Woolworths und Tesco: Ein virtuelles Bild von einem Supermarkt

Woolworths und Tesco: Ein virtuelles Bild von einem Supermarkt

Von den Kollegen bei "Der Handel" erdacht, gibt es eine wunderbare Lernsoftware namens "Virtueller Supermarkt", in der Auszubildende Second-Life-mäßig an Supermarkt-Regalen vorbeischlendern und Aufgaben erledigen. Jetzt stellen Sie sich einmal vor, man packe solchevirtuellen Regale in einen echten Supermarkt. Statt echter Ware gibt es also nur noch Produktbilder im Regal. Der Kunde muss da

OKOlaf KolbrückChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Jetzt stellen Sie sich einmal vor, man packe solchevirtuellen Regale in einen echten Supermarkt. Statt echter Ware gibt es also nur noch Produktbilder im Regal. Der Kunde muss dann nur noch die Ware (35.000 Produkte) antippen beziehungsweise per QR-Code einscannen und bekommt sie dann nach Hause geliefert.

Einen entsprechenden Laborversuch macht Tesco mit der Kette Homeplus an der auch Samsung beteiligt ist in Korea. Dort hat das Duo schon mit den QR-Bestellwänden in der U-Bahn für Furore gesorgt (Video).  Eine faszinierende Idee, dieser virtuelle Supermarkt inmitten der Kohlenstoffwelt. Einen ähnlichen Versuch macht Woolworths in Australien

Eine Frage stellt sich da allerdings: Wenn die Ware ohnehin im Store nicht mehr haptisch erlebbar ist, warum soll der Kunde sie dann nicht gleich online ordern?  Erst recht wenn man - auch wieder Tesco - dem Kunden das Produkt via Augmented Reality in 3D auf die Hand geben kann. 

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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