
Groupon-Chef: "Der Bedarf ist noch lange nicht gedeckt"
Der Aktienkurs im Keller, der europäische Markt schwierig: Sind Online-Schnäppchenportale wie Marktführer Groupon am Ende? Nein, sagt Europachef Christopher Muhr im Interview.
David WöllensteinRedakteurWir haben ein komplett neues Geschäftsfeld innerhalb kürzester Zeit kreiert - von Null an die Börse in unter drei Jahren. Erst einmal ist es jetzt wichtig, dass unsere Kunden und Partner mit uns zufrieden sind, der Shareholder Value für unsere Investoren wird sich daran bemessen. Dazu werden wir in naher Zukunft verschiedene Technologien und Tools nach Europa bringen, die es in den USA bereits gibt. Dort sind wir anderen Ländern ein gutes Jahr voraus. Die Einführung neuer Technologien auf dem europäischen Markt wird die Entwicklung unseres Unternehmens auch hier stark vorantreiben.
Wann wird Groupon von einem noch größeren Internet-Unternehmen gekauft?
Wenn dem so wäre, so spricht das ja nur für unser attraktives Geschäftsmodell. Oder würden Sie etwas kaufen, von dem Sie nicht überzeugt sind? Lassen Sie es mich so formulieren: Groupon ist einfach glücklich, die Möglichkeit zu haben, ein unabhängiges Unternehmen zu sein. Wir sind sehr zuversichtlich, was unsere Zukunft betrifft.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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