
Wet T-Shirt: Sexy Spielerei mit Augmented Reality für den Katalog
Das ist eine kleine Spielerei für kleine und große Jungs, die aber auch den Umsatz pushen könnte: Sweaty & Wet App. Per Augmented Reality kann man damit Models im Katalog mit einer überdimensionalen Wasserpistole nass machen. Politisch korrekt ist das nicht. Aufmerksamkeit aber ist garantiert.
Das ist eine kleine Spielerei für kleine und große Jungs, die aber auch den Umsatz pushen könnte: Sweaty & Wet App. Per Augmented Reality kann man damit Models im Katalog mit einer überdimensionalen Wasserpistole nass machen.
Politisch korrekt ist das nicht.
Aufmerksamkeit aber ist garantiert.
So funktioniert das System mit dem pubertären Wow-Effekt - beispielsweise mit dem Katalog des Online-Händlers Moosejaw. Dummerweise braucht man für den besten Effekt allerdings einen Helfer. Der hält das Katalog-Motiv zur Aktivierung der App hoch. Die zweite Person richtet die Kamera des Smartphones darauf und sucht ein Model aus. Dann erscheint in den Händen des Helfers eine riesige Wasserpistole und neben ihm das Model aus dem Katalog. Per Fingerschnipp wird nun die virtuelle Wasserpistole aktiviert und das Wasser auf das Model gefeuert. Ergebnis: Ein nasses T-Shirt.
Mit einer ählichen, nun ja kindischen, App, die quasi einen Röntgen-Blick erlaubte, und die Dessous unter der Wintermode anzeigte, hatte Moosejaw bereits spektakulären Erfolg: 75.000 Downloads binnen eines guten Monats. Die Verkaufszahlen des Händlers sind laut Mashable in dem Monat der Veröffentlichung der App zudem um 37% gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres gestiegen.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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