An der Kasse Gutscheine bieten und Geld verdienen

An der Kasse Gutscheine bieten und Geld verdienen

Im E-Mail-Marketing lassen die Unternehmen reichlich Chancen ungenutzt. Beispielsweise, wenn Sie nach der Bestätigung eines Newsletter-Abos oder nach dem ersten Einkauf keine weitere Willkommensmail folgen lassen, in der das Unternehmen sich und seine Angebote vorstellt und so das erste Interesse des Kunden verstärkt. Besondere Rabattangebote, Gutscheine und Warenproben zur Begrüßung und für den nächsten Einkauf sind denkbar, die Sie dem Kunden als kleines „Danke schön“ für sein Interesse off...

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Gutscheine an der Online-Kasse. Eine weitere Erlösquelle für Webshops

Im E-Mail-Marketing lassen die Unternehmen reichlich Chancen ungenutzt. Beispielsweise, wenn Sie nach der Bestätigung eines Newsletter-Abos oder nach dem ersten Einkauf keine weitere Willkommensmail folgen lassen, in der das Unternehmen sich und seine Angebote vorstellt und so das erste Interesse des Kunden verstärkt.

Besondere Rabattangebote, Gutscheine und Warenproben zur Begrüßung und für den nächsten Einkauf sind denkbar, die Sie dem Kunden als kleines „Danke schön“ für sein Interesse offerieren.

Auch auf den Transaktionsflächen im Webshop selbst, also dort wo die Bestellungsbestätigung oder die Versandbestätigung angezeigt wird, fehlt das klassischen "Darfs ein bisschen mehr sein?" häufig. Dabei könnte eine werbliche Nutzung dieser Bereiche deutlichen Mehrumsatz erzeugen. Und dabei muss es ja nicht zwingend das eigene Sortiment sein. Mit einem Affiliate-Ansatz lassen sich auch andere Erlösquellen anzapfen.„Zu Recht konzentrieren sich Shops während des Kaufprozesses darauf, ihren Kunden attraktive Angebote aus dem eigenen Sortiment anzubieten. Nach abgeschlossenem Kauf sind Konsumenten jedoch offen für neue Impulse“, erklärt Carsten Schwecke. Er ist Geschäftsführer der Perfomance-Marketing-Agentur AffiliPRINT und rät, nach einem Kauf Rabatte für passende und ergänzende Produkte anzubieten.

Klar, der Manager will Neugeschäft im Bereich "Voucher as a Service" generieren. Aber der Ansatz ist logisch. Wer dieser Tage seinen Skiurlaub bucht, der braucht vielleicht auch neue Ausrüstung. Wer Schuhe kauft, der braucht vielleicht auch Socken. Wird beispielsweise dann zur Buchung ein entsprechender Gutschein eines anderen Shops angeboten, kann das Kunden anziehen.

Passende Gutscheine anbieten

Das kann jedenfalls deutlich sinnvoller sein, als einen der zahllosen Gutschein-Flyer in ein Versandpaket zu packen, die zumindest meinereiner immer ungesehen entsorgt.

Klar sollte aber sein: Die Gutscheine sollten zur Bestellung passen.

Weitere Erlösquelle

Was auch für den Affiliate-Ansatz spricht: „E-Shops können ihren Kunden auf den Transaktionsseiten natürlich Produkte zum Up- oder Cross-Selling anbieten. Viel effektiver ist es jedoch, nach einem Kauf Rabatte für passende und ergänzende Produkte anzubieten. Käufer fühlen sich dadurch belohnt und der Shop profitiert sowohl von einer stärkeren Kundenbindung als auch von den Provisionen, die mit jedem eingelösten Gutschein verdient werden", so Schwecke. Eine werbliche Nutzung dieser Bereiche könnte laut Berechnungen von AffiliPRINT zu einem zusätzlichen Branchenumsatz von 120 Millionen Euro führen. Eine Zahl, die natürlich locken soll.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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