Thomas Rehm etailment.de

Thomas Rehm

Redakteur

3.648 Artikeldabei seit 2012

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

Mitarbeiter im Großhandelslager bereitet Online-Bestellung für Kundenabholung vor
© Black Forest Labs / Flux

Costco wächst online 17,7 Prozent

Im Juli konnte der amerikanische Omnichannel-Großhändler Costco seinen Umsatz um 10,7 Prozent auf 23,12 Mrd. Dollar steigern, meldet Boerse-Express.de. Besonders gebrummt habe das Geschäft online, wo die Umsätze um 17,7 Prozent zulegten. Das sei vor allem der Kundentreue zu verdanken; über 92 Prozent der zahlenden Kunden hätten ihre Karte verlängert. Dieses Fundament erlaube Costco eine aggressive Preisgestaltung, was sich unlängst in einem branchenweiten Butter-Preiskampf bewährt habe.

Thomas Rehm18.08.263 Min.
Abstrakte Glaspanels symbolisieren Werbung im ChatGPT-Chatverlauf in Europa
© Black Forest Labs / Flux

ChatGPT jetzt auch in Europa mit Werbung

In den Tarifen „Free“ und „Go“ (7,99 Euro monatlich) erscheinen auch in Europa noch in diesem Monat Anzeigen im Chatverlauf von ChatGPT, berichtet Trendingtopics.eu. In den USA wäre das schon seit Februar so, allerdings bislang mit mäßigem Erfolg. Die Anzeigen seien, je nach Chat-Thema, Standort und Uhrzeit, streng kontextbezogen, eine Personalisierung nur mit ausdrücklicher Einwilligung möglich. Wann auch europäische Händler Anzeigen schalten könnten, lasse OpenAI noch offen, allerdings könnten sich Interessierte hier registrieren lassen.

Thomas Rehm18.08.263 Min.
Content-Moderatorin prüft Anzeigen in modernem Büro, Symbolbild für Betrugs-Anzeigen in sozialen Medien
© Black Forest Labs / Flux

Social Media USA: Betrugsanzeigen kosten 95 Mio. Dollar

Laut der FTC haben betrügerische Anzeigen in sozialen Medien die amerikanischen Verbraucher in diesem Jahr bereits 95 Mio. Dollar gekostet, berichtet Ad-Hoc-News.de. Die Verbraucherschutzbehörde habe ihre Kritik erneuert, dass die Plattformen Anzeigen meist ohne Prüfung durchwinken würden. Allgemein hätten besonders sogenannte Imposter-Scams, Betrugsversuche unter falscher Identität, um 387 Prozent zugenommen, die innerhalb von Familien sogar um 454,2 Prozent.

Thomas Rehm17.08.262 Min.
Lagerarbeiter überprüft Warenbestand als Symbol für verlässliche B2B-Digitalisierung
© Black Forest Labs / Flux

B2B: Digitalisierung verschiebt Probleme

Die Digitalisierung im B2B-Handel scheitere nicht an der Technologie, sondern an deren Komplexität, meint Marketscale.com. Was analog in Telefonnotizen und Tabellen gelebt habe, müsse nun in Produktdaten integriert werden. Die meisten Hersteller wären aber noch nicht automatisierungsreif: Wenn nicht saubere Daten und klare Kompetenzen der Integration der KI vorausgehen würden, beschleunigten sich bestehende Probleme sogar. Auch Kundenloyalität entstehe nur aus verlässlichen Beständen und nicht etwa aus Rabattpunkten.

Thomas Rehm17.08.262 Min.
3D-Illustration wachsender, transparenter Datenblöcke symbolisiert Verbreitung offener KI-Modelle
© Black Forest Labs / Flux

Alibabas Qwen meldet drei Mrd. Downloads

Alibabas frei verfügbare KI-Modelle der Qwen-Familie verzeichneten in sechs Monaten weltweit über drei Mrd. Downloads, meldet Wiwo.de. Zum Vergleich: Google erzielte laut Hugging-Face 418 Mio, Meta 227 Mio. Downloads. Allerdings existierten bereits 460 Qwen-Modelle mit mehr als 300.000 Derivaten, gezählt würden außerdem auch automatisierte Abrufe. Die Entwicklung zeige trotzdem, wie chinesische Anbieter mit offenen Modellen gegenüber den geschlossenen Systemen aus den USA aufholten.

Thomas Rehm17.08.262 Min.
3D-Illustration verzweigter Datenpfade als Symbol für KI-Sichtbarkeit ohne Umsatzbezug
© Black Forest Labs / Flux

KI-Suche wird zu Wahrscheinlichkeitsrechnung

Vermarkter stehen zunehmend unter Druck, die KI-Sichtbarkeit belastbar mit Umsatzzahlen zu verknüpfen, berichtet Digiday.com. 73 Prozent hätten zwar in Tools wie Profound, Scrunch oder Semrush investiert, um ihre KI-Sichtbarkeit zu überwachen, doch eine Verbindung zum Umsatz entstehe so nicht. So würden Shopper oft KI-Ergebnisse lesen, aber trotzdem woanders kaufen; kein Tool stelle das Gesamtbild dar. Es bleibe nur die Möglichkeit, eigene Modelle zu entwickeln und sich dabei auf Wahrscheinlichkeiten zu stützen.

