Ein weiterer Kaufinteressent ist die Berggruen Holdings Ltd. Die vom Privatinvestor Nicolas Berggruen gesteuerte Investmentgesellschaft will sämtliche Geschäftsaktivitäten übernehmen.
Triton und Metro auch noch im Rennen
Auch der Metro-Konzern sei noch im Rennen, berichtet die Zeitung. Vorstandschef Eckhard Cordes habe in einem Brief an Insolvenzverwalter Görg erneut Interesse an der Übernahme einer größeren Anzahl von Karstadt-Häusern signalisiert, "um diese Standorte in einem Gesamtkonzept mit unserer Kaufhof Warenhaus-Kette zusammenführen".
Die Investorengruppe Triton, die sich ebenfalls als Käufer für Karstadt ebenfalls ins Gespräch brachte, drohte jüngst mit Rückzug, nachdem sie vergeblich Zugeständnisse der Arbeitnehmer verlangt hatte. Bis 27. Mai muss ein Investor gefunden sein, sonst kann der Insolvenzplan nicht in Kraft treten.
Eine Chronik der Karstadt-Krise finden Sie hier.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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