Auktions-Portal Topdeals geht ans Netz

Auktions-Portal Topdeals geht ans Netz

Es gibt Groupon, es gibt eBay. Und seit diesem Dienstag gibt es eine Mischung aus beiden Geschäftsideen. Auf dem Portal Topdeals werden Gutscheine und Auktionen für günstige Urlaubsreisen angeboten. Die Betreiber haben ehrgeizige Ziele.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Das Geschäftsmodell ist eine Weiterentwicklung des Groupon-Prinzips in Kombination mit einer Auktion wie bei eBay.

Topdeals bietet Freizeit- und Urlaubsangebote in Form von Gutscheinen zum Sonderpreis an. Im Gegensatz zu Groupon gibt es eine Vielzahl von täglichen Angeboten. Diese werden nicht zu Festpreisen, sondern in Auktionen ab einem Euro versteigert.

Rasantes Wachstum angepeilt

Die Gesellschafter Ströer und Kunath verfolgen mit ihrer neuen Plattform ehrgeizige Ziele: Bis Ende dieses Jahres soll eine Million Nutzer gewonnen werden. Dafür ist intensive Werbung in TV, Internet und auf Plakaten vorgesehen. Am Unternehmensstandort Hamburg entstehen durch das Projekt bis 2013 rund 200 neue Arbeitsplätze, teilt Aha mit.

Dirk Ströer, sieht in der Freizeit- und Reiseindustrie im Internet enorme Umsatzpotenziale. Das lasse sich an den entsprechenden Sparten bei eBay oder Groupon ablesen. "Mithilfe eines enormen Werbebudgets wollen wir Topdeals noch dieses Jahr zum größten Gutscheinportal seiner Art machen", kündigte Ströer an.

Der Medienunternehmer erwartet innerhalb der nächsten drei Jahre über 100 Millionen Euro Umsatz mit dem neuen Portal. Um dieses Ziel zu erreichen, soll das 50-köpfige Aha-Team in Hamburg zügig um 100 weitere Mitarbeiter vornehmlich im Vertrieb ergänzt werden. Aha hatte sich die Internetdomain Topdeals gesichert.

Prozentuale Umsatzbeteiligung

Und so soll Topdeals nach eigenen Angaben funktionieren: Unternehmen können ohne Aufwand und finanzielles Risiko ihre Restkontingente in Form von zeitlich begrenzten Gutscheinen veräußern. Die Auktionen dauern zwischen sechzig Sekunden und 24 Stunden, sagte Ströer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Das Verdienstmodell funktioniert ähnlich wie bei eBay - pro verkauftem Artikel berechnet Topdeals eine Umsatzbeteiligung, diese beträgt 25 Prozent des Verkaufspreises.

Nutzer dagegen sichern sich die Chance auf stark vergünstigte Urlaubs- und Freizeitangebote. Wie viel sie für einen Gutschein zahlen, hängt allein von der Höhe ihres Gebotes ab.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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