Verführung nach dem Kauf - So einfach kann das sein

Verführung nach dem Kauf - So einfach kann das sein

Die meisten Händler denken nur bis zur Bestellbestätigungsseite. Aber hier beginnt die Kundenbindung. Weiterleitungen in die sozialen Netzwerke oder die Option ein Kundenkonto zu eröffnen und einen Newsletter zu abonnieren sind das Mindeste, was der Shop tun muss.

FPFrank PuscherRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Darf es noch was anderes sein?

Verglichen mit der Empfehlung wäre eine andere Variante des Mehrverkaufs ebenfalls beachtenswert, weil sie sich nicht zwischen den Kunden und den ersten Kaufabschluss stellt. Eine Reihe von Onlineshops eröffnet auf der Bestellbestätigungsseite ein Zeitfenster und erlaubt dem Kunden noch weitere Produkte versandkostenfrei hinzuzufügen.

Lob uns doch einfach

Es hört sich banal an, doch die meisten Shops vergessen, den Kunden eine Option anzubieten, den Kauf eines Produktes via Social Media weiter zu leiten. Das kann für die Statusbildung des aktuellen Käufers eine große Bedeutung haben, noch wichtiger ist es aber vermutlich für den Empfänger der Nachricht. Ein Stupser eben.

Wecke die Sammelwut

Vermutlich einer der unterschätztesten Mechanismen überhaupt. Menschen lieben es, eine Sammlung zu komplettieren. Dabei geht es natürlich auch um die klassischen Sammlungen, wie Münzen Briefmarken oder Überraschungseiinhalte. Doch das Prinzip lässt sich auch auf andere Themen anwenden, zum Beispiel durch Vorgabe von Styles und Kollektionen. Complete the style wäre der passende Call to action.


Haben wir etwas falsch gemacht?

Ein echter No-Brainer. Auf jede Dankeseite gehört ein Button zu einem Feedback-Formular. Das Formular selbst ist freilich kein Kaufstupser, aber der lässt sich ableiten, wenn man dem Kunden zum Dank für das Feedback einen Einkaufsgutschein für den nächsten Kauf anbietet. Ein solcher Gutschein ist ohnehin immer richtig, wenn man es sich leisten kann.

Mach was damit

Die Creme de la creme im Kundenfeedback ist das selbstgemachte Video. Auch diese Mechanik zielt vorrangig auf die nächsten Kunden, ist dann aber enorm stark, vor allem dann, wenn das Video nahe am Produkt eingebunden wird. Würde Amazon sonst Videos in die Kundenverwertungen einbinden?

Wieder zurück zur Empathie


Das Schlusswort bekommt eine ganz kleine Maßnahme, die auf wunderbare Weise den Kreis schließt zum ersten Stupser „Menschen verkaufen besser“. Tatsächlich sagen Menschen auch besser „Danke“ als Maschinen. Esprit zeigt schöne Bilder von Models und ein scheinbar handschriftlich aufgebrachtes „Danke“. Sehr schöner Ansatz, aber vielleicht wären sogar hier Bilder von echten Mitarbeitern noch erfolgreicher.

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FP
Geschrieben vonFrank Puscher

Redakteur

Frank Puscher arbeitet seit über 20 Jahren als Journalist in der Online-Branche. Er schreibt regelmäßig für Publikationen wie InternetWorld Business, Ct, InternetMagazin, WebSelling oder die Absatzwirtschaft. Seine Lieblingsthemen sind Usability, E-Commerce und Online-Marketing. Seit 12 Jahren arbeitet Puscher außerdem als Moderator auf Online-Veranstaltungen. Außerdem berät er Unternehmen und öffentliche Institutionen im Umgang mit Online-Marketing und Social Media. Puscher ist diplomierter Volkswirt, herzblütiger Schwabe und Spezialist für Gutschein-Themen. Er gibt mit seinem Verlag Spielfigur ein Golf-Gutscheinbuch für die Metropolregion Hamburg heraus. Frank Puscher im Web: www.puscher.de, www.spielfigur.de

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