Player & Unternehmen

Portraits, Strategien und Entwicklungen führender Handelsunternehmen und Konzerne. Fusionen, Übernahmen und Managementwechsel.

1.407 Beiträge

Foto: Person hält einen Briefumschlag über weiteren Briefen, daneben liegt ein Smartphone auf einem Holztisch.
© OpenAI

Ricardo verliert Adressdaten von 890.000 Konten

Unbefugte haben beim Schweizer Online-Marktplatz Ricardo Namen, Postadressen und Telefonnummern von rund 890.000 Nutzerkonten abgegriffen, berichtet SRF.ch. Bei Geschäftskunden betreffe das Leck zusätzlich Firmennamen und E-Mail-Adressen. Passwörter seien geschützt geblieben. Eine Erpressung oder Lösegeldforderung sei bislang ausgeblieben. Ricardo informiere die Betroffenen direkt und warne vor Anrufen, Briefen und Nachrichten, die Kreditkartendaten oder Bank-Logins abfischen wollen.

Redaktion12.10.262 Min.
Foto: Geschäftsmann prüft Dokumente an einem sauberen Bürotisch neben Smartphone und Paket
© OpenAI

Coupang klagt gegen Bußgelder

Coupang zieht gegen Bußgelder von rund 463 Mio. Dollar vor Gericht und hat dafür zwei Verwaltungsklagen eingereicht, berichtet Thenews.com.pk. Die südkoreanische Datenschutzbehörde PIPC hatte die Rekordstrafe nach einem Datenleck verhängt, das Kontodaten Dutzender Mio. Nutzer offenlegte. Sie begründe die Summe mit lückenhaften Zugriffskontrollen und einer verspäteten Meldung. Coupang argumentiert, Sanktion und Berechnung seien unverhältnismäßig, denn der Konzern habe nach Entdeckung der Lücke zügig gegengesteuert.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Büroangestellte packt Notizbuch und Tasse in einen Karton auf einem ordentlichen Schreibtisch.
© OpenAI

Amazon kürzt Personal während der eigenen Rabattaktion

Während die Rabattaktion „Prime Big Deal Days“ läuft, streicht Amazon erneut Stellen, vor allem in der für den Online-Shop zuständigen Sparte „Stores“, berichtet Reuters.com. Betroffen seien weniger als 1.000 Büroangestellte in den USA, Indien und Großbritannien, unter anderem aus Kundenservice sowie Händlerbetreuung. Gründer Jeff Bezos zufolge habe Amazon in der Pandemie zu viel Personal eingestellt.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Techniker prüft ein Serverrack in einem hellen, modernen Rechenzentrum.
© OpenAI

Alibabas KI-Cloud wächst über 50 Prozent

Analysten trauen Alibabas KI-Cloud-Sparte im Septemberquartal ein Umsatzplus von mehr als 50 Prozent zu, berichtet Scmp.com. Schon im Quartal davor wuchs sie um 45 Prozent auf 7,2 Mrd. Dollar. Auch die Marge solle auf rund 15 Prozent steigen, nach zwölf Prozent im Vorquartal. Die getrennt geführte Sparte für KI-Modelle und -Apps bleibe zwar defizitär, ihr Quartalsverlust solle aber auf 1,5 bis 1,7 Mrd. Dollar schrumpfen.

Redaktion09.10.262 Min.
Foto: Kurier legt verpacktes Essen in eine orange Isoliertasche auf einem sauberen Restauranttresen.
© Black Forest Labs / Flux

Just Eat Takeaway: Erstes Bestellplus seit 55 Monaten

Just Eat Takeaway verzeichnet im September erstmals seit 55 Monaten mehr Bestellungen als im Vorjahresmonat, berichtet Thenextweb.com. Das Plus betrage laut einem Aktionärsbrief des Eigentümers Prosus allerdings magere 0,1 Prozent. Als Prosus im Dezember übernahm, seien die Bestellungen noch um neun Prozent geschrumpft. Prosus-Chef Fabricio Bloisi nenne als Hebel Technologie, Logistik, Kundenbindung und Marketing, ein Rezept, das Prosus bereits bei der brasilianischen Schwester iFood angewandt habe.

