
eBay steigert Umsatz bei reduziertem Gewinn
Der Umsatz der Internetplattform eBay ist im zweiten Quartal 2001 um 25 Prozent gestiegen. Der Gewinn brach aufgrund von Zukäufen jedoch deutlich ein. Wachstumstreiber bleibt der Zahlungsdienst PayPal.
David WöllensteinRedakteurGSI ist unter anderem Großaktionär der Intershop AG und soll ein drittes Standbein des Konzerns neben PayPal und dem klassichen eBay-Marktplatz werden.
PayPal mit 100 Millionen Nutzern weltweit
Verkäufe zu Festpreisen haben laut eBay mittlerweile einen Anteil von 62 Prozent am gesamten Handelsvolumen. Die Zahl der registrierten eBay-Nutzer konnte um 6 Prozent auf 97,2 Millionen gesteigert werden.
Die Konzerntochter PayPal meldet 100 Millionen registrierte Nutzer und konnte den Umsatz um 31 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar erhöhen.
In Deutschland konnte eBay die Anzahl der gewerblichen Verkäufer in der Kategorie Mode im zweiten Quartal 2011 von 13.766 auf 14.475 steigern. Im Bereich Auto- und Motorradteile lag die Zahl der gewerblichen Händler nach Unternehmensangaben im 2. Quartal 2011 bei 18.355 gegenüber 18.039 im 2. Quartal 2011.
Aussicht nach oben korrigiert
Hierzulande nutzen 16 Millionen Mitglieder eBay.de. Dort werden mehr als 30 Millionen Produkte angeboten. Rund 5 Millionen private und 160.000 gewerblichen Anbietern handeln auf der deutschen Plattform.
Angebote gewerblicher Händler machen bereits 59 Prozent aller verkauften Artikel bei eBay.de aus, betont das Unternehmen, dass sich vom Image des Second-Hand-Onlinehändlers verabschieden will.
Die Prognose für das Gesamtjahr 2011 hob das Management an: Statt des ursprünglich angepeilten Umsatzes von 10,9 Milliarden US-Dollar hält man in der US-Zentrale in San Jose nun 11,6 Milliarden US-Dollar für realistisch.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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