Einzelhandel bei Neueinstellungen zurückhaltend

Einzelhandel bei Neueinstellungen zurückhaltend

Industrie, Dienstleister, Baubranche: Sie alle wollen Personal einstellen. Lediglich im Einzelhandel ging im August die Bereitschaft für Neueinstellungen leicht zurück. Dafür gibt es einen einfachen Grund.

MSMarion SchalkRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Im Groß- und Einzelhandel verbesserte sich die Einstellungsbereitschaft ebenfalls, wenn auch nur leicht; betrachtet man nur den Einzelhandel, ging die Bereitschaft jedoch leicht zurück.

Durchwachsener Sommer zieht Einzelhandel nach unten

"Die Einstellungshaltung im Einzelhandel allgemein liegt weiterhin über dem langjährigen Durchschnitt, lediglich der Nahrungs- und Genussmittelsektor verzeichnet einen starken Rückgang", erläutert Klaus Wohlrabe, der bei dem Forschungsinstitut die Erhebung des Beschäftigungsbarometers betreut. Der durchwachsene Sommer könnte laut den Forschern ein Grund sein, warum die Einstellungsbereitschaft in diesem Sektor geringer ausfällt als in den Jahren zuvor.

Wohlrabe sieht deshalb keinen Grund zur Besorgnis: "Diesen Rückgang muss man nicht überbewerten." Das Konsumklima in Deutschland sei weiterhin sehr gut. Für anhaltende Kauflaune der Konsumenten hierzulande sprechen auch die anhaltend positiven Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und bei den Lohnzahlungen.

Industrie, Bauwirtschaft und Dienstleister wollen weiter einstellen

Auch bei anderen Branchen hält die positive Stimmung an: Insbesondere die Industrie möchte trotz der Brexit-Sorgen verstärkt neue Mitarbeiter einstellen, hier sind vor allem Konsumgüter-Produzenten auf der Suche nach zusätzlichem Personal. Der Boom in der Bauwirtschaft spiegelt sich auch in dem Wunsch, die Belegschaften weiter zu vergrößern. Dieses gilt gleichermaßen für die Dienstleistungsbranche, die zuletzt 2010 eine negative Beschäftigungsdynamik hatte.

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Geschrieben vonMarion Schalk

Redakteurin

Marion Schalk, 37, ist Redakteurin bei Der Handel und etailment.de. Sie schreibt hauptsächlich über den Handel und das liebe Geld: Finanzierung, Payment, Geldanlage, Investionen, Unternehmensnachfolge. Regelmäßig berichtet sie auch über große und kleine Handelsunternehmen und deren Weg in die digitale Zukunft. Als leidenschaftliche Online-Shopperin kennt sie die kleinen und großen Fallstricke von Multi- oder Omnichannel-Konzepten - und weiß um den wichtigsten Aspekt: Der Kunde! Marion Schalk kam von WSJ.de: als Mitglied des Gründungsteams das digitale Wall Street Journal Deutschland auf den Weg gebracht. Davor war sie Redakteurin in der Wirtschaftsredaktion von T-Online, in den Anfangsjahren ihres Berufslebens arbeitete sie als PR-Beraterin bei Publicis und in der Pressestelle von T-Online International. Sie studierte Politikwissenschaft und Germanistik und schloss ihr Master Degree mit Auszeichnung ab. Sie finden die Autorin bei Twitter unter dem Namen @mschlk, bei LinkedIn und Xing. Telefon Nr. +069 7595 1695 E-Mail: schalk@derhandel.de

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