
Kinnevik rechnet mit Millionen-Dividende von Rocket Internet
Schöner Geldsegen. Der schwedische Großinvestor Kinnevik erwartet im vierten Quartal eine Dividende von rund 37 Millionen Euro aus seiner Beteiligung an Rocket Internet. Im dritten Quartal gab es eine Dividende von rund 34 Millionen Euro. Das geht aus dem soeben veröffentlichten Report für die ersten neun Monate 2012 (pdf) hervor. Kinnevik ist mit 25 Prozent an dem Inkubator der Samwer-Brüder beteiligt. Erst gestern hatte Kinnevik vermeldet, dass es für rund für rund 287 Millionen Euro weiter...
Erst gestern hatte Kinnevik vermeldet, dass es für rund für rund 287 Millionen Euro weitere zehn Prozent von Zalando übernimmt. Diese kommen von Holtzbrinck Ventures, Tengelmann Ventures und Rocket Internet. Auch im Report beziffert Kinnevik den Wert von Zalando auf rund 3 Milliarden Euro und baut auf weiteres Wachstum.
An Zalando hält Kinnevik mittlerweile 35 Prozent. 26 Prozent direkt und 9 Prozent über Rocket Internet. Der Investor hat zudem für 100 Millionen eine Option auf weitere 3 Prozent der Anteile.
Neben Rocket Internet und Zalando hat Kinnevik zudem auch direkt in eine Reihe weiterer Rocket Internet-Satelliten investiert. Dafiti und Kanaui in Brasilien, Lamoda in Russland, Namshi im Nahen Osten, Iconic in Australien, Zalora und Lazada in Südostasien, Zando in Südafrika, Home24 und Westwing sowie außerdem noch in Wimdu, Airizu, ein chinesischer Airnbn-Klon, und Foodpanda.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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