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Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Etsy: Der Online-Marktplatz Etsy macht dem Spuk im eigenen Haus nun ein Ende. Wer Voodoo-Zubehör und ähnliches sucht, der muss jetzt andernorts auf Einkaufstour gehen. Schädel, Knochen, Skelette, innere Organe, Körperflüssigkeiten werden von der Plattform verbannt. Ein Hirsch-Herz hat ReadwriteWeb dann aber doch noch gefunden. Erst kürzlich hatte eBay den Verkauf allerlei Zauberartikel wie Liebestränke und Co verboten. Etailment...
Etsy: Der Online-Marktplatz Etsy macht dem Spuk im eigenen Haus nun ein Ende. Wer Voodoo-Zubehör und ähnliches sucht, der muss jetzt andernorts auf Einkaufstour gehen. Schädel, Knochen, Skelette, innere Organe, Körperflüssigkeiten werden von der Plattform verbannt. Ein Hirsch-Herz hat ReadwriteWeb dann aber doch noch gefunden. Erst kürzlich hatte eBay den Verkauf allerlei Zauberartikel wie Liebestränke und Co verboten.
Etailment widerspricht Exciting Commerce, Floran Heinemann erinnert an Verlierer und Saturn bekommt einen Preis. Dies und mehr nach dem Klick.
Mobile Commerce: Ausgerechnet aus einer Onlinestudie von ARD/ZDF, die in ihren ersten Jahren gerade den Medien als Kronzeuge diente, dass das mt dem Internet nicht so schlimm wird, die noch dazu nur Kunden mit Festnetzanschluss befragte, leitet Jochen Krisch ab, dass in Sache Mobile mit einer "für E-Commerce-Anwendungen sinnvollen Marktdurchdringung von 50% und mehr nicht vor 2015 zu rechnen (sei), eher später". Brutal gesagt. Für Prekariatskunden bei KiK mag das sogar - wenn auch nur bedingt - in dieser Höhe stimmen, nicht aber für konsumfreudige Nutzer mit dicker Geldbörse. Bei Fab kommen mittlerweile 40 Prozent des Traffics via Apps auf die Shopping-Plattform. Mehr als ein Drittel des Umsatzes kommt mobil herein. Gegenthese: Wer jetzt nicht auf Mobile Commerce setzt, wird sich 2015, eher früher, fragen, wo seine Kunden geblieben sind. Wenn laut w3B-Studie 62,4 Prozent der Smartphone-Nutzer nach einer Recherche per Smartphone lieber mit dem PC in einem normalen Web-Shop einkaufen, weil es mobil zu unbequem ist, haben ohnehin eher Handel und Designer auf arbeitsplatzgefährdende Weise ihre Hausaufgaben vernachlässigt. Eine ausführliche Replik gibt es in der kommenden Woche.
Zitat des Tages: “Nicht jeder ist außergewöhnlich, und auf einen Mark Zuckerberg kommen 99, die nicht erfolgreich sind", Florian Heinemann, Ex-Rocket Internet und Gründer von Project A Ventures, erinnert daran, dass man immer nur die Stories erfolgreicher Start-ups kennenlernt.
WeWantApps: Der Kinder-App-Hersteller Goodbeans hat mit WeWantApps eine App gelauncht, die Eltern die Suche nach kindergerechten Apps im AppStore erleichtert. In den Suchkriterein können Nutzer gezielt das Alter des Kindes (0-14 Jahre), die Kategorien Lernspiele, Spiele, Bücher & Andere sowie Preis, Sprache und die Plattform auswählen.
Saturn: Bei dem von Google im April 2012 initiierten „Mobile Agency Award“ wurde die mobile Webseite von Saturn mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Die mobile Webseite wurde von der Münchener Dependance der Agentur SapientNitro kreiert. 100 Agenturen hatten an dem Wettbewerb teilgenommen. Etwa die Hälfte der Einreichungen erfüllte nicht einmal die Teilnahmebedingungen.
Karstadt: Full of life”, “home-style” und “Midseason-sale”: Wer sich 2012 in einem Karstadt-Warenhaus zurechtfinden will, muss im Englischen firm sein. Nun hat Konzernchef Andrew Jennings dafür eine Auszeichnung bekommen, die ihn nicht freuen dürfte. Die Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache wählten die Kette zum Sprachpanscher des Jahres 2012.
Zahl des Tages: Laut Euromonitor Euromonitor steigen die Online-Umsätze in der Türkei bis 2016 um 54 Prozent nachdem sie seit 2006 bereits um 61 Prozent gestiegen sind. Wachstumssorgen haben Rocket Internet also wohl weniger zum Ausstieg aus der Türkei bewogen. Eher wohl Fragen der Wettbewerbsfähigkeit und strukturelle Probleme im Land. Über letztere klagten in jüngster Zeit einige meiner Gesprächspartner, die dann vor einem Investment im E-Commerce zurückschreckten.
Grafik des Tages: Wie sieht er aus, der Tablet-Shopper? Sein Bild in Zahlen. (via)
Lesetipp des Tages: Funktioniert E-Commerce nur noch für Hersteller (exklusive Produkte) und Preisführer (Marktplätze)?
Beliebtester Beitrag im Blog am Vortag: Wochenrückblick: Shitstorm bei Ernsting`s Family, Ärger bei Hess Natur, Zahlen der ARD/ZDF-Onlinestudie
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Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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