Frankfurt wird internationale "Fairtrade-Town"

Frankfurt wird internationale "Fairtrade-Town"

Fairtrade-Produkte bei Magistratssitzungen, in Bäckereien und Cafés. In Frankfurt am Main wird dem Fairen Handel eine Chance gegeben. Dafür ist die Mainmetropole jetzt belohnt worden.

Steffen GerthSteffen GerthRedakteur Der Handel und etailment
2 Min.· Aktualisiert am
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Dieter Overath, Geschäftsführer des Vereins TransFair, betonte: "Frankfurt zeigt die wirkungsvolle Verknüpfung von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.  Sie alle eröffnen Spielräume für den Fairen Handel auf kommunaler Ebene zu Gunsten der Menschen in den Entwicklungsländern."

Fußbälle von Steffie Jones

Im Rahmen der Feierstunde im Kaisersaal des Römers überreichte Steffi Jones handsignierte Fairtrade-Fußbälle an Jugendliche. "Fairtrade gibt Menschen in den Entwicklungsländern Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Daher freue ich mich, dass Frankfurt jetzt den Titel Fairtrade-Town trägt", sagte die Fairtrade-Botschafterin und Präsidentin des Organisationskomitees der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland.

Eine Stadt muss fünf Kriterien erfüllen, um "Fairtrade Town" zu werden. So wird nach dem Magistratsbeschluss vom 27. Mai vorigen Jahres unter anderem zu den Sitzungen des Magistrats und der Ausschüsse künftig Fairtrade-Kaffee ausgeschenkt. Ferner wurde nachgewiesen, dass aktuell in 130 Einzelhandelsgeschäften und 61 Cafés, Bäckereien und Restaurants der Stadt Fairtrade-Produkte angeboten werden.

Die Umsetzung der Kriterien wurde von einer Steuerungsgruppe organisiert und überwacht. In der Gruppe arbeiten Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, der Weltläden, der Nachhaltigkeitsbewegung sowie der Stadt Frankfurt am Main zusammen.

Weltweit gibt es mehr als 1.000 "Fairtrade Towns". In Deutschland sind es über 30 Städte und Kreise, die sich mit dem nationalen Titel schmücken dürfen. Dazu zählen unter anderem Dortmund, Marburg und Saabrücken.

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Steffen Gerth
Geschrieben vonSteffen Gerth

Redakteur Der Handel und etailment

Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.

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