
Daddler sorgen für zweistelliges Umsatzwachstum
Der Markt für Computerspiele erreicht neue Rekordmarken. Und das Wachstum geht noch weiter, prognostiziert der Branchenverband BITKOM.
Thomas RehmRedakteurStrukturelles Wachstum durch neue Käuferschichten
„Der Games-Markt konnte das Rekordniveau des Vorjahres noch einmal übertreffen, obwohl keine neuen Spielkonsolen vorgestellt wurden”, erläutert Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. „Wir erleben ein strukturelles Wachstum, auch durch neue Käuferschichten.“ Denn in den vergangenen Jahren sorgten stets neue Modelle für zusätzliches Käuferinteresse.
Für das Gesamtjahr 2008 erwartet der BITKOM ein Plus von 13 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Zum Vergleich: 2007 lag der Wert noch bei 2,3 Milliarden Euro, 2006 bei 1,8 Milliarden.
„Der Games-Markt hat in Deutschland eine beachtliche Größe erreicht. Er ist heute mindestens so bedeutend wie andere Zweige der Unterhaltungsbranche, etwa die Film- oder Musikindustrie”, so Berg. „Mit einem Unterschied: Der Games-Markt wächst rasant.“ Allein die Zahl der verkauften Konsolen habe sich innerhalb weniger Jahre fast verdoppelt.
Basis für die Angaben und Prognosen sind Erhebungen der Marktforschungsinstitute GfK und Media Control für den BITKOM.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
Alle Beiträge