Traditionshändler verschwinden

Traditionshändler verschwinden

Praktiker, Max Bahr, Neckermann, Schlecker, Hertie und Spar: Die Liste der namhaften Handelsunternehmen, die hierzulande verschwinden, wird immer länger.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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2013: Die Baumarkt-Ketten Praktiker und Max Bahr sind insolvent und werden abgewickelt. Sie schließen 2014 ihre letzten Filialen. Viele Standorte werden von neuen Betreibern unter anderen Marken fortgeführt.

2012: Der insolvente Versandhändler Neckermann wird zum 30. September geschlossen. Rund 2000 Beschäftigte des Traditionsunternehmens in Frankfurt und Sachsen-Anhalt verlieren ihre Jobs. Das Unternehmen war 1950 in Frankfurt als Neckermann Versand KG gegründet worden.

2012: Die Drogeriemarktkette Schlecker ist Geschichte. Im Juni erhalten die noch 13 200 Mitarbeiter die Kündigung. Schon bei einer ersten Schließungswelle hatten 11 000 Mitarbeiter ihren Job verloren.

2009: Mit der Schließung der letzten 20 Kaufhäuser geht die insolvente Warenhauskette Hertie vom Markt. 2600 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz. Allerdings wird die Marke Online seit 2013 als Kaufhaus im Netz wieder weitergeführt.

2006: Nach der Übernahme durch Edeka werden die Spar-Märkte umbenannt. Alle Filialen mit mehr als 600 Quadratmetern Verkaufsfläche werden auf Edeka umgestellt. Kleinere Geschäfte können weiter als Spar firmieren.
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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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