Haniel denkt über Verkauf von Metro-Anteilen nach

Haniel denkt über Verkauf von Metro-Anteilen nach

Der Metro-Großaktionär Haniel erwägt einen Teilverkauf seiner Beteiligung an dem Düsseldorfer Handelskonzern. Damit könnte der Familienkonzern seine Verschuldung reduzieren.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
Teilen
Dem Magazin zufolge könnte der Duisburger Familienkonzern durch das Abschmelzen seiner Metro-Anteile die eigene Verschuldung senken wollen. In einem Aktionärspool halten Haniel und die Unternehmerfamilie Schmidt-Ruthenbeck derzeit 50,01 Prozent an Metro.

Beisheim verkauft nicht

Wie die Zeitschrift unter Berufung auf einen Metro-Manager schreibt, würden bei der heutigen Aktionärskonstellation auch 40 Prozent der Anteile reichen, um Deutschlands größtes Handelshaus zu steuern.

Metro-Gründer Otto Beisheim, der noch 9,97 Prozent der Anteile hält, will wohl Großaktionär bleiben. An einen Rückzug denke er nicht, schreibt die "Bild am Sonntag" mit Verweis auf Unternehmenskreise.

Die Tatsache, dass Beisheim unlängst ein kleineres Anteilspaket verkauft habe, liege an der guten Kursentwicklung der Metro-Aktie, hieß es.

dpa

Teilen
David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

Alle Beiträge
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

  • 10.800+ Abonnenten
  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.