Einweg-Getränkeverpackungen nehmen stark zu

Einweg-Getränkeverpackungen nehmen stark zu

Eigentlich will die Bundesregierung seit Jahren den Mehrweg-Anteil bei Getränkeverpackungen erhöhen. Doch das gelingt nicht. Die Müllmengen steigen.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Die Bundesregierung schafft es seit Jahren nicht, den Mehrweg-Anteil wie geplant zu erhöhen. Von einer Zielquote, die bisher bei 80 Prozent lag, hat sich das Umweltministerium in einem Entwurf für ein neues Verpackungsgesetz verabschiedet. Verbindliche Mehrwegquoten seien "rechtlich nicht durchsetzbar", heißt es in der Antwort auf die Anfrage, die die Grünen-Bundestagsabgeordnete Bärbel Höhn gestellt hatte.

Künftig sollen im Laden Schilder anzeigen, ob es sich um Mehrweg- oder Einwegflaschen handelt. Zudem hat sich ein großer Teil der Hersteller selbst verpflichtet, Einwegverpackungen besser zu kennzeichnen. In Deutschland klaffe "noch eine große Lücke zwischen politischem Anspruch und Wirklichkeit", was die Umsetzung der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltigen Konsum angehe, kommentierte Höhn die Antwort. Es sei "erschreckend", dass der Anteil der Getränke-Einwegverpackungen rasant ansteige.

dpa

Verpackungsverodnung http://dpaq.de/9BKcM

Entwurf Verpackungsgesetz http://dpaq.de/HadIH

Bundesumweltministerium zum Mehrweg-Anteilhttp://dpaq.de/RH4sQ

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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