
Der Valentinstag brachte Webseiten unter Druck
Lange Leitung für Verliebte: Der Softwarehersteller Compuware hat exklusiv für Der Handel getestet, wie schnell sich ausgewählte Webseiten rund um den Valentinstag aufgebaut haben.
David WöllensteinRedakteurSchmuckbestellungen und Partnersuche funktionierten
Besonders schnell und zuverlässig konnten die Kunden demnach auf parfumdreams.de shoppen. Sowohl der Schmuckhändler christ.de als auch die Partnerbörse elitepartner.de bewältigten die Wünsche der Verliebten und Partnersuchenden gut. Die Blumenhändler lagen insgesamt nur im Mittelfeld: fleurop.de war hier der zuverlässigste Anbieter. Im Gegensatz zu Elitepartner fielen die Partnerbörsen iLove und Parship deutlich ab, hier besteht laut Compuware Optimierungsbedarf.
Gemessen wurden jeweils die Ladezeit der Website aus Nutzersicht, die Verfügbarkeit und die Konsistenz, also Schwankungen beim Aufbau. Nach aktuellen Studien erwarten die Anwender Ladezeiten von unter 5 Sekunden, besser sogar 3 Sekunden. Kommen die Onlineangebote zu langsam, klicken die Kunden zur Konkurrenz. Baut sich eine Website 60 Sekunden lang nicht auf, gilt diese als nicht verfügbar. Ebenso sind nicht konsistente Onlineangebote für die Nutzer verwirrend. Die Kunden erwarten bei jedem Besuch einen gleichbleibenden Seitenaufbau. Schwankungen führen deshalb dazu, dass User beim nächsten Mal eher eine andere Website aufsucht. Sie sind auch ein Zeichen für technische Unzulänglichkeiten.
Die sogenannten Backbone-Messungen am Netzwerkknoten geben wichtige Anhaltspunkte auf die generelle Performance und Verfügbarkeit von Webseiten in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Auf der "Last Mile" entscheidet sich, wie die Inhalte der eCommerce-Anbieter wirklich beim Kunden ankommen.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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