
Die digitale Geldbörse ist noch ein Stiefkind
Mega-Trend Mobile Payment? Nun, da können wir uns - zumindest für 2013 - noch einmal entspannt zurücklehnen. Für den Kunden ist die digitale Geldbörse (Digital Wallet) noch weitgehend ein unbekanntes Wesen. Das gilt sogar für die USA. Gerade einmal jeder zweite Kunde weiß, worum es geht. Das zeigt eine Studie von Comscore. Und sie zeigt: Gute Karten haben jene, die schon jetzt eine starke Marke im digitalen Zahlgeschäft sind.
Ebay und Paypal: QR-Code statt klingender Münze
Mega-Trend Mobile Payment? Nun, da können wir uns - zumindest für 2013 - noch einmal entspannt zurücklehnen. Für den Kunden ist die digitale Geldbörse (Digital Wallet) noch weitgehend ein unbekanntes Wesen. Das gilt sogar für die USA.
Gerade einmal jeder zweite Kunde weiß, worum es geht. Das zeigt eine Studie von Comscore. Und sie zeigt: Gute Karten haben jene, die schon jetzt eine starke Marke im digitalen Zahlgeschäft sind.
Unterschiedlichste Techniken, komplizierte Techniken, zig Systeme. Mobile Payment hat es ja auch nicht leicht, sich in den Köpfen zu verankern.
Mit 72 Prozent erreicht Paypal noch die höchste Bekanntheit aller Digital Wallets. 48 Prozent haben sie bereits genutzt. Fast jeder zweite kennt immerhin die Google Wallet. Aber da sinkt die Nutzerzahl wie bei allen anderen Anbietern schon in den einstelligen Prozentbereich.
Dennoch die digitale Geldbörse ist ein kommendes Thema. Aber angesichts der Nutzung bleibt noch Zeit für Experimente. Die sollte aber auch genutzt werden, um sich als Marke für die digitale Geldbörse zu positionieren, wenn es richtig los geht. Immerhin kann sich laut eBay-Studie „Zukunft des Handels“ jeder zweite Verbraucher eine Zukunft ohne Bargeld vorstellen. Mehr als die Hälfte der Konsumenten hält es für möglich, dass das Mobiltelefon in zehn Jahren die Geldbörse ersetzt.
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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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