3D-Illustration: abstrakte Preisschild-Objekte werden von KI-System automatisch neu geordnet
© Black Forest Labs / Flux

Very Group lässt KI die Preise berechnen

The Very Group überarbeitet ihre Preisstrategie mit agentischer KI, wie Drapersonline.com berichtet. Der britische Online-Händler habe dafür eine dreijährige Partnerschaft mit der Plattform UiPath geschlossen und wolle so Preisentscheidungen über alle Marken hinweg schneller und transparenter treffen. Der datengetriebene Ansatz solle sowohl Profitabilität als auch Kundennutzen steigern.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
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The Very Group setzt auf agentische KI für Preisentscheidungen

The Very Group richtet ihre Preisstrategie neu aus und setzt dafür auf agentische Künstliche Intelligenz. Wie Drapersonline.com unter Berufung auf Retail Tech Innovation Hub berichtet, hat der britische Online-Händler eine dreijährige Partnerschaft mit UiPath geschlossen, einer globalen Plattform für agentische KI. Ziel ist es, Preisentscheidungen über die Marken des Unternehmens hinweg schneller, transparenter und stärker datenbasiert zu treffen.

Der Ansatz soll nach Angaben des Unternehmens sowohl die Profitabilität als auch den Kundennutzen verbessern. Im Mittelpunkt steht eine technologiegestützte Entscheidungsfindung, die Preisgestaltung und Merchandising enger mit verfügbaren Daten verknüpfen soll. Damit reagiert The Very Group auf die Komplexität eines breiten Sortiments: Sam Wright, Chief Customer and Commercial Officer des Unternehmens, verweist auf mehr als 200.000 Produkte, für die fundierte Entscheidungen getroffen werden müssen.

Die Zusammenarbeit mit UiPath soll The Very Group dabei unterstützen, Preis- und Sortimentsentscheidungen effizienter zu gestalten. Die Plattform soll helfen, Informationen so nutzbar zu machen, dass das Unternehmen informiertere Entscheidungen in Pricing und Merchandising treffen kann. Für einen Online-Händler mit einer großen Produktbasis kann ein solcher datengetriebener Prozess dazu beitragen, Entscheidungswege zu beschleunigen und Preisstrategien nachvollziehbarer auszurichten.

Besonders relevant ist der Schritt vor dem Hintergrund, dass Preisgestaltung im digitalen Handel zunehmend von Geschwindigkeit, Transparenz und Datenqualität geprägt ist. The Very Group beschreibt die geplante Neuausrichtung als Möglichkeit, kommerzielle Ziele mit einem stärkeren Fokus auf Kundennutzen zu verbinden. Konkrete Details zur technischen Umsetzung, zu einzelnen Marken oder zu messbaren Zielgrößen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Drapers hat The Very Group nach eigenen Angaben für eine Stellungnahme kontaktiert. Die angekündigte dreijährige Partnerschaft markiert damit vor allem einen strategischen Schritt: The Very Group will ihre Preisentscheidungen künftig stärker automatisiert, datenorientiert und KI-gestützt organisieren, um bei einem umfangreichen Sortiment bessere Grundlagen für kommerzielle Entscheidungen zu schaffen.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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