Otto, Spartoo, iZettle, Paymill, Payleven, Telekom, Vans, Eventbrite, IBM

Otto, Spartoo, iZettle, Paymill, Payleven, Telekom, Vans, Eventbrite, IBM

Das Neueste aus der Welt des E-Commerce: Jeden Morgen kurz vor 9 Eventbrite: Jedes "Like" auf Facebook für einen Event in Deutschland erzeugt einen zusätzlichen durchschnittlichen Umsatz von knapp über drei Euro für den Veranstalter des Events; ein Tweet erzeugt dagegen mehr zusätzlichen Traffic auf der Webseite des Events - im Durchschnitt 32 zusätzliche Besuche, mehr als doppelt so viel im Vergleich zu einem Facebook Like. Die Zahlen nennt der Social Commerce Report von Eventbrite, Plattfor...

OKOlaf KolbrückChefredakteur
4 Min.· Aktualisiert am
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Eventbrite: Jedes "Like" auf Facebook für einen Event in Deutschland erzeugt einen zusätzlichen durchschnittlichen Umsatz von knapp über drei Euro für den Veranstalter des Events; ein Tweet erzeugt dagegen mehr zusätzlichen Traffic auf der Webseite des Events - im Durchschnitt 32 zusätzliche Besuche, mehr als doppelt so viel im Vergleich zu einem Facebook Like. Die Zahlen nennt der Social Commerce Report von Eventbrite, Plattform für die Organisation und das Ticketing von Events.

Der Report vergleicht den kommerziellen Effekt von „Shares“ auf den Social Media Plattformen Facebook, Twitter und LinkedIn in Australien, Kanada, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, den Niederlanden, Großbritannien und den Vereinigten Staaten.

Wo die Telekom schon Handy-Geld annimmt, wie viel Geld sich Otto leiht und wo Facebook weniger Geld verdient. Dies und mehr nach dem Klick.

Zynga: Der Online-Spielehersteller Zynga (Farmville) baut über hundert Stellen ab, meldet das Handelsblatt. Knapp 5 % Prozent der rund 3.200 Mitarbeiter werden entlassen. Zynga leidet an dem abflauenden Interesse an seinen Social Games und vor allem an virtuellen Spielgegenständen - Einnahmequelle von Zynga.

iZettle: Das Kreditkartenunternehmen American Express beteiligt sich mit einem Betrag in unbekannter HHöhe am Mobile-Payment-Anbieter iZettle. In den schwedischen Square-Rivale hat auch Mastercard investiert, bemerkt Mobilbranche.

Etsy: 2,8 Millionen mal wurde die App der Handarbeitsplattform Etsy bereits heruntergeladen. Jetzt gönnt Etsy der App einen Relaunch samt deutscher Sprachunterstützung, meldet The Next Web.

Zitat des Tages: “Consumers expect retailers to make a difference, but they are not prepared to pay for it.” Mike Dawnson zitiert im German Retail Blog einen etwas ernüchterten Ian Cheshire, Group Chief Executive der Baumarktkette Kingfisher, weil Kunden zwar Nachhaltigkeit und Ökobewusstsein einfordern, es aber kaum wahrnehmen, geschweige denn bezahlen wollen.

Telekom: In Polen können Telekom-Kunden nun per Smartphone zahlen. My-Wallet basiert auf NFC. Kooperationspartner sind der Kreditkartenanbieter Mastercard mit seiner NFC-Technologie Paypass sowie vier polnische Banken, meldet die Lebensmittelzeitung. Deutschlandstart für My-Wallet ist 2013.

Vans: Das Streetwear-Label Vans geht in Deutschland mit einem Onlineshop ans Netz, meldet die Textilwirtschaft. Auch in Großbritannien, Österreich, Holland, Frankreich und Schweden gibt es Webshops. Das Sortiment kann nach Kollektionen, Farben, Schuhtyp oder einzelnen Saisons gefiltert werden.

Otto: Otto beschafft sich per zinsgünstiger Anleihe frisches Kapital. Der Konzern emittierte gestern eine weitere Anleihe mit einem Nominalvolumen von 300 Mio. Euro. Die Anleihe hat eine Laufzeit von sieben Jahren und einen Kupon von 3,875 Prozent

Payleven: Als erster Anbieter auf dem europäischen Festland startet das Startup Payleven aus dem Hause Rocket Internet jetzt offiziell mit seiner mobile Payment-Lösung, mit der via Smartphone oder Tablet alle Debit- und Kreditkarten entgegengenommen werden können - immer und überall. Seit gestern können sich Gewerbetreibende bei Payleven für die Einführung der Chip & PIN Payment-Technologie registrieren. Den Preis je Transaktion beziffert Payleven mit 2,75%.

Spartoo: Spartoo holt sich in einer Finanzierungsrunde 25 Millionen Euro. Die Finanzierung wird von der Investitionsbeteiligungsgesellschaft Sofia angeführt. Spartoo bietet europaweit ein breites Sortiment an Schuhen, Taschen und Accessoires. Das Geld soll die "aggressive Expansion" vorantreiben, zitiert Techchrunch.

Zahl des Tages: 63 Prozent der Unternehmen glauben, mit Big Data- und Analytics-Technologien Wettbewerbsvorteile erlangen zu können – 2010 waren lediglich 37 Prozent dieser Auffassung – ein Anstieg um 70 Prozent in zwei Jahren. Drei Viertel der Befragten bauen momentan den Big Data-Bereich aus, allerdings befindet sich die Mehrzahl (47 Prozent) noch in einem frühen Planungsstadium. Immerhin 28 Prozent haben bereits erste Big Data-Lösungen implementiert. Knapp ein Viertel der Befragten hat bislang keinerlei Big Data-Aktivitäten gestartet. Bei ihren Big Data-Initiativen rücken die Unternehmen vor allem den Kunden in den Fokus: Fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) will mit Hilfe von Big Data- und Analytics-Technologien mehr Kundennähe schaffen, um Verhaltensmuster, Stimmungen und Vorlieben der Kunden besser erkennen zu können. Zu diesen Ergebnissen kommt eine weltweite Studie von IBM und der Said Business School an der Universität Oxford.

Grafik des Tages: Autsch: Wachstum überall. Nur in Europa bricht der Facebook-Umsatz im dritten Quartal ein.

Lesetipp des Tages: “Paymill: Profitieren vom E-Commerce-Boom”. Gründer Mark Henkel über Payment-Konkurrenz und die anstehende Internationalisierung.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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