Generative KI

ChatGPT, Large Language Models und generative KI im Handel: Produktbeschreibungen, Kundenservice, Personalisierung und Content-Erstellung.

457 Beiträge

Entwicklerteam programmiert im Büro eigene KI-gestützte Software-Lösungen
© Black Forest Labs / Flux

Vertrauen der Unternehmen in KI wächst

Das Vertrauen der Unternehmen in KI wächst, aber vielleicht schneller als der Ertrag, zitiert Heise.de eine McKinsey-Studie. 37 Prozent der Befragten würden einen „gewissen Effekt“ auf den operativen Gewinn ausmachen. Das seien aber nur genauso viele wie im Vorjahr. Die Rendite zeige sich möglicherweise anderswo: Fast ein Drittel habe auf den Kauf von Software verzichtet und benötigte Funktionen mit agentischen Coding-Tools intern nachgebaut. 60 Prozent wollten mehr Geld in KI investieren, 20 Prozent wegen der Kosten lieber auf die Bremse treten.

David Wöllenstein28.08.263 Min.
3D-Illustration: KI-Module docken an stabile Software-Plattform an
© Black Forest Labs / Flux

Salesforce gegen die SaaSpocalypse

Salesforce hebt, wegen der Nachfrage nach neuen KI-Werkzeugen, seine Jahresprognose an, berichtet Manager-Magazin.de. Im abgelaufenen Quartal setzte das Unternehmen 11,35 Mrd. Dollar um und traf damit das obere Ende der eigenen Vorhersage. Das Ergebnis stehe im Widerspruch zu Befürchtung, dass sich Unternehmen künftig Buchhaltung oder Lagerverwaltung von KI, wie Anthropics Claude Code, programmieren lassen könnten. Salesforce habe das Start-up „Fin“ übernommen, zu dessen Kunden wiederum Anthropic zähle.

David Wöllenstein28.08.262 Min.
Führungskraft nutzt KI oben selbstverständlich, Mitarbeiterin unten zögert am geschlossenen Laptop
© Black Forest Labs / Flux

KI im Büro: oben Vollgas, unten Handbremse

Britische Chefs füttern KI-Werkzeuge deutlich freizügiger mit Firmendokumenten als ihre Angestellten, berichtet Techradar.com. Knapp 75 Prozent der Führungskräfte reichten Arbeitsunterlagen an KI-Tools weiter, etwa für Marketing, Übersetzung und Datenanalyse. Bei Mitarbeitern ohne Führungsverantwortung seien es nur 20 Prozent, allerdings mieden 59 Prozent die Technologie komplett. Die größten Sorgen: Fehler der KI-Antworten (20 Prozent), mangelnde Schulung oder klare Vorgaben (19 Prozent) sowie Datensicherheit und Datenschutz (20 Prozent).

David Wöllenstein27.08.262 Min.
3D-Illustration: KI-Plattform steigt auf, Vertriebspartner bleiben zurück
© Black Forest Labs / Flux

Agentforce wächst an den Vertriebspartnern vorbei

Zwei Jahre nach dem Start bringt Salesforces KI-Agentenplattform Agentforce den Vertriebspartnern wenig ein, berichtet Techradar.com. Salesforce beziffere den wiederkehrenden Jahresumsatz zwar auf 1,2 Mrd. Dollar, doch ein unbezifferter Teil davon dürfte aus Pilotprojekten und Testphasen stammen. Laut einer Umfrage von TD Cowen erreichten nur 33 Prozent der Partner ihre Vertriebsziele, nach 43 Prozent im Vorquartal. Elf Prozent registrierten kaum Kundeninteresse, 56 Prozent rechneten damit erst später. Als Bremsen gälten unreife Produkte und Kundendaten, die für agentische KI nicht taugen.

Thomas Rehm26.08.262 Min.
3D-Illustration: Ein einzelner Kaufbutton löst den klassischen Online-Checkout ab
© Black Forest Labs / Flux

Stripe: Checkout dank KI überflüssig

Schon eine einfache Form des agentenbasierten Handels reiche aus, um klassische Checkout-Seiten überflüssig zu machen, erwartet Stripe-Präsident Will Gaybrick laut Businessinsider.de. Künftig könne der Kaufen-Button auf Produktseiten genügen, den Checkout übernehme ab dann die KI. Stripe und Shopify würden diesen automatisierten Bestellabschluss bereits vorbereiten. Einer Umfrage von Stripe und Paypal zufolge wollen aber momentan viele Verbraucher der KI noch keine vollständige Kaufbefugnis geben.

