Bebe Young Care: So locken Location Based Services in den Laden

Bebe Young Care: So locken Location Based Services in den Laden

Mit Gettings, Düsseldorfer Anbieter von Location Based Services (LBS), hat Johnson & Johnson eine vierwöchige mobile Kampagne für die Pflegeserie Bebe Young Care durchgeführt. Die Ergebnisse der bundesweiten Aktion sind durchaus bemerkenswert. Denn die Aktion wurde nicht einmal am Point of Sale, sondern ausschließlich über Gettings-Kanäle beworben.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Mit Gettings, Düsseldorfer Anbieter von Location Based Services (LBS), hat Johnson & Johnson eine vierwöchige mobile Kampagne für die Pflegeserie Bebe Young Care durchgeführt. Die Ergebnisse der bundesweiten Aktion sind durchaus bemerkenswert.

Denn die Aktion wurde nicht einmal am Point of Sale, sondern ausschließlich über Gettings-Kanäle beworben.

Vier Wochen lang bewarb die Gettings-App ein Gewinnspiel für Bebe-Produkte. Nutzer mussten dafür eine Filiale der Kette dm-Drogeriemarkt aufsuchen, eines der beworbenen Produkte scannen und ein virtuelles Los freirubbeln.

Während der 4-wöchigen Laufzeit wurde das Angebot in der App 165.000 Mal aufgerufen, also durchschnittlich 6.500 Mal pro Tag. Die Hauptzielgruppe der Kampagne waren junge Frauen zwischen 14 und 29 Jahren. Aus dieser Zielgruppe kamen rund 13.000 Unique User in die dm-Filialen. Dort wurde dann rund 50.000 Mal gescannt. Nicht nur der zu gewinnende Artikel. Die Kunden setzten sich also auch mit anderen Produkten auseinander.

Zum Vergleich: Laut Drogeriekette kommen täglich rund 1,3 Millionen Kunden in 1.300 dm-Märkte. Also 1000 Kunden pro Tag pro Filiale. Bundesweit betrachtet brachte die Aktion also 10 Unique User aus der Zielgruppe pro Filiale.

Trotzdem ist man zufrieden. Sonja Klasen, Director Communications & Marketing Innovation bei Johnson & Johnson: „Die Kampagne hat gezeigt, dass Location Based Advertising die Konsumenten direkt zu unseren Produkten am PoS führt, und sie animiert, sich spielerisch mit ihnen auseinanderzusetzen."Offenbar ging es dabei vor allem um Markenbindung. Zu zusätzlich ausgelösten Verkäufen macht Johnson & Johnson keine Angaben.

So schön die Zahlen auch sind, bleiben daher zunächst vor allem zwei Dinge hängen. Gettings hat eine ganz okayische Reichweite, wenn auch die Zahlen für den Volumenverwöhnten Handel eher eine Spielwiese sein dürften, und Gewinnspiele funktionieren auch auf einer App.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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