Hände hoch: Preishoheit für den Kunden

Hände hoch: Preishoheit für den Kunden

Der Preis gilt immer noch als einer der wichtigsten, wenn nicht der bedeutendste Wettbewerbsfaktor im E-Commerce. Warum ihn dann nicht gleich vollends in die Hände des Kunden legen? Die chinesische Plattform Handsup.cn fragt Kunden nach Produktempfehlungen und Artikeln, die sie kaufen würden, samt einer Preisvorstellung.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Die chinesische Plattform Handsup.cn fragt Kunden nach Produktempfehlungen und Artikeln, die sie kaufen würden, samt einer Preisvorstellung.

Ich bin sicher, dass ich ähnliche Konzepte schon mal in Zeiten der Dot.com-Ära gesehen habe. Aber vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt dafür günstig.

Handsup.cn, das ein wenig an eine Basar-Variaate von Groupon erinnert, setzt dabei auf die Weisheit der Masse. Je mehr Kunden ein Produkt im "Regal" sehen wollen, desto eher wird es angeboten und desto niedriger wird der Preis sein.

Die Mechanik ist simpel: Nutzer laden beispielsweise ein Foto des Produkts auf der Website hoch, geben eine Beschreibung an und nennen den von ihnen gewünschten Discount. Gibt es genug Interessenten, kontaktiert die Plattform den Händler, der kann dann in den Deal einsteigen.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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