David Wöllenstein25.08.262 Min.
Einkäuferin prüft Produktmuster, im Hintergrund Frachtcontainer als Symbol für KI-gestützte Zollprüfung
© Black Forest Labs / Flux

Maersk schickt KI in den Zolldschungel

Der dänische Logistiker Maersk erweitert sein KI-Werkzeug für Zoll- und Handelsfragen, berichtet Retail-News.de. Das „Trade & Tariff Studio“ soll Unternehmen schon bei der Produktentwicklung oder beim Einkauf Hinweise auf Zolltarife, Wareneinstufungen und Vorschriften liefern. Neu seien KI-Vorschläge zur Tarifierung, Simulationen verschiedener Beschaffungsszenarien und die automatische Einstufung ganzer Produktkataloge. Bedienen lasse sie sich das Tool über ein Dialogfenster, das neben Text auch Produktbilder, technische Dokumente und Links auswerten könne.

David Wöllenstein25.08.262 Min.
Freiwillige fotografiert Secondhand-Pullover für KI-gestütztes Online-Listing bei Oxfam
© Black Forest Labs / Flux

Oxfam GB setzt auf Thriftify

Oxfam GB setzt künftig flächendeckend auf die KI-Listing-Software Thriftify, berichtet Channelx.world. In einem Pilotprojekt habe die Zahl der täglichen Online-Anzeigen pro Mitarbeiter um 292 Prozent zugelegt, der durchschnittliche Verkaufspreis sei um 24 Prozent gestiegen, die Kommissionierzeit je Bestellung sei um gut die Hälfte gesunken. Die Software mache aus Fotos von gebrauchter Mode fertige Anzeigen und fülle die Felder für Größe, Material, Passform, Bundhöhe und alle anderen, für die Ebay-Suche wichtigen Artikelmerkmale, selbst aus.

David Wöllenstein25.08.262 Min.
3D-Illustration: viele Pfade verschmelzen zu einem Hub, Sinnbild für Stripe-Kauf von OpenRouter
© Black Forest Labs / Flux

Stripe kauft OpenRouter für 7,5 Mrd. Dollar

Der Zahlungsabwickler Stripe kauft die KI-Plattform OpenRouter für 7,5 Mrd. Dollar, meldet Heise.de. Davon gingen 1,5 Mrd. an die Gründer und sechs Mrd. an die Investoren. Der drei Jahre alte Dienst habe damit seinen Marktwert seit Mai mehr als verfünffacht. OpenRouter biete seinen zehn Mio. Nutzern die Möglichkeit, auf über 500 verschiedene KI-Modelle zuzugreifen, diese jederzeit zu wechseln und dabei die Kosten besser im Griff zu haben.

David Wöllenstein21.08.263 Min.
Mitarbeiterin prüft und genehmigt Entscheidung eines KI-Agenten im Büro
© Black Forest Labs / Flux

KI enttäuscht die Sparhoffnungen

Der Einsatz von KI spart Unternehmen weniger als erhofft, zitiert Manager-Magazin.de eine Bain-Umfrage. 59 Prozent hätten über zehn Prozent einsparen wollen, doch nur 43 Prozent hätten das erreicht. Nichtsdestotrotz würden 90 Prozent ihre KI-Budgets aufstocken, dieses Mal in Hoffnung auf agentische KI. Aus der Erfahrung, dass Agenten eine menschliche Entscheidung benötigten (32 Prozent), erkläre sich, dass nur sieben Prozent ihren Agenten vollständige Autonomie gewährten.

Thomas Rehm19.08.263 Min.
Frau packt Lieferung in moderner Küche neben smartem Lautsprecher aus – Sinnbild für Alexa-Einkaufsagent
© Black Forest Labs / Flux

Amazon lässt Alexa agentisch shoppen

Amazon macht aus Alexa+ einen autonomen Einkaufsagenten, berichtet Ad-Hoc-News.de. Partner könnten über das integrierte Model Context Protocol eigene Server einbinden, auf die der Assistent dann direkt zugreifen könne. Mit an Bord seien bereits Bosch, Whirlpool und iRobot. Der Einkauf werde über das Amazon Wallet abgewickelt und direkt über Sprachbefehle gesteuert. Eine Funktion zur Preisüberwachung könne dann Bestellungen bei einem gesetzten Zielpreis selbst auslösen.

David Wöllenstein17.08.263 Min.
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.