
Beate Uhse will schnellstmöglich aus der Krise
Die Sanierung von Beate Uhse ist ein Kraftakt. Das erste Quartal schloss sich an die schlechten Zahlen aus dem Jahr 2015 an, und das zweite läuft ebenfalls nicht gut. Aber es gibt erste Erfolge bei der Sanierung des Erotikhändlers.
Steffen GerthRedakteur Der Handel und etailmentStrategische und finanzielle Neuausrichtung notwendig
Im ersten Quartal wurde der strategischen Neuausrichtung des Konzerns und der Konzentration auf den E-Commerce mit der Berufung von Dennis van Allemeersch als Chief Operating Officer in den Vorstand Rechnung getragen, schreibt der Erotikhändler weiter.
Neben den Maßnahmen der operativen Neuausrichtung sei eine finanzielle Restrukturierung notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Beate Uhse-Gruppe zu ermöglich, heißt es. Aufgrund der zu geringen Transfer-Dynamik von Offline zu Online, des hierdurch längeren Umsetzungszeitraumes sowie des aktuell deutlich unter Plan liegenden zweiten Quartals sei schnelles Handeln erforderlich. Der Vorstand hält an der für 2016 gegebenen Prognose des Geschäftsjahres noch fest, wobei derzeit von der Erreichung des unteren Bereichs des Plankorridors ausgegangen wird.
Beate Uhse will mittelfristig das führende Unternehmen für erotischen Lifestyle und "Sexual Wellbeing" in Europa werden.

Redakteur Der Handel und etailment
Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.
Alle Beiträge