Zalando fälscht den Wunschzettel an den Weihnachtsmann

Zalando fälscht den Wunschzettel an den Weihnachtsmann

Angeblich wurde es bis heute nicht von Knecht Ruprecht geahndet, dass sich Zalando einst (Spötter sagen immer noch) schamlos bei Zappos bedient hat. Das könnte sich jetzt ändern. Denn nun hat sich Zalando auch noch an einer viralen weihnachtlichen Idee versündigt und einen mehr als putzigen Weihnachts-Wunschzettel dreist kopiert.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
Teilen
Mit "Dear Santa, how are you" beginnt der Weihnachtswunschzettel von Zack Poitras, der in den vergangenen Tagen zigfach via Facebook und Twitter weitergereicht wurde, nachdem ihn @Gequeoman gefunden hatte. Das besondere: der Wunschzettel besteht aus einem kompletten und sehr langen Amazon-Link sowie weiteren Links. Der erste Amazon-Link führt dann übrigens, falls Sie sich die Mühe des Abtippens sparen wollen, zu einem Spielzeug-Auto.

Nun gut. In Zeiten von Tinyurls hätte man das besser machen können, aber natürlich wär es dann weniger witzig gewesen. Humor erzeugt ja auch beim Weihnachtsmann (Ho, ho, ho) Awareness.

Weitaus weniger witzig ist es, wenn man die Idee schlicht dreist kopiert. Deshalb verdient Zalando ganz sicher eine Rute, weil sie die Idee gerade mal eben auf ihrer Facebook-Page mit einem "Lieber Weihnachtsmann, wie geht es Dir" und einem sehr langen Zalando-Link eingedeutscht adaptiert geklaut haben.

Na gut, irgendwie sind sich alle Weihnachts-Wunschzettel auf dieser Welt immer irgendwie ein bisschen ähnlich.

Aber dennoch wäre es ein Stück weit origineller gewesen, sie hätten den Wunschzettel vielleicht diesmal als QR-Code angelegt. Geht doch auch. Also "Lieber Zalando-Weihnachtsmann, wie geht es Dir?"

QR-Code-Generator
Teilen
OK
Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

Alle Beiträge
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

  • 10.800+ Abonnenten
  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.