2010 war kein gutes Jahr für den Autohandel

2010 war kein gutes Jahr für den Autohandel

Die rasante Erholung der deutschen Wirtschaft ist in diesem Jahr noch nicht auf den deutschen Automarkt durchgeschlagen. Nur einzelne Premium-Marken konnten zulegen.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Der Hochrechnung zufolge bedeutet dies ein Minus von 22,8 Prozent bei den Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr. Gegen den Trend zulegen konnten nur die Premium-Marken BMW, Mercedes, Porsche und Land Rover.

Abwrackprämie lässt grüßen

Die Abwrackprämie, im Jahr 2009 das populärste Instrument im Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise, wird von vielen Experten für die negative Entwicklung am Automarkt verantwortlich gemacht.

"Durch die Abwrackprämie hat sich die Rabattkultur im deutschen Automarkt nachhaltig verändert", hat Professor Dudenhöffer festgestellt. Doch der Preisverfall bei Neuwagen scheint vorerst gestoppt: Ab 2011 sollen diese Autos wieder teurer werden.

"2011 wird eine Verbesserung der Verkaufs- und Renditesituation für den deutschen Automarkt bringen", schreibt Dudenhöffer, der freilich auch betont, dass kein Händler in Zukunft mehr Autos ohne Rabatte verkaufen kann.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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