Thomas Rehm etailment.de

Thomas Rehm

Redakteur

3.682 Artikeldabei seit 2012

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

Leere Lagerregale symbolisieren steigende Großinsolvenzen im Handel
© Black Forest Labs / Flux

105 Großinsolvenzen im Quartal

Die Zahl der Großinsolvenzen verharrt auf hohem Niveau, meldet Haendlerbund.de. 105 Unternehmen mit mehr als zehn Mio. Euro Umsatz stellten im zweiten Quartal einen Insolvenzantrag. Das seien knapp zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor und 40 Prozent über dem Fünfjahresschnitt von 75 Verfahren. Der Schwerpunkt wandere nach oben: Bei Firmen jenseits der 100-Mio.-Marke kletterten die Verfahren von sieben auf zwölf. Die Welle nähere sich aber ihrem Höhepunkt; Krisen würden erst mit Verspätung auf die Insolvenzen durchschlagen.

Thomas Rehm28.08.263 Min.
Zwei Mitarbeitende packen gemeinsam Pakete in modernem Lager, Symbolbild für Händlerwachstum
© Black Forest Labs / Flux

Temu befragt seine Händler und findet Erfolge

Die Hälfte der europäischen Temu-Händlern hat seit dem Einstieg seine Kapazitäten ausgebaut, Personal eingestellt oder aber beides, berichtet Channelx.world. Ein Drittel sei zudem in neue Auslandsmärkte vorgestoßen. Rund zwei Drittel hoben die persönliche Betreuung durch die Plattform hervor, gut ein Drittel die Kostenstruktur. Erhoben habe die Zahlen allerdings Temu selbst. Das Unternehmen befragte dazu im Juni und Juli 150 eigene Händler in Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Polen und Großbritannien.

Thomas Rehm28.08.263 Min.
Besucher beobachten Händler beim Live-Commerce-Streaming auf der Ebay Open 2026
© Black Forest Labs / Flux

Ebay lädt Händler zum Livestream-Unterricht

Ebay bittet laut Pressemitteilung am 15. Oktober zur „Ebay Open 2026“ in die Uber Eats Music Hall nach Berlin. Im Zentrum des Händlertreffens stehe Live Commerce: Vorträge, ein Panel und ein Studio, in dem Besucher den Streamern über die Schulter schauen. Dazu kämen Vertiefungskurse zu internationalem Handel, KI, Advertising, Logistik und EU-Regeln. Das Ticket koste 49 Euro netto, nach der Teilnahme winke ein 100-Euro-Werbeguthaben.

Thomas Rehm28.08.263 Min.
Mehrere Lieferdienst-Kuriere beladen morgens gleichzeitig ihre E-Bikes mit Essenslieferungen
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Delivery Hero wächst schneller als geplant

Delivery Hero hebt nach einem starken zweiten Quartal die Jahresprognose an, berichtet Wiwo.de. Der Berliner Essenslieferdienst peile 2026 beim Bruttowarenwert neun bis elf Prozent Wachstum an statt acht bis zehn, das bereinigte Ebitda solle 960 Mio. bis eine Mrd. Euro erreichen. Im zweiten Quartal kletterte der Warenwert um 11,3 Prozent auf 13,2 Mrd. Euro, der Umsatz um 17,7 Prozent auf vier Mrd. Euro. Die 13 Mrd. Euro schwere Übernahme durch Uber soll in der zweiten Jahreshälfte 2027 folgen.

Thomas Rehm28.08.262 Min.
Junge Menschen verfolgen gebannt ein gestreamtes Sportereignis im modernen Wohnzimmer
© Black Forest Labs / Flux

Europas Abos: Filme, Serien, Sport

Filme, Serie, Sport – dafür zücken 32,7 Prozent von Europas Streamingkunden am ehesten die Karte, meldet Eurostat. Musik folge mit 23,0 Prozent. Digitale Presse (7,2 Prozent) und Gaming-Streams (6,1 Prozent) blieben eher in der Nische. Zwischen den Mitgliedsstaaten klaffe eine Lücke: In Irland (63,9 Prozent) und Dänemark (61,1 Prozent) abonniere eine deutliche Mehrheit der Internetnutzer, in Bulgarien hingegen nur 9,3 Prozent.

Thomas Rehm28.08.262 Min.
Frau öffnet zuhause ein bestelltes Paket, Symbolbild für Newsletter-Marketing im Handel
© Black Forest Labs / Flux

Newsletter bleiben wichtiges Marketing-Instrument

Zwei Drittel der Deutschen haben schon direkt aus einem Newsletter bestellt, in Österreich und der Schweiz sind es je 71 Prozent, so eine Studie von United Internet Media. 79 Prozent hätten mindestens ein Abo, meist bei einem Online-Shop. Am wichtigsten sei den Abonnenten: Neue Angebote oder exklusive Aktionen (79 Prozent), spezielle Rabatte (55 Prozent) und regelmäßige Neuigkeiten. Geschätzt würden Mailings mit wenig Text (82 Prozent) und einem einheitlichen, wiedererkennbaren Design (81 Prozent).

