
4toGo: Daimler, Tiramizoo, Project A Ventures, Rocket Internet, Cuponation, Makerbot
Project A Ventures stellt „Yves“ und „Zed“ vor, Daimler investiert in einen Kurierdienst, Rocket Internet macht wieder in Coupons und Makerbot eröffnet den ersten Store für 3D-Drucker. 4 aktuelle Nachrichten und Links kompakt vor 4 gibt es nach dem Klick.
4 aktuelle Nachrichten und Links kompakt vor 4 gibt es nach dem Klick.
Cuponation: Rocktet Internet zurück im Couponing-Markt
2010 verkauften die Samwer-Brüder Citydeal an Groupon. Nun kehrt Rocket Internet zurück ins Couponing-Geschäft und startet in Indien Cuponation. Internationalisierung nicht ausgeschlosssen. Statt täglich wechselnde Deals bietet Cuponation vor allem eine Übersicht von Gutscheincodes und Co. Neu ist das nicht. Muss auch nicht. "Rocket Internet wird Cuponation sicherlich nicht nur als reines Gutscheinportal monetarisieren, sondern dürfte dieses auch als Traffic- und Nutzerlieferant für seine anderen Startups einsetzen", vermutet Gründerszene.
Daimler beteiligt sich an Start-up-Kurierdienst tiramizoo
Daimler macht einen weiteren Schritt vom Automobilkonzern zum Mobil-Dienstleister und beteiligt sich an einem weiteren Start-up. Diesmal ist es Tiramizoo. Das Start-up ist vor einem Jahr mit einer voll automatisierten Online-Buchungsplattform für Stadtkurierdienste in München gestartet. Inzwischen bietet Tiramizoo Kurier- und Lieferdienste in zehn weiteren deutschen Großstädten. Gesellschafter von Tiramizoo sind neben Daimler die Gründer Michael Löhr, Volker Schneider und Philipp Walz, die Investoren Burkhard Blum und Dirk Reiche sowie der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Bayern Kapital. Im Januar stieg Daimler über die Tochter Car2go bei MyTaxi ein. Im Sommer beteiligte sich der Konzern an Carpooling.com. Die Holding betreibt die deutsche Mitfahrzentrale Mitfahrgelegenheit.de. (per mail)
Project A Ventures entwickelt eine eigene E-Commerce-Plattform
Es klingt weniger sexy als das Bündnis mit dem Online-Reifenshop Tirendo und der Werbespot mit Sebastian Vettel, könnte aber eine weitaus zukunftsträchtigeres Modell werden. Project A Ventures, mit Otto-Millionen gepäppelter Inkubator ehemaliger Rocket-Internet-Manager, entwickelt eine eigene E-Commerce-Plattform. Von der Eigenentwicklung „Yves“ und „Zed“ (Frontend & Backend) erhofft sich Project A einige Vorteile: Die Plattfiorm soll offenbar den verschiedenen Businessmodellen der Ventures mehr Bandbreite bieten und Features kombinieren, die bestehende Plattformen nur mit großen Einschränkungen bieten könnten. Dazu gehören laut Project A neben der vollständigen Abbildung des Orderprocessing ein integriertes Monitoring und die Anbindung an ein eigenes Data Warehouse. Das soll auch die Integration von Marketing- und Reporting-Tools erleichtern. Und was für eigene Ventures (Amerano, Wine in Black, Toroleo, Tirendo, Kochzauber) taugt, das kann man dann beizeiten ja vielleicht auch gewinnbringend vermarkten. Ein pdf stellt „Yves“ und „Zed“ vor.
Makerbot eröffnet Store für 3D-Drucker
Ich bin überzeugt, dass 3D-Drucker für den Hausgebrauch Teile im E-Commerce, Vertrieb und Produktion (Barbie-Puppen, Auto-Ersatzteile, Möbel, etc) noch massiv umkrempeln werden. Es lässt also aufhorchen, wenn Makerbot, gerade mit dem handlichen Replicator 2 gestartet, und Macher des ersten einigermaßen bezahlbaren 3D-Druckers, nun einen Store in New York eröffnet. Es ist ein Schritt Richtung Massenmarkt. Das wichtigsten Entwicklungen im Bereich der 3D-Drucker werden wir deshalb auch bei etailment weiter begleiten.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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