
"Wie eine Drückerkolonne"
Die Auszahlung von Erfolgsprämien wird im Einzelhandel unterschiedlich bewertet: Mortivieren sie Verkäufer oder setzen sie sie unter Druck? Der Verkaufstrainer Sigmund Freundorfer ist dagegen.
David WöllensteinRedakteurSo sollten auch Provisionssysteme im Handel gestaltet werden - als Anreize für außergewöhnliche Leistungen. Stattdessen werden in vielen Unternehmen solche Systeme als ungerecht empfunden. Denn jemand, der Accessoires verkauft, muss viel mehr ackern, um gute Umsätze zu machen, als ein Verkäufer in der Anzugabteilung.
Es ist doch widerlich, wenn man an der Kasse abgefangen wird, damit der Verkäufer noch seine Nummer kleben kann, um eine Provision zu kassieren. Verkäufer müssen ihre Talente ausleben, mit Passion hinter ihrer Aufgabe stehen. Wenn sie nur ihren Job machen, werden sie nie den Erfolg haben, der sie beflügelt.
Als Kunde möchte ich mit einem guten Gefühl aus dem Laden gehen und mich über das Gekaufte freuen. Der Verkäufer kann dazu am meisten beitragen.
Hier geht es zum Pro-Beitrag vom Berater Heinz-Josef Nötges
Lesen Sie hier: Funktionierende Provisionssysteme - zwei Beispiele aus dem Handel.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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