
Consumer Electronics fehlt der große Kaufimpuls
Wenigstens der Verkauf von Smartphones brummt. Auch Camcorder laufen gut. Doch das rettet den Markt mit Consumer Electronics bisher nicht. Vor allem TV-Geräte werden weniger nachgefragt.
Steffen GerthRedakteur Der Handel und etailmentStark rückläufig hingegen ist der Markt mit TV-Geräten, immer ein Verkaufsschlager bei Sportereignissen. Hier wurden knapp 2,7 Milliarden Euro (minus 15,7 Prozent) umgesetzt. Der Rückgang bei den Stückzahlen beträgt hier 16,9 Prozent auf knapp 4,7 Millionen Stück. Dies hat einen Anstieg des Durchschnittspreises um 1,5 Prozent zur Folge.
Negative Prognose für das Gesamtjahr
Bei den privat genutzten IT-Produkten wurde ebenfalls ein Rückgang des Umsatzes verbucht: 5,1 Milliarden Euro bedeuten ein Minus von 11,4 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Mit Desktop PCs (minus 12,4 Prozent), Tablet-PCs (minus 20,5 Prozent) und Notebooks (minus 8,8 Prozent) wurde weniger Umsatz als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum erzielt.
Der Umsatz mit privat genutzten Telekommunikations-Produkten entwickelte sich in den ersten neun Monaten 2015 hingegen weiter positiv. Hier schlägt ein Anstieg um 11,3 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro zu Buche. Das betrifft vor allem den Zuwachs bei Smartphones, der größten Produktgruppe. Mit mehr als 17,3 Millionen Stück (plus 4,7 Prozent) wurden mehr Geräte verkauft als im Vorjahreszeitraum. Der entsprechende Umsatz betrug hier laut GfU mehr als 6,6 Milliarden Euro (plus 12,8 Prozent), der Durchschnittspreis ist entsprechend um 7,7 Prozent angestiegen.
Für das Gesamtjahr 2015 erwartet die GfU für CE-Produkte einen Rückgang des Umsatzes um knapp zwei Prozent.
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Redakteur Der Handel und etailment
Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.
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