
Kanzlerin ermuntert stationären Handel
Im Vorfeld des Handelskongress 2013 äußerte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Situation in der Handelsbranche - und kritisiert dabei indirekt die Arbeitsbedingungen bei Onlinehändlern.
Thomas RehmRedakteurAppell für "vertretbare Arbeitsbedingungen"
Die Kanzlerin appellierte gerade an die Online-Anbieter, vertretbare Arbeitsbedingungen zu schaffen, die für die Beschäftigten akzeptabel seien. In die Kritik war besonders der US-Versandhandelsriese Amazon nach einer TV-Dokumentation geraten.
Bei Amazon in Deutschland kämpfen die Beschäftigten seit Monaten mit Streikaktionen für einen Tarifvertrag auf dem Niveau des Versand- und Einzelhandels. Bisher orientiert sich Amazon an den weniger günstigen Konditionen der Logistikbranche. Merkel sprach sich dafür aus, dass möglichst viele Beschäftigte in der Branche nach Tarifverträgen bezahlt werden.
Die Kanzlerin wird in dieser Woche als Rednerin auf dem Deutschen Handelskongress auftreten, der in dieser Woche (20./21.) in Berlin stattfindet.
dpa, DH

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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