
E-Commerce brennt ein gewaltiges Werbe-Feuerwerk ab - und welche TV-Spots da auffallen
Wenn der E-Commerce boomt, dann kann es auch daran liegen, dass kaum eine Branche derart viel Geld in die Werbung steckt. Tendenz weiter steigend.
Mit gutem Grund wird derart massiv im TV geworben. Die Reichweite von TV lässt regelmäßig die Server schmelzen. Erst recht, seitdem Kunden während des Werbeblocks gleich zum Tablet oder Smartphone greifen. Da lässt es sich dann besonders leicht und schnell tracken, ob eine Kampagne punktet. Hinzu kommt: Gerade Start-ups sind händeringend darauf angewiesen, schnellstens Reichweite aufzubauen. Da ist TV erste Wahl.
Werbeausgaben steigen per Mai um knapp 30 Prozent
Gleichwohl profitieren von dem Werbeboom alle Medien. Kumuliert per Mai stellt Nielsen für E-Commerce einen Anstieg der Werbeausgaben um knapp 30 Prozent für die Above-the-line Kommunikation gegenüber dem Vorjahreszeitraum fest.
Das wird nicht ohne Folgen bleiben - für Start-ups und für kleinere Händler. Die müssen künftig mehr Geld in die Hand nehmen, um im Werbe-Feuerwerk noch gehört zu werden. Oder sie finden eine besonders kreative Lösung, die - am besten samt Star - Aufsehen erregt
oder zumindest Atmosphäre erzeugt und so dem Markenimage nutzt.
Eine muntere Story, die Kundenverständnis aufzeigt, tut es manchmal auch.
Es geht natürlich auch einfach laut und mit möglichst ausgeprägter Aktivierung passend zu einem Event:
Zuweilen reicht aber auch ein munteres Liedchen, zu dem erstmal die Vorzüge des neuen Shops erklärt werden.
Grafiken: Statista
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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