Alibaba Singles Day - Fast stündlich brechen die Rekorde

Alibaba Singles Day - Fast stündlich brechen die Rekorde

Aus China ist man gewaltige Zahlen im Handel gewohnt. Zum weltgrößten Shopping-Event, dem Singles Day, ganz besonders. Doch in diesem Jahr bricht das Schnäppchen-Mega-Event nochmals alle Rekorde.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Zugfahren ist am und nach dem 11.11 in China nahezu unmöglich. Jede Lücke wird gebraucht, um die Pakete schnell in jeden noch so entlegenen Ort zu bringen. Der Singles Day ist trotz schwächelnder Wirtschaft ein riesiges Verkaufsereignis, das auch diesmal wieder nahezu stündlich neue Bestmarken produziert.

Innerhalb der ersten Stunde wurden bei Alibaba bereits 13 Milliarden Dollar umgesetzt, plus 32% gegenüber dem Vorjahr. Am Nachmittag stieg dann der Außenhandelsumsatz (GMV) bereits auf über 30,5 Milliarden Dollar. Wenig später überschritt die Zahl der Bestellungen die Milliarden-Marke. Fast sieben Stunden früher als im Vorjahr. Das liegt auch daran, dass Alibaba sich in früheren Jahren auf Tmall und Taobao konzentriert hat, aber in diesem Jahr die Verkäufe auch auf AliExpress und Lazada in Südostasien ausgeweitet hat. Ein weiterer Hebel: Alibaba hat die Anzahl der vergünstigten Artikel nochmals deutlich gesteigert und nutzt massiv das in China immer populärere Livestreaming, um Produkte anzupreisen. So kündigte Kim Kardashian ihre Parfümmarke KKW, die via TMall verkauft wird, in einem Livestream an. Geholfen hat auch Alibaba's Video-Streaming-Plattform Youku mit Auftritten von Mega-Stars wie Taylor Swift und anderen internationalen und nationalen Prominenten. Die Gala wurde in der Mercedes-Benz Arena in Shanghai ausgerichtet und auf fast 30 Plattformen und Fernsehsendern live übertragen.Mehr als 200.000 Marken beteiligen sich in diesem Jahr am Shopping-Highlight Singles Day. Die locken nicht nur mit Sonderangeboten, sondern auch mit speziellen und limitierten Artikeln, die mit Blick auf den 11.11 kreiert wurden. Ein Datum, das übrigens nicht nur bei Alibaba als Unsatzhebel über die Bühne geht. Auch Rivalen wie JD.com und Pinduoduo sind aktionistisch unterwegs.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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