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Foto: Person hält einen Briefumschlag über weiteren Briefen, daneben liegt ein Smartphone auf einem Holztisch.
© OpenAI

Ricardo verliert Adressdaten von 890.000 Konten

Unbefugte haben beim Schweizer Online-Marktplatz Ricardo Namen, Postadressen und Telefonnummern von rund 890.000 Nutzerkonten abgegriffen, berichtet SRF.ch. Bei Geschäftskunden betreffe das Leck zusätzlich Firmennamen und E-Mail-Adressen. Passwörter seien geschützt geblieben. Eine Erpressung oder Lösegeldforderung sei bislang ausgeblieben. Ricardo informiere die Betroffenen direkt und warne vor Anrufen, Briefen und Nachrichten, die Kreditkartendaten oder Bank-Logins abfischen wollen.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Geschäftsmann prüft Dokumente an einem sauberen Bürotisch neben Smartphone und Paket
© OpenAI

Coupang klagt gegen Bußgelder

Coupang zieht gegen Bußgelder von rund 463 Mio. Dollar vor Gericht und hat dafür zwei Verwaltungsklagen eingereicht, berichtet Thenews.com.pk. Die südkoreanische Datenschutzbehörde PIPC hatte die Rekordstrafe nach einem Datenleck verhängt, das Kontodaten Dutzender Mio. Nutzer offenlegte. Sie begründe die Summe mit lückenhaften Zugriffskontrollen und einer verspäteten Meldung. Coupang argumentiert, Sanktion und Berechnung seien unverhältnismäßig, denn der Konzern habe nach Entdeckung der Lücke zügig gegengesteuert.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Büroangestellte packt Notizbuch und Tasse in einen Karton auf einem ordentlichen Schreibtisch.
© OpenAI

Amazon kürzt Personal während der eigenen Rabattaktion

Während die Rabattaktion „Prime Big Deal Days“ läuft, streicht Amazon erneut Stellen, vor allem in der für den Online-Shop zuständigen Sparte „Stores“, berichtet Reuters.com. Betroffen seien weniger als 1.000 Büroangestellte in den USA, Indien und Großbritannien, unter anderem aus Kundenservice sowie Händlerbetreuung. Gründer Jeff Bezos zufolge habe Amazon in der Pandemie zu viel Personal eingestellt.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Bauingenieur mit Helm prüft Pläne am Zaun vor einem Rohbau mit Leitungen.
© OpenAI

Amazon warnt vor Baustopp für Rechenzentren

Mehr als 100 US-Gemeinden erwägen Baustopps für Rechenzentren, weswegen AWS-Chef Matt Garman vor „Folgen über Generationen“ warnt, berichtet Techradar.com. Rechenzentren seien strategisch so wichtig wie einst die Highways. Die US-Investitionen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur könnten bis 2032 auf 10,3 Bio. Dollar steigen. Amazon verzichte auf Geheimhaltungsabkommen mit den Behörden, lege jährlich Strom- und Wasserverbrauch offen und stecke über fünf Jahre mehr als eine Mrd. Dollar in Weiterbildung und Energieeffizienz vor Ort.

Redaktion08.10.262 Min.
Foto: Person im Lager hält ein Tablet neben Karton und Metallteilen auf einem sauberen Arbeitstisch
© Black Forest Labs / Flux

Fast ein Drittel des B2B-Umsatzes läuft digital

Deutsche Hersteller und Großhändler haben 2025 knapp 1,6 Bio. Euro digital umgesetzt, zitiert WLL.news den B2B-Marktmonitor des ECC Köln. Der Online-Anteil am gesamten B2B-Umsatz liege bei 30 Prozent, EDI eingerechnet. Der Internethandel über Online-Shops und Marktplätze sei um 7,9 Prozent auf 549 Mrd. Euro gewachsen. Rund ein Viertel davon laufe über Marktplätze, deren Anteil zuletzt stagniert habe. Zwei Drittel der Führungskräfte rechneten damit, dass das Geschäft weiter ins Netz wandere.