Thomas Rehm27.08.263 Min.
Jugendliche legt Smartphone bewusst weg, Symbol für begrenzte Social-Media-Nutzung
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Suchtgefahr: Meta zahlt NUR 12,1 Mrd. Dollar

Meta legt seinen Rechtsstreit mit 29 US-Bundesstaaten über suchterzeugendes Design von Facebook und Instagram bei und zahlt mindestens 12,1 Mrd. Dollar, berichtet Heise.de. Sollten sich weitere Social-Media-Konzerne einigen, könne die Summe auf 17,1 Mrd. Dollar steigen. Nach Metas eigener Rechnung hätten die Forderungen auf bis zu 1,4 Bio. Dollar klettern können. Der Konzern solle zudem die Scrollzeit Minderjähriger begrenzen, eine unabhängige Stelle wache über die Einhaltung. Auf Meta, Google, Tiktok kämen noch tausende andere Klagen von Einzelpersonen, Schulverwaltungen und Bundesstaaten zu.

Thomas Rehm27.08.262 Min.
Fulfillment-Mitarbeiter verpackt Trachtenkleid neben Schuhkartons als Symbol für Bonprix-Deichmann-Kooperation
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Bonprix verkauft Trachten bei Deichmann

Seit Mai verkauft Bonprix laut Pressemitteilung Damenmode im Online-Shop von Deichmann, seit August eine Trachten-Kapselkollektion, im September folgt die nächste Damenkollektion. Für Bonprix sei Deichmann neben About You der zweite digitale Vertriebskanal außerhalb der Otto-Group; weitere Partner oder Marktplatzanbindungen würden fortlaufend geprüft. Deichmann wiederum könne so sein Fashion-Angebot ausbauen.

Thomas Rehm27.08.263 Min.
Fast leerer Frachtraum eines Flugzeugs symbolisiert den Einbruch der China-Fracht nach Europa
© Black Forest Labs / Flux

China-Fracht um 28 Prozent eingebrochen

Die Frachtkapazität von China nach Europa liegt konstant 28 Prozent unter dem Niveau vom Juni, dem letzten Monat vor der EU-Abgabe auf Kleinsendungen aus Drittstaaten, berichtet Aircargonews.com. Die E-Commerce-Importe nach Europa sackten im Juli um 24 Prozent ab. Am härtesten treffe es die großen Drehkreuze für Pakete: Madrid minus 78 Prozent, Budapest minus 58, Lüttich minus 35. Auf chinesischer Seite breche Ürümqi um 72 Prozent ein, Hongkong um 28.

Thomas Rehm27.08.263 Min.
Touristin bezahlt per Smartphone an chinesischem Marktstand, Symbol für Chinas digitale Öffnung
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China öffnet die Tür einen Spalt

Chinas digitale Unternehmen öffnen sich zunehmend für Ausländer, berichtet Businessinsider.com. Seit dem 11. August können amerikanische Paypalnutzer per QR-Code bei Händlern mit Weixin Pay bezahlen. Das Videoportal Bilibili starte eine internationale App und suche Personal und Kreative in Japan, den USA und Europa. Schon 2017 sei Douyin als Tiktok international geworden; Xiaohongshu sammelte 2025 als Rednote ein internationales Publikum ein. Auch seien die KI-Modelle Moonshot AI und Kimi K3, bei einem Bruchteil der Kosten, mit westlichen Angeboten konkurrenzfähig. Ein Motiv der Unternehmen sei der stockende Konsum daheim.

Thomas Rehm26.08.263 Min.
3D-Illustration: KI-Plattform steigt auf, Vertriebspartner bleiben zurück
© Black Forest Labs / Flux

Agentforce wächst an den Vertriebspartnern vorbei

Zwei Jahre nach dem Start bringt Salesforces KI-Agentenplattform Agentforce den Vertriebspartnern wenig ein, berichtet Techradar.com. Salesforce beziffere den wiederkehrenden Jahresumsatz zwar auf 1,2 Mrd. Dollar, doch ein unbezifferter Teil davon dürfte aus Pilotprojekten und Testphasen stammen. Laut einer Umfrage von TD Cowen erreichten nur 33 Prozent der Partner ihre Vertriebsziele, nach 43 Prozent im Vorquartal. Elf Prozent registrierten kaum Kundeninteresse, 56 Prozent rechneten damit erst später. Als Bremsen gälten unreife Produkte und Kundendaten, die für agentische KI nicht taugen.

Thomas Rehm26.08.262 Min.
Junge Frau öffnet in Phnom Penh ein Paket aus Online-Shopping bei Taobao
© Black Forest Labs / Flux

Junge Kambodschaner kaufen bei Taobao

Kambodschas Gen Z kauft am liebsten bei Taobao ein, zitiert Kiripost.com eine Umfrage von Prestige Alliance. Bei den 60 Prozent Online-Shoppern komme die Alibaba-Plattform Taobao mit 23,3 Prozent auf die meisten Stimmen, denn der Preis schlage die Lieferzeit. Den Hunger decke man mit Foodpanda und Grab ab, am meisten vertraut werde Aeon online und Amazon, für Second-Hand gäbe es Khmer24 und für die Mode Shein und Lazada. Doch die Vorlieben würden geprüft: 40,8 Prozent recherchierten vor einem Kauf selbst im Netz.

Thomas Rehm26.08.263 Min.

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