
Hermes: Mehr Emanzipation und Flexibilität in der IT
Hermes NexTec hat für den Sportartikelhersteller Adidas ein neues Onlineshop-Konzept zusammengeschraubt. Wir meldeten das heute Morgen. Ein Detail der Meldung ist aber einen zweiten Blick wert. Hermes verschafft sich und seinen Partnern in der IT nämlich neue Freiheiten.
Mehr Freiheiten, die gibt es auch bei Hermes Fulfilment. Dort hat Geschäftsführer Dieter Urbanke eine neue IT-Plattform auf den Weg gebracht, die auch mehr technische Unabhängigkeit vom Otto-Kosmos demonstriert. Das könnte gut für das Geschäft sein.
Neue IT-Architektur
Die neue IT-Architektur auf einer SAP-Standardsoftware, ist modular aufgebaut und lässt sich nahtlos an die Systeme der Kunden andocken und nach deren Erfordernissen anpassen, indem sich Module hinzufügen oder ausschalten lassen.
Beispielsweise das Modehaus SinnLeffers dockte kürzlich auf der IT-Plattform an. Auf Wunsch von SinnLeffers wurde der Online-Vertriebskanal so gestaltet, dass Bestände jederzeit problemlos zwischen dem Webshop und dem Stationärhandel umgewidmet werden können.
„Das Besondere an unserer ganzheitlichen Lösung ist, dass die Architektur nicht nur die Bestandteile des Fulfilments, sondern sämtliche Handels- und Logistikprozesse IT-technisch abbildet, und das sowohl für den Distanzhandel als auch für den Stationärhandel und Multi-Channel-Vertrieb“, betont Enrico Bumann, Leiter der IT bei Hermes Fulfilment.
Module und Multichannel
Mittelfristig werden alle Unternehmensstandorte und Kunden von Hermes Fulfilment, dem auf Lagerhaltung, Kommissionierung, Retouren- und Finanz-Services spezialisierte Dienstleister, auf die neue Plattform umgestellt. Die Integration neuer Mandanten erfolgt parallel.Die gerade auch mit Blick auf die Multichannel-Anforderungen "zukunftsweisende IT-Landschaft" (Urbanke), dürfte aber nicht nur externen Kunden zu Gute kommen, sondern auch den Otto-Marken einen reibungsloseren Ablauf ermöglichen. Nicht zuletzt auch mit Hermes Nextec dürfte daher das Zusammenspiel noch ein Stück nahtloser sein.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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