führerschein hinterlegen; Signatur, Bezahldienste und Bildungsnachweise folgten stufenweise. Eine zentrale Datenspeicherung entfalle. Die Nutzung bleibe freiwillig.

Björn Böer03.08.263 Min.
Techniker inspiziert Serverreihen in modernem Rechenzentrum als Sinnbild für Amazons KI-Investition
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Amazon schaufelt 220 Mrd. Dollar in die KI-Zukunft

Amazon hebt seine diesjährigen Technikinvestitionen auf 220 Mrd. Dollar an, berichtet ABCNews.com. Der Löwenanteil fließe in KI, bedingt auch durch die Verteuerung bei Speicherchips. Selbst diese Summe könne die Nachfrage nicht decken. Im zweiten Quartal sei der Nettogewinn auf 62,65 Mrd. Dollar geklettert und die Cloud-Sparte AWS um 37 Prozent gewachsen – das schnellste Tempo seit 18 Quartalen.

David Wöllenstein03.08.262 Min.
Kundin holt Auto an gläserner Fahrzeug-Abholstation eines Online-Gebrauchtwagenhändlers ab
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Gebrauchtwagen online: Carvana meldet 52 Prozent Plus

Die US-Gebrauchtwagen-Plattform Carvana steigerte ihren Umsatz im zweiten Quartal auf 7,376 Mrd. Dollar und damit um 52 Prozent, berichtet IT-Times.de. Das operative Ergebnis sei auf 680 Mio. Dollar geklettert, nach 511 Mio. im Vorjahr. Unter dem Strich habe Carvana 513 Mio. Dollar verdient. Allerdings dämpfe ein schwacher Ausblick die Freude über die Zahlen.

Thomas Rehm03.08.262 Min.

Gerade angesagt

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3D-Illustration: Marktplatz, Pakete und Chart symbolisieren E-Commerce-News zu Otto, Ebay und Geschäftsklima
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Vom Shop zum Marktplatz: Warum Payment plötzlich komplex wird

Marktplätze prägen den deutschen Onlinehandel inzwischen stärker als klassische Onlineshops. Der HDE Online-Monitor 2025 weist für 2024 einen Marktplatzanteil von 57 Prozent am deutschen Onlinehandel aus. Im Vorjahr waren es noch 54 Prozent. In der öffentlichen Diskussion dominieren Reichweite, Sortiment und Logistik. Die Skalierungsfrage entscheidet sich jedoch dort, wo Zahlungsflüsse, Compliance und Händler-Onboarding zusammenlaufen.

Marcel Moll16.07.263 Min.

Top der letzten Woche

Zwei Fachleute sortieren Produktproben auf einem Tisch, Symbol für Sortimentsbereinigung im Handel
© Higgsfield / Soul

Warum viele E-Commerce-Prognosen für 2026 scheitern werden

KI, Omnichannel, Plattformdominanz – die Branchenprognosen für 2026 klingen vertraut. Dr. Dominik Benner, CEO der The Platform Group AG, hält einen Großteil davon für zu optimistisch. In diesem Gastbeitrag argumentiert er, dass nicht fehlende Technologie das zentrale Problem des Handels ist, sondern fehlende Struktur darunter. Seine Einschätzung basiert auf Erfahrungen aus seiner eigenen Unternehmens- und Beratungspraxis.

etailment12.03.263 Min.
Frau prüft ihr Smartphone vor einer Kaufentscheidung im modernen Store
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Drei von zehn Deutschen fragen Chatbots vor dem Shoppen

Künstliche Intelligenz wird für Konsumenten eine immer wichtigere Informationsquelle: Knapp ein Drittel lesen die KI-Zusammenfassungen von Google, und ebenfalls fast jeder Dritte greift auf KI-basierte Chatbots wie ChatGPT zurück. Dabei haben Frauen die Nase vorn, wie eine aktuelle Studie des Brand Management Unternehmens Celum zeigt.

Björn Böer29.06.263 Min.
Kundin vertieft im stationären Einkauf ohne Smartphone-Nutzung im modernen Modegeschäft
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Weniger Omni-Channel: Wie sich das Einkaufsverhalten im DACH-Raum verändert

Die Diskussion im Detailhandel dreht sich darum, ob Händler ihre Verkaufs- und Informationskanäle noch enger verzahnen müssen. Dieser sogenannte Omni-Channel Ansatz verlangt nach hohen Investitionen und beruhte in der Vergangenheit auf einem Kaufverhalten, das auf der Nutzung mehrerer Kanäle im Verlauf eines Kaufs setzt: Etwa erst im Laden informieren und dann online bestellen oder umgekehrt. Doch erstmals gehen diese Omni-Channel Einkäufe in der Schweiz zurück.