Thomas Rehm14.08.263 Min.
Arbeiterin packt Kochbox am Kühl-Fließband im Hellofresh-Logistikzentrum
© Black Forest Labs / Flux

Hellofresh spart trotz schlechter Zahlen weiter

Der Umsatz von Hellofresh ist im zweiten Quartal währungsbereinigt um 7,8 Prozent auf rund 1,5 Mrd. Euro gefallen, berichtet Retail-News.de. Die Zahl der Bestellungen sei um 13,7 Prozent auf 21,8 Mio. eingebrochen; sowohl Kochboxen als auch Fertiggerichte wurden über acht Prozent seltener geordert. Wenigstens der Bestellwert habe um 6,5 Prozent auf 71 Euro zugelegt. Das Unternehmen habe sein Effizienzprogramm aber bereits zu 85 Prozent umgesetzt und halte an seiner Ebitda-Prognose fest (375–425 Mio. Euro), erwarte für 2026 aber ein Umsatzminus zwischen drei und sechs Prozent.

Thomas Rehm14.08.263 Min.
Abstrakte 3D-Illustration einer Suchleiste, die sich in mehrere KI-Funktionsflächen auflöst
© Black Forest Labs / Flux

Google schraubt weiter an der Suche

Nach dreißig Jahren testet Google ein Interface ohne den traditionellen Suchen-Button, berichtet ITMagazine.ch. Stattdessen gäbe es drei neue KI-Schaltflächen: „Create images“, „Ask about files“ und „Brainstorm“, ergänzt vom Klassiker „Auf gut Glück“. Zwei der Funktionen würden kein Google-Account erfordern, was impliziere, dass es sich nicht um Werbung für KI-Angebote handele. Für „Ask about Files“ müssten Dateien in die Suche gezogen werden, um dazu Fragen stellen zu können. Noch handele es sich wohl um einen reinen Test.

Thomas Rehm14.08.263 Min.
Junge Verkäuferin im Handel arbeitet konzentriert – Symbolbild zu KI und sinkenden Einstiegsgehältern
© Black Forest Labs / Flux

Berufsanfängern kürzt KI die Löhne

Die Hälfte der Unternehmen, die KI einsetzen, geht davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren die Löhne für Arbeitskräfte mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung sinken werden, meldet das Ifo-Institut. 40 Prozent würden das auch für Erfahrene erwarten. Am pessimistischsten zeigten sich die Dienstleister und der Handel. Wer einen (Fach-)Hochschulabschluss habe, brauche wahrscheinlich nicht mit Einbußen zu rechnen; käme noch lange Erfahrung hinzu, könnten die Löhne sogar steigen, glaubten zumindest 26 Prozent der Unternehmen.

Thomas Rehm13.08.262 Min.
Mitarbeiter verpackt Fahrrad im modernen Bike24-Fulfillment-Center für den Versand
© Black Forest Labs / Flux

Bike24 meldet 20 Prozent mehr Umsatz

Bike24 hat laut Pressemitteilung im zweiten Quartal den Umsatz um 20,1 Prozent auf 96,1 Mio. Euro gesteigert. Das bereinigte Ebitda sei um 15,8 Prozent auf 5,9 Mio. Euro geklettert. Trotzdem sei die Bruttomarge leicht auf 27,4 Prozent (von 27,7 Prozent) gesunken, die bereinigte Ebitda-Marge auf 6,1 Prozent (von 6,3 Prozent). Grund seien Investitionen in Marketing und Fulfillment. In der DACH-Region legte man 17,2 Prozent zu, der stärkste Impuls kam, mit 29,7 Prozent, von den nicht deutschsprachigen Online-Shops.

Thomas Rehm13.08.262 Min.
Kundin im Beauty-Store mit digitalem Retail-Media-Display am Regal
© Black Forest Labs / Flux

Douglas: Umsatz stottert, Retail Media brummt

Douglas meldet für das dritte Quartal 987,8 Mio. Euro Umsatz, ein Minus von zwei Prozent; das bereinigte Ebitda schrumpfte sogar um 19,4 Prozent, berichtet Retail-News.de. Auch der Online-Handel des Konzerns verlor ein Prozent, mit regionalen Unterschieden: In DACH und der Niederlande betrug das Minus 4,9 Prozent, in Zentralosteuropa verbuchte man zweistelliges Wachstum. Der wichtigste Lichtblick käme vom Retail-Media-Geschäft, das sich 24 Prozent verbessert habe

Thomas Rehm13.08.263 Min.
Online-Händler steht vor unübersichtlichem Paketstapel wegen EU-Verpackungsverordnung
© Black Forest Labs / Flux

Verpackungsverordnung: Kommission steigert das Chaos

Die EU-Kommission kommentierte ein Instagram-Video des Händlerbunds zur PPWR, meldet dieser: Sie habe Parlament und Mitgliedstaaten gedrängt, die Bevollmächtigten-Pflicht für den EU-weiten Versand zu streichen und bis dahin keine Strafen zu verhängen. Allerdings habe der EU-Rat die Beratungen bereits eingestellt, so der Händlerbund. Nur im Parlament werde eine Ausnahme für Kleinstunternehmen verhandelt. Erste Lesung: Frühestens Oktober.

Thomas Rehm13.08.262 Min.

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