Redaktion09.10.263 Min.
Foto: Hände im weißen Kittel ordnen Medikamentenschachteln neben Versandkarton und Umschlag in einer Apotheke.
© Black Forest Labs / Flux

Apothekerkammer lässt bei DocMorris pfänden

Die Apothekerkammer Nordrhein hat bei DocMorris in den Niederlanden Geld pfänden lassen, berichtet Sueddeutsche.de. Die Online-Apotheke habe vor Jahren in Stuttgart Prozesse um Rabattwerbung verloren, nach Ansicht der Kläger aber unverändert weitergemacht. Weil der Antrag auf Ordnungsgelder in Deutschland versandet sei, habe die Kammer den Umweg über ein niederländisches Gericht genommen. Laut DocMorris gehe es um einen hohen fünf- bis niedrigen sechsstelligen Euro-Betrag; das Unternehmen habe Berufung eingelegt.

Redaktion06.10.262 Min.
Foto: Hand mit weißem Umschlag vor zugeklebtem Briefkastenschlitz in einer modernen Briefkastenanlage
© Black Forest Labs / Flux

Kein toter Briefkasten: Amazon verliert gegen Verbraucherschützer

Das Kammergericht Berlin hat Amazon untersagt, im Impressum eine E-Mail-Adresse anzugeben, über die keine Kommunikation möglich ist, und damit laut Pressemitteilung einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands stattgegeben. Wer dorthin schrieb, habe zeitweise nur eine Automatenantwort bekommen: Die Adresse akzeptiere keine eingehenden E-Mails. Ein Briefkasten mit zugeklebtem Schlitz also. Eine Adresse im Impressum müsse nach Auffassung des Gerichts eine schnelle Kontaktaufnahme ermöglichen.

Redaktion05.10.262 Min.
Foto: Person tippt am Laptop neben Bankkarte und Kassenbons auf einem Küchentisch.
© Black Forest Labs / Flux

BGH kippt Preiserhöhung bei Amazon Prime

Der Bundesgerichtshof hat Amazons Prime-Preiserhöhung vom September 2022 für unwirksam erklärt, berichtet Tagesschau.de. Damals stieg die Monatsgebühr ohne Zustimmung der Kunden von 7,99 auf 8,99 Euro. Das sei rechtswidrig gewesen, weil Amazon nicht verständlich erklärt habe, wie Kunde auf die Preiserhöhung reagieren könnten. Wer betroffen sei, könne sein Geld zurückfordern. Entweder auf eigene Faust oder über eine Sammelklage der Verbraucherzentrale NRW.

Redaktion02.10.262 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Asos: Kleines Plus, weniger Kunden, mehr Partnerware
© OpenAI

Asos: Kleines Plus, weniger Kunden, mehr Partnerware

Asos hat im vierten Quartal seines Geschäftsjahres den Bruttowarenwert leicht gesteigert, berichtet Ecommercenews.eu. Übers Jahr bleibe aber trotzdem ein Minus von fünf Prozent, die Zahl aktiver Kunden sei auf 16,4 Mio. geschrumpft . In Deutschland und Großbritannien habe der Modehändler aber im zweiten Halbjahr zugelegt. Zudem lagere Asos mehr Partnerware ein oder lasse Partner direkt versenden: Sortiment ohne eigenen Einkauf.

Redaktion28.09.263 Min.
KI-generiertes Symbolbild: Erpresser starten Crowdfunding bei Flink-Kunden
© OpenAI

Erpresser starten Crowdfunding bei Flink-Kunden

Weil der Lieferdienst Flink eine Lösegeldforderung schlicht ignoriert hat, richten sich die Erpresser jetzt an dessen Kunden, berichtet Heise.de. Per Mail fordern sie 100 Ether, rund 230.000 Euro, eingesammelt in Zehn-Euro-Häppchen: Crowdfunding mit vorgehaltener Pistole. Andernfalls drohen sie, die erbeuteten Daten zu verkaufen. Über das Bestellsystem eines einzelnen Lagers sei die Bande an Namen, Adressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Kunden und Mitarbeitern gelangt. In den Niederlanden habe die Bande mindestens 10.000 Kunden angeschrieben.

Redaktion28.09.263 Min.

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.