Praktiker am Ende, Urbanara an der Börse, Thalia spottet, Steuern, Xing, SEO, Pinterest

Praktiker am Ende, Urbanara an der Börse, Thalia spottet, Steuern, Xing, SEO, Pinterest

Urbanara: Per Crowdinvesting auf der Plattform Bergfürst will Urbanara im September möglichst 3 Mio Euro einsammeln. Das Besondere daran: Die privaten Investoren, die ab 250 Euro einsteigen können, können ihre Anteile anschließend bei Bergfürst wie an der Börse nach Angebot und Nachfrage handeln. Der Home-Acccessoire-Shop peilt laut CEO und Gründer Benjamin Esser (Foto) für 2013 5 Mio Euro Umsatz an. Details bei etailment. Jetzt lesen: Das Finanzamt will und bekommt Verkäufer-Daten von eBay-D...

OKOlaf KolbrückChefredakteur
4 Min.· Aktualisiert am
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Jetzt lesen: Das Finanzamt will und bekommt Verkäufer-Daten von eBay-Daten und Praktiker ist am Ende.

Praktiker: 20% auf alles. Auch auf Praktiker? Die einstige Rabatt-Jagd führte nun ins Bilanz-Nirwana. Die Baumarktkette steht vor der Pleite und kündigt Insolvenz an. Wundern wird das keinen Marktbeobachter - höchstens, dass es so lange gedauert hat. Die E-Commerce-Spätgeburt kam da längst zu spät und zu harmlos. Welt

Zitat des Tages: "Wir sind ja schon die am häufigsten besuchte Fashion-Seite der Welt", Zalando-Geschäftsführer Rubin Ritter, der laut Kölner Stadtanzeiger blaue Espandrillos trägt, freut sich in der Welt über 100 Millionen Visitors monatlich.

Steuern: Was Händler so bei eBay und Amazon verkaufen, das interessiert auch das Finanzamt. Zu Recht, hat jetzt der Bundesfinanzhof entschieden. Internet-Handelsplattformen wie Amazon oder eBay müssen die Daten ihrer Verkäufer an die Steuerfahndung herausgeben. Der Handel

Thalia: Mit einer eierlegenden Wollmilchsau-Kampagne, die alles gleichzeitig schaffen soll, versucht Thalia gegen Amazon anzustänkern („Amazon war an 8 Bahnhöfen 30 Tage zu sehen. Großartige Kampagne, liebe Kollegen. Thalia ist mit 300 Buchhandlungen und 5000 Mitarbeitern immer für Sie da“), sich selbst zu positionieren und den Tolino zu pushen. Wie das am Ende aussieht, zeigt ein Plakat beim Buchreport. Hier noch ein Störer, da noch ein Störer, dort das Logo noch etwas größer. Falls ein Kreativer beteiligt war: Sie haben mein Mitgefühl.

Xing: Das Business-Netzwerk hübscht das Mitgliederprofil auf und bietet umfangreichere und individuellere Möglichkeiten der professionellen Selbstdarstellung. Das Lebenslauf-zentrierte Profil soll so zur umfassenden Darstellung des professionellen Ichs werden. Nutzer können sich erstmals in Form von Bildern und beschreibenden Texten darstellen. Zudem können Informationsmaterialen als pdf-Download angeboten werden. Die 13 Millionen Mitglieder werden schrittweise auf das neue Profil umgestellt.

Outfittery: Gründerszene.de hat den Personal-Shopping Service Outfittery gleich zweimal ausgezeichnet. Einmal von der Jury als „Gründerszene Start-up des Jahres 2012“ und zudem mit dem Preis „Gründerszene Publikumsliebling 2012“. Erstmals hat es damit ein Start-up geschafft, sowohl den Jury-Preis als auch den Publikums-Preis zu bekommen. Das Curated-Shopping-Angebot für Männer ist auch Gast beim etailment-Summit im November in Berlin.

Kleiderkreisel: Second Hand boomt, ist so richtig schick, seitdem es nicht bloß Re-Commerce, sondern Pre-Loved heißt. Entsprechend "leicht" kommen gute Geschäftsideen an Geld. Kleiderkreisel, seit 2009 auf dem Markt, wird jetzt von Accel Partners mit 5 Mio Euro unterstützt. Gründerszene

Digitale Welt:

versucht wird, unschöne Berichte aus den Google Ergebnissen zu entfernen - See more at: http://www.etaktiker.ch/artikel/online-reputationsmanagement-negative-seo-srf#sthash.WyvS6vvF.dpuf

Buchmarkt: Der Prism-Skandal zeigt im Buchmarkt Wirkung: Die Verkäufe von Orwells "1984" stiegen laut US-Medien bei Amazon um 126%. Wie sich der Skandal auf die Internetwirtschaft auswirkt, beleuchtet etailment-Autor Karsten Werner.

Pinterest: Das Bildernetzwerk Pinterest bleibt ein englischsprachiges Phänomen. Laut einer Studie von Semiocast kommen von den 70 Mio. Nutzern rund 50 Mio. aus den USA. Dahinter: Kanada und Großbritannien. Deutschland liet auf Platz 11. Futurebiz

Digitales Wissen:

Social Shopping: Produktbewertungen sind für rund 80 Prozent der Online-Shopper „wichtig“. Zu diesem Ergebnis kommt die Neuauflage der „ Trendstudie PIM - Produktinformationen als Umsatztreiber in Online-Shops“, die novomind in Auftrag gegeben hat. Befragt wurden 1.000 Online-Shopper im Alter ab 14 Jahren. Auffällig ist außerdem, dass insbesondere Käufer, die sich regelmäßig in bestimmten Shops umschauen, ihr Augenmerk auf die Bewertungen anderer Kunden richten. Ihr Anteil beträgt 87 Prozent.

SEO: Negative SEO gegen Authority-Websites. Mit diesen Tricks wird versucht, unschöne Ergebnisse bei Google verschwinden zu lassen. etaktiker

E-Mail-Marketing: Willkommens-Mails und Begrüßungen nach der Newsletter-Anmeldung können den Umsatz steigern und das Interesse der Kunden erhöhen. Daran erinnert Optivo. Durch die Newsletter-Anmeldung habe der Nutzer ein eindeutiges Interesse bekundet. Diese Phase sei deshalb ideal, um die eigenen Produktwelten darzustellen und einen Dialog zu entwickeln. Mehr Tipps gibt es im Praxis-Handbuch "E-Mail-Marketing", das Marketing Evangelist René Kulka veröffentlicht hat.

Zahl des Tages: Zwei von drei Verbrauchern (65 %) interessieren sich für den Verkauf von digitalen Downloads und Videospielen, die sie gekauft haben und 57 % sind interessiert am Kauf von Inhalten aus zweiter Hand. Das sagt eine Studie des Zahlungsdienstleisters Worldpay (pdf).

Grafik des Tages: Fahrplan für das digitale Marketing in Form eines U-Bahn-Plans.

Lesetipp des Tages: Wann lohnt sich ein Markplatz, wann ein Dasein als reiner Händler. "Sollen wir Ebay kopieren?" fragt der Harvard Business Manager.

Beliebtester Beitrag am Vortag: 22 Gründe, warum E-Commerce boomt (in animierten Gifs)

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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