Thomas Rudolph12.07.263 Min.
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Online-Händlerin verpackt Altprodukt, das laut Gerichtsurteil weiter verkauft werden darf
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Gericht stoppt rückwirkende GPSR-Pflichten

Die GPSR-Informationspflichten gelten nicht rückwirkend für Altprodukte, entschied das Landgericht Berlin II, meldet Haendlerbund.de. Ein Wettbewerber habe von einem Ebay-Händler verlangt, ein vor dem 13. Dezember 2024 in Verkehr gebrachtes Angebot wegen fehlender Herstellerangaben zu entfernen. Das Gericht habe den Antrag abgewiesen: Laut Art. 51 der Verordnung dürfe vor dem Stichtag rechtmäßig verkaufte Ware weiter angeboten werden. Auch das alte ProdSG habe Herstellerangaben nur auf Produkt oder Verpackung verlangt, nicht im Online-Angebot.

David Wöllenstein31.07.263 Min.
Content-Creatorin filmt Video, im Hintergrund unscharfe Zeitschriften – Social Media verdrängt klassische Medien
© Black Forest Labs / Flux

Wenn der Feed wichtiger wird als die Zeitung

Mehr als die Hälfte der Befragten jeder Generation gewichtet den Einfluss sozialer Medien höher als bei den klassischer Medien, berichtet Meedia.de. Zwei Drittel verfolgten täglich Influencer-Inhalte, so die nicht repräsentative Studie „Publicis More: Influencer Impact“. 47 Prozent hätten bereits ein empfohlenes Produkt gekauft, in der Gen Z seien es sogar 59 Prozent. 38 Prozent stöberten zuerst bei Creatorn statt in klassischen Medien, 28 Prozent hielten klassische Werbung bei zusätzlicher Influencer-Präsenz für überzeugender.

David Wöllenstein31.07.263 Min.
3D-Illustration: Datenstrom fließt durch gläsernes Kontrolltor zwischen zwei Plattform-Clustern
© Black Forest Labs / Flux

Sammelklage gegen Googles China-Datenflüsse

Eine US-Sammelklage wirft Google vor, sensible Nutzerdaten über seine Werbetechnologie an chinesische Firmen wie Temu und Baidu weitergereicht zu haben, meldet Retail-News.de. Beim Website-Besuch seien IP-Adressen, Gerätekennungen und technische Informationen erfasst worden und das ohne ausreichende Zustimmung. Die Kläger fordern Schadensersatz, Gewinnabschöpfung und Unterlassung – und setzen ein Geschäftsmodell unter Druck, das vom Datenhunger lebt.

David Wöllenstein31.07.262 Min.
Online-Händler sitzt entspannt am Schreibtisch, entlastet durch KI-Support-Agenten Dave
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KI-Agent Dave entlastet Händlersupport bei G2A.com

Der digitale Marktplatz G2A.com lässt seinen autonomen KI-Support-Agenten „Dave“ nun in 180 Ländern für Verkäufer arbeiten, berichtet Thenextweb.com. In 63 Tagen habe Dave rund 14.400 Tickets bearbeitet und 54 Prozent der Fälle eigenständig gelöst, was das Support-Aufkommen der Händler um 27 bis 30 Prozent gesenkt habe. Er fange Nachfragespitzen ab, etwa bei Blockbuster-Starts wie GTA 6. Die Routing-Genauigkeit liege bei 93,8 Prozent, die Nutzerzufriedenheit bei 4,16 von fünf.

David Wöllenstein31.07.263 Min.
Logistikzentrum mit Solarpanels auf dem Dach als Symbol nachhaltiger Wirtschaftserholung
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Deutsche Wirtschaft erholt sich weiter

Die deutsche Wirtschaft blieb im ersten Halbjahr trotz hoher Energiepreise auf Erholungskurs, meldet das Ifo-Institut. Das Bruttoinlandsprodukt sei im zweiten Quartal um 0,2 Prozent gestiegen, getragen von der Finanzpolitik und dem Auslandsgeschäft. Auch der Einzelhandel erhole sich nach schwachem Jahresstart. Trotz des am 10. Juli neu entflammten Golf-Konflikts blickten die befragten Unternehmen weniger pessimistisch nach vorn.

David Wöllenstein31.07.262 Min.

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