Schlecker einigt sich mit Verdi

Schlecker einigt sich mit Verdi

Es ist vollbracht: Die Drogeriemarktkette Schlecker und die Gewerkschaft Verdi haben sich nach monatelangen Verhandlungen auf neue Tarifverträge geeinigt.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Laut Beschäftigungssicherungsvertrag sollen freiwerdende Stellen in den XL-Märkten vorrangig mit Beschäftigten der AS-Märkte besetzt werden. Alternativ muss das Unternehmen den AS-Beschäftigten Ersatzarbeitsplätze anbieten. Ist die Weiterbeschäftigung nicht möglich, sichert der Sozialtarifvertrag angemessene Abfindungen.

Verdi: "Hartnäckigkeit hat sich gelohnt"

Verdi hat die tarifliche Einigung mit Schlecker bestätigt.Die Gewerkschaft hatte befürchtet, dass durch die angekündigte Schließung von 500 kleinen Filialen Mitarbeiter entlassen werden. Diese Mitarbeiter sollen nun zu gleichen Bedingungen in den neuen Großfilialen weiterbeschäftigt werden.

"Es ist der Hartnäckigkeit der Beschäftigten und ihren massiven Protesten und Demonstrationen zu verdanken, dass Schlecker jetzt bei den XL-Märkten zur tariflichen Normalität und Verantwortung gefunden hat", erklärte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Margret Mönig-Raane am Dienstag in Frankfurt am Main.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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