
Gabriel verlängert Frist für Stellungnahmen
Bis Sigmar Gabriel den Edeka-Tengelmann-Deal durchwinkt, vergeht etwas mehr Zeit als gedacht. Der Minister zeigt sich milde bei den Wünschen der Beteiligten.
David WöllensteinRedakteurEs geht um rund 16.000 Arbeitsplätze
Um die Sondergenehmigung für die Fusion zu erhalten, soll Edeka bei dem Kauf unter anderem garantieren, dass die rund 16.000 Arbeitsplätze bei Kaiser's Tengelmann mindestens für fünf Jahre "weitgehend" sicher sind und die Mitarbeiter tariflich bezahlt werden. Zudem darf Edeka in den kommenden fünf Jahren keine der rund 450 Filialen an selbstständige Kaufleute abgeben, anschließend sind für zwei Jahre betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. In allen Regionen sollen die Auflagen durch Tarifverträge abgesichert sein.
Von der "Gewährung rechtlichen Gehörs" bis zum 26. Januar hätten die Verfahrensbeteiligten bisher unterschiedlichen Gebrauch gemacht, hieß es weiter. Zum Inhalt könnten keine Angaben gemacht werden.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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