You-Commerce, Me-Tail - Auch eine zunehmende Zahl an Buzzwords macht klar, dass Personalisierung im E-Commerce einer der wichtigsten Trends im E-Commerce 2014 werden könnte. Doch dabei geht es nicht nur um die Werbung und den Webshop. Wer Personalisierung ernst nimmt, der findet auch gute Argumente gegen den Zwang zu Same Day Delivery.
Selbst wer vor den Mondlande-Projekten Big Data und Social Data zurückschreckt, der kann nämlich immer noch auf der letzten Meile dem Kunden ein maßgechneidertes Angebot machen.
Natürlich klingt Same Day Delivery erstmal nach einen spannenden Werbeversprechen und ganz sicher gibt es dafür auch einen Markt.
Geofencing kann da eine wichtige Hilfe für flexiblere Terminzustellung sein. Beim Same-Day-Delivery-Dienstleister Shutl, gekauft von eBay, kann der Nutzer sogar den Weg seines Lieferfahrzeugs per GPS mitverfolgen.
Manch einem klingt das vielleicht immer noch nach unkalkulierbaren Kosten. Aber mit Blick auf Wettbewerbsvorteile, sollte man die Organisation des Wunschtermins, wie sie beispielsweise DHL möglich macht, nicht dem Kunden überlassen, sondern aktiv im Webshop anbieten.
Doch manch einen Händler interessiert es ja eh nur, dass das Paket aus dem Haus ist.
Also fehlen noch weitaus simplere Optionen für ein personalisiertes Fulfillment:
- Auswahl der Logistikpartner
- Auswahl des Zustellortes (Zuhause, Büro, Nachbar, Paketstation, Click & Collect)
- Wahl einer CO2-freundlichen Lieferung
Diese Wurschtigkeit gegenüber dem Kunden kann man sich alsbald nur noch leisten, wenn im Business-Plan als Nahziel "Geschäftsaufgabe" steht.
Foto oben: Transport delivery key with truck icon on laptop keyboard. Included clipping path, so you can easily edit it. Shutterstock