Redaktion06.10.263 Min.
Foto: Ingenieur prüft im Elektroniklabor eine Server-Leiterplatte mit einer Prüfspitze.
© Black Forest Labs / Flux

Mehr Tech-Jobs durch KI

Tech-Unternehmen schreiben wieder deutlich mehr Jobs aus als zu Jahresbeginn, zitiert Businessinsider.de Daten der Rekrutierungsplattform TrueUp. Sie zähle bei mehr als 9.000 erfassten Firmen über 280.000 offene Stellen. Die Kündigungswelle verliere an Tempo: Rund 190.000 Entlassungen seit Januar seien weit entfernt von den etwa 430.000 des Rekordjahrs 2023. Stark gestiegen sei die Nachfrage nach Hardware-Ingenieuren, befeuert von Investitionen in KI-Infrastruktur. Bei Softwareentwicklern halte sich die Nachfrage stabil, KI-Programmierwerkzeugen zum Trotz.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Hände mit Gamecontroller neben Smartphone, Spielhüllen und Kaffeetasse auf einem Küchentisch
© Black Forest Labs / Flux

Otto steigt in digitale Ware ein

Otto verkauft über Online-Shop und App künftig digitale Nintendo-Spiele, berichtet Retail-News.de. Beim Widerrufsrecht gehe der Händler einen eigenen Weg: Der Käufer müsse beim Kauf nicht darauf verzichten, sondern entscheide selbst, ob er den Code im Kundenkonto sofort freischalte. Andernfalls erhalte er ihn erst nach Ablauf der Widerrufsfrist, bis dahin bleibe dafür eine Stornierung möglich. Die neue Infrastruktur solle später auch Softwarelizenzen, Guthabenkarten, Gutscheine und E-Books ausliefern. Einen Zeitplan nenne Otto bislang nicht.

Redaktion02.10.262 Min.
Foto: Produzent prüft Käse und Öl auf einem Packtisch neben einem geöffneten Laptop.
© Black Forest Labs / Flux

Temu lässt Produzenten Nachahmer melden

Temu hat in seinem Markenregister-Portal eine eigene Kategorie für geschützte geografische Angaben eingerichtet, berichtet Channelx.world. Sie betrifft Produkte, deren Qualität oder Ruf an ihre Herkunft gebunden ist. Wer Rechte an einer solchen Bezeichnung hält, könne in allen Märkten mutmaßliche Verstöße direkt melden; Temu prüfe die Hinweise anschließend umgehend. Die Neuerung gehe auf mehr als 100 Treffen mit Verbänden, Kammern und Start-up-Netzwerken in Europa zurück.

Redaktion02.10.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Tiktok zahlt Alabama 100 Mio. Dollar
© OpenAI

Tiktok zahlt Alabama 100 Mio. Dollar

Tiktok zahlt dem US-Bundesstaat Alabama mindestens 100 Mio. Dollar und umschifft damit einen Prozess, der am Montag beginnen sollte, berichtet Techcrunch.com. Der Staat hatte der Plattform vorgeworfen, Nutzer über die Sicherheit getäuscht und Kinder gezielt süchtig gemacht zu haben. Unter nicht näher bezeichneten Bedingungen könne die Summe laut Generalstaatsanwaltschaft auf 300 Mio. Dollar klettern. Zudem müsse Tiktok für Minderjährige ein Tageslimit von zwei Stunden, zusätzliche Elternkontrollen sowie Beschränkungen für nächtliches Scrollen und kosmetische Filter einführen.

Redaktion28.09.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Erpresser starten Crowdfunding bei Flink-Kunden
© OpenAI

Erpresser starten Crowdfunding bei Flink-Kunden

Weil der Lieferdienst Flink eine Lösegeldforderung schlicht ignoriert hat, richten sich die Erpresser jetzt an dessen Kunden, berichtet Heise.de. Per Mail fordern sie 100 Ether, rund 230.000 Euro, eingesammelt in Zehn-Euro-Häppchen: Crowdfunding mit vorgehaltener Pistole. Andernfalls drohen sie, die erbeuteten Daten zu verkaufen. Über das Bestellsystem eines einzelnen Lagers sei die Bande an Namen, Adressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Kunden und Mitarbeitern gelangt. In den Niederlanden habe die Bande mindestens 10.000 Kunden angeschrieben.

Redaktion28.09.263 Min.
Teil 2: 15 Hebel, mit denen B2B-Shops von der Suche bis zur Bestellung besser werden
© Shubham Kumar / Unsplash

Teil 2: 15 Hebel, mit denen B2B-Shops von der Suche bis zur Bestellung besser werden

Nur 7 von 64 getesteten B2B-Anbietern aus dem Gesundheitsmarkt bieten im Kaufprozess einen Chat, und kein Großhändler ist laut B2B Commerce Report Health der Agentur creativestyle vollständig auf KI-Einkaufsagenten vorbereitet. Teil 2 unseres Ratgebers: was B2B-Shops bei Produktseite, Bestellung, Service und Technik aus den Befunden lernen können.

David Wöllenstein27.09.264 Min.

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