
Karstadt-Mitarbeiter demonstrieren für Steuererlass
Rund 100 Karstadt-Beschäftigte sind heute in Duisburg auf die Straße gegangen. Sie fordern von den Kommunen, dass sie auf ihre Steuerforderungen verzichten - damit der Konzern überleben kann.
David WöllensteinRedakteurFrist läuft in zwei Wochen ab
Falls nicht bis zum 25. Mai bundesweit mehr als 90 betroffene Kommunen mit Karstadt-Standorten dem geforderten Steuererlass zustimmen, kann eine der Bedingungen des Insolvenzplans nicht erfüllt werden. Weitere Voraussetzung für ein Inkrafttreten des Insolvenzplans ist die Unterschrift eines Investors bis zum 28. Mai.
Neben Duisburg haben bundesweit auch 14 weitere Kommunen bislang entweder noch keine Entscheidung getroffen oder angekündigt, die Steuerforderung lediglich stunden zu wollen.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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