
Gebührenänderung bei eBay greift
Beim Onlinehändler eBay ist das vereinfachte Gebührenmodell weitestgehend geräuschlos in Kraft getreten. Das Preismodell ist Teil eines umfangreichen Imagewechsels.
David WöllensteinRedakteurDie Konkurrenz schläft nicht
Das dürfte auch sehr im Sinne der Betreiber sein, denn Hauptrivale Amazon, einstiger Online-Buchhändler, ergänzt sein Angebot mit immer mehr Produktkategorien.
Die neuen Verkaufsprovisionen gelten nicht für Handyverträge, Fahrzeuge, Boote und Flugzeuge. Für sehr viele Nutzer könnte das neue Modell allerdings höhere Preise bedeuten. Bei Ware etwa, die für eine Summe von 500 Euro verkauft wird, entstünde dem Anbieter mit 45 statt 29 Euro Provision eine Erhöhung von fast 70 Prozent, rechnete "stern.de" vor.
eBay rechtfertigt das neue Modell dennoch, da es transparentere Regeln bietet. "Die Gebühren bleiben absolut wettbewerbsfähig", heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Zudem sei die neue Provision nach oben hin begrenzt.
Im vergangenen Jahr hat eBay in Deutschland rund 852 Millionen Euro mit Gebühren eingenommen. Vergleichszahlen aus den Jahren davor liegen nicht vor.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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