Anti-Pirateriegesetz lässt Internet-Traffic einbrechen

Anti-Pirateriegesetz lässt Internet-Traffic einbrechen

Die Einführung eines neuen Anti-Piraterie-Gesetzes hat in Schweden zu einer deutlichen Reduktion des Internet-Traffics geführt. Seitdem das auf der Intellectual Property Rights Enforcement Direktive (IPRED) der Europäischen Union basierende Urheberrechtsgesetz am 1. April in Kraft getreten ist, ist der Online-Datenverkehr um rund 30 Prozent zurückgegangen.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Die Einführung eines neuen Anti-Piraterie-Gesetzes hat in Schweden zu einer deutlichen Reduktion des Internet-Traffics geführt. Seitdem das auf der Intellectual Property Rights Enforcement Direktive (IPRED) der Europäischen Union basierende Urheberrechtsgesetz am 1. April in Kraft getreten ist, ist der Online-Datenverkehr um rund 30 Prozent zurückgegangen.Die Einführung eines neuen Anti-Piraterie-Gesetzes hat in Schweden zu einer deutlichen Reduktion des Internet-Traffics geführt. Seitdem das auf der Intellectual Property Rights Enforcement Direktive (IPRED) der Europäischen Union basierende Urheberrechtsgesetz am 1. April in Kraft getreten ist, ist der Online-Datenverkehr um rund 30 Prozent zurückgegangen. Dies bestätigt das schwedische Internet-Measurementunternehmen Netnod, demzufolge statt der gewohnten 120 Gigabit pro Sekunde (Gbps) nur mehr durchschnittlich 80 Gbps an Daten durch die heimische Netzinfrastruktur fließen. Das neue Gesetz, das es Rechteinhabern ermöglicht, die Internetprovider mithilfe einer richterlichen Befugnis zur Auskunft über die Identität von mutmaßlichen Online-Piraten zu zwingen, hat in Schweden bereits im Vorfeld heftige Proteste ausgelöst.
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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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