Diese Fakten zeigen, warum Händler ohne mobile Strategie untergehen

Diese Fakten zeigen, warum Händler ohne mobile Strategie untergehen

Manch ein Händler mag sich beim Blick auf seine Analyse-Daten und den geringen Anteil mobiler Besucher entspannt zurücklehnen. Mobile? Pah. Nicht für die paar Kunden. Doch es könnte mal wieder für viele ein unangenehmes Erwachen werden. Denn der PC gehört schon bald der Vergangenheit ein.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Je mehr Kunden nicht mehr nach dem Kanal fragen, sondern einfach shoppen, desto eher geraten all jene ins Hintertreffen, die sich erst spät für den Multichannel-Kunden interessieren und eine bequeme mobile Shopping-Option vernachlässigen. Schließlich setzen sich die Riesen wie Amazon schon jetzt als erste Adresse in den Köpfen der mobilen Shopper fest. Das zeigt gerade der "Mobile Customer Experience Report" von ForeSee, der Amazon in Sachen Kundenzufriedenheit weit vorne auf dem ersten Platz sieht. Wal-Mart musste da schon gewaltige Anstrengungen unternehmen, um als Zweitplatzierter im Bereich Mobile nicht abgehängt zu werden.

Mobile als herausgeputzer Touchpoint wird umso dringlicher, als beinahe jeder Smartphone-Nutzer schon einmal mobil nach Produkten gesucht hat (Siehe Präsentation). Und wenn die Shop-Seite dann ein munteres Durcheinander wie in einem 1-Euro-Laden bietet, macht das auch für stationäre Kunden keinen guten Eindruck.

How Smartphones are driving customers to offline stores from axelhoehnke



Je mehr sich zudem mobile Zahlungssysteme durchsetzen und uns das Smartphone noch mehr "ans Herz wächst", desto mehr wird Mobile auch erste Wahl, wenn es nicht nur um die Shopping-Recherche, sondern auch um den Einkauf selbst geht. Dann wird es zur Gewihnheit, mal schnell das Katzenfutter bei Zooplus zu kaufen, während man noch in der Schlange beim Bäcker steht.

Grafik Baynote

Mehr zum Thema Mobile Commerce finden Sie auch in unserem neuen Dossier Mobile Commerce.

Foto oben: Smartphone with shopping stuff, GPS map and signpost - Shutterstock
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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