EDE geht mit Marktplatz für Handwerkerbedarf ans Netz

EDE geht mit Marktplatz für Handwerkerbedarf ans Netz

Aus der Branche für die Branche: So lautet das Motto des neuen Onlinemarktplatzes der Verbundgruppe EDE. Händler für Handwerkerbedarf sollen von dem neuen Vertriebskanal profitieren.

Steffen GerthSteffen GerthRedakteur Der Handel und etailment
2 Min.· Aktualisiert am
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Das Sortiment umfasst Präzisions-, Handwerkzeuge, Elektrowerkzeuge, Befestigungstechnik, Betriebseinrichtungen sowie Schweißtechnik, Arbeitsschutz
und Industrietechnik und wird von angeschlossenen Fachhändlern der Verbundgruppe auf dem Marktplatz angeboten.

Marken und Beratung im Netz

Toolineo versteht sich als Marktplatz aus der Branche für die Branche. Handwerker sowie Einkäufer von Kommunen und Industrie, die es gewohnt sind, im beratenden
Fachhandel einzukaufen, finden ein breites Sortiment starker Marken und eine ebenso kompetente Beratung durch Fachspezialisten der auf dem Marktplatz anbietenden Fachhändler, teilt EDE mit.

Aktuell ist Toolineo in einer Pilotphase mit einer begrenzten Anzahl an Mitgliedshändlern des EDE online. Das Sortiment beläuft sich auf mehr als 50.000 Produkte. Versprochen wird eine Lieferzeit von ein bis zwei Werktagen. Schon im kommenden Jahr soll die Anzahl der Fachhändler signifikant gesteigert werden, heißt es weiter. Zudem werde auch die Logistik der Händler mit eingebunden. Auch das Sortiment werde ausgeweitet.

Stärkung des Handels

Das Endkundengeschäft übernehmen die teilnehmenden Händler, denen auch die Preis- und Sortimentshoheit obliegt, teilt das EDE mit. Die Verbundgruppe stellt über Toolineo die technische Umgebung sowie die Marketingkapazitäten zur Verfügung, um eine große Reichweite realisieren zu können. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über die unternehmenseigene Etris Bank. Hierdurch sollen die Händler nicht nur administrativ entlastet, sondern auch gegen einen Zahlungsausfall abgesichert werden.

"Wir positionieren den Marktplatz neben Katalogen, Außendienst, stationärem Geschäft und dezentralen Shopsystemen als einen zusätzlichen Vertriebskanal für unsere Mitglieder", sagt Jochen Hiemeyer, der in der Geschäftsführung der Wuppertaler Verbundgruppe für die Steuerung dieses Projekts verantwortlich ist.

Toolineo sei nicht von den Interessen internationaler Handelskonzerne, branchenfremder Marktteilnehmer oder der Herstellerindustrie getrieben, sondern diene dient der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsverbindungshandels und biete darüber hinaus den Vertragslieferanten eine attraktive Plattform für deren Marken.

Auch die Spielwarenverbundgruppe Idee + Spiel hatte jüngst einen Onlinemarktplatz ans Netz gebracht.

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Steffen Gerth
Geschrieben vonSteffen Gerth

Redakteur Der Handel und etailment

Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